April 23, 2021
Von Indymedia
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Erlaubt ist hingegen weiterhin mit dutzenden und hunderten Menschen in Betrieben zu Arbeiten, deren Öffnung oder Schließung fĂŒr die Gesellschaft komplett irrelevant ist. Vorbei die Zeiten, als von Systemrelevanz gesprochen wurde und allen, die da nicht drunter fallen, der Normalbetrieb verboten war: In diesem Land mĂŒssen nur diejenigen ihren Teil zur PandemiebekĂ€mpfung leisten, die nicht genug Geld haben, um CDU-Politikern Bestechungsgelder fĂŒr Maskendeals zu zahlen.

Wir sind stinksauer ĂŒber das, was uns im letzten halben Jahr als “PandemiebekĂ€mpfung” vorgegaukelt wurde. Die Lage ist ernst, aber in den Staatskanzleien und im Kanzleramt lief man lieber einigen durchgeknallten SchreihĂ€lsen und den Leuten auf der Großspenderliste hinterher, anstatt die Prognosen seriöser Wissenschaftler ernst zu nehmen. Ausbaden mĂŒssen es jetzt diejenigen, die seit Monaten versuchen, die Lage irgendwie zu bewĂ€ltigen.

Wir wollen das nicht mehr weiter hinnehmen. Was hilft es, dass jeder in Zeitung und Fernsehen erfÀhrt wie es um die Situation bestellt ist, wenn das einfach keine Konsequenzen hat? Wenn das einzige, was nach 6 Monaten herumlavieren passiert, Symbolpolitik gegen die Bevölkerung ist?

Es ist Zeit auf die Straße zu gehen. Gegen die Symbolpolitik der Versager und Verharmloser auf den RegierungsbĂ€nken genauso wie gegen den Unfug der SchreihĂ€lse die ihre LĂŒgen ĂŒber angebliche Impfgefahren und Weltverschwörungen ungestört herausposaunen.

Gegen die Ausgangssperren, fĂŒr den Solidarischen Shutdown!

Raus aus den Chatgruppen und Zoom-Meetings. Weg vom Arbeitsplatz. Kommt heute Abend um 19:00 Uhr zum U! Seid solidarisch, passt aufeinander auf, tragt Masken und haltet Abstand. Wir sehen uns auf der Straße!




Quelle: De.indymedia.org