Januar 22, 2022
Von InfoRiot
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Am Freitagabend hatte die rechte Kleinpartei „Der III. Weg“ zum . Dem Aufruf waren etwa 200 Teilnehmer gefolgt.

Die Veranstaltung ist laut Versammlungsleiter Mario Schulz „vorbildlich“ und vor allem wieder friedlich abgelaufen. Dutzende Polizisten hatten die Kundgebung und den anschließenden Protestzug durch die Innenstadt begleitet.

Etwa 200 Teilnehmer protestierten auf dem Wittstocker Markt gegen die Corona-Maßnahmen. Mit Fackeln ging es im Anschluss durch die Innenstadt.

Zu den Rednern gehörte auch Matthias Fischer vom III. Weg.

Wittstocks BĂŒrgermeister Jörg Gehrmann, der sich zuletzt gegen die Instrumentalisierung von Impfkritikern durch rechte Parteien ausgesprochen hatte, warf er vor, dass dieser noch nie mit seiner Partei in Kontakt getreten sei.

Christine aus Frankreich berichtete von den VorgÀngen in ihrem Land.
Quelle: Christian Bark

Denn der III. Weg sei, anders als behauptet, durchaus „weltoffen“ und bereit zum Dialog. „Uns geht es nicht um Parteipolitik, wir wollen uns nur nicht spalten lassen“, sagte Matthias Fischer.

Dabei nahm er Bezug auf die in Österreich bereits beschlossene Impfpflicht sowie die in Brandenburg fĂŒr die Gastronomie geltende 2G-Plus-Regel, was fĂŒr die Branche den „Todesstoß“ bedeute.

Erneuter Fackelzug durch Wittstocks Innenstadt

An dem Abend ließen die Veranstalter auch die aus Frankreich stammende Lehrerin Christine zu Wort kommen. Sie vermutete hinter den Corona-Maßnahmen in ihrem Heimatland auch ein Mittel, die nach wie vor aktive Gelbwesten-Bewegung zu unterdrĂŒcken.

Die Teilnehmer hatten Kerzen und Wunderkerzen dabei.
Quelle: Christian Bark

Als Ungeimpfte könne sie nun in Berlin nicht mehr als Lehrerin arbeiten. Die Maßnahmen verglich sie mit dem Terrorregime der Jakobiner wĂ€hrend der Französischen Revolution. Ihr folgte ein weiterer Redner, der auf die Probleme des Mittelstandes wĂ€hrend der Pandemie hinwies, zugleich aber das „System BRD“ in Frage stellte. BĂŒrger mĂŒssten sich fragen, ob sie nach Corona nicht Platz fĂŒr eine „Neue Ordnung“ schaffen wollten.

Ein Großteil der Demonstranten schloss sich dem anschließenden Fackelmarsch durch die Innenstadt an. Dabei waren in Sprechchören Rufe wie „BĂŒrger lasst das Glotzen sein, auf die Straße reiht Euch ein“ aber auch „Das System ist am Ende, wir sind die Wende“ zu hören. Mario Schulz löste die Versammlung nach gut einer Stunde auf und kĂŒndigte an, bald wieder nach Wittstock zu kommen.

Von Christian Bark




Quelle: Inforiot.de