April 17, 2021
Von Indymedia
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Die Scheiben wurden in den letzten Tagen erneuert. Sie sollen wohl die ersten Schritte ebnen, damit neue Mieter:innen die Wohnungen, die in der Liebig34 entstehen sollen, beziehen können.

WÀhrend der momentanen Bauarbeiten wird das Haus rund um die Uhr von SchlÀgern bewacht, die kurz nach der RÀumung mit Eisenstangen auf Leute am Dorfplatz losgingen. Auch die Bullen als treue Helfer:innen von Padovicz lungern oft in Wannen an diesem Ort herum. Darauf waren wir vorbereitet als wir unsere Randale starteten; seid froh, dass ihr uns nicht gestört habt!

Es dĂŒrfen nicht die selben Fehler wiederholt werden, die nach der RĂ€umung der Liebig14 direkt gegenĂŒber vor zehn Jahren begangen wurde. Nach anfĂ€nglichen Attacken gegen den renovierten Bau ließen diese nach und arrogante Mittelschichtler:innen leben seitdem, isoliert von der Nachbar:innenschaft, in einem ehemaligen autonomen Ort. Mit der gerĂ€umten Liebig34 sollen unsere Feinde niemals Profit erwirtschaften können! Den antifeministischen Akteuren, die sich im Zuge der RĂ€umung geoutet haben, versprechen wir, dass sie diese Entscheidung bereuen werden.

Feministische Autonome Gruppen

P.S. Auch eine gute Sache: https://twitter.com/rigaer94/status/1379831276203573252

Und das sagen die Bullen:

+++ Haus “Liebig 34” mit Steinen beworfen +++

Das ehemals besetzte Haus „Liebig 34“ in Friedrichshain ist von Unbekannten mit Steinen beworfen worden. Wie die Polizei mitteilte, gingen bei der Attacke auf das GebĂ€ude in der Liebigstraße 34 in der Nacht zum Mittwoch fĂŒnf Fensterscheiben zu Bruch. Als die Beamten eintrafen, waren die TĂ€ter schon ĂŒber alle Berge. Mehr als 30 Pflastersteine seien sowohl am als auch im Haus gefunden worden. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz, der in der Regel bei politisch motivierten AktivitĂ€ten zum Einsatz kommt, hat die Ermittlungen ĂŒbernommen.




Quelle: De.indymedia.org