Mai 27, 2022
Von InfoRiot
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Einfach abhaken möchte die Frau aus Templin den Vorfall nicht. Er beschÀftigt sie zu sehr. Deshalb hat sie sich an die Zeitung gewandt.

Templin

Dieses Erlebnis beschĂ€ftigt eine Templinerin (der Name ist der Redaktion bekannt) noch immer: Vor Kurzem wurde sie von einer Jugendlichen mitten auf der Straße angesprochen. „Entschuldigen Sie, sind Sie eine Nutte?“, sei sie von ihr gefragt worden, berichtete die KurstĂ€dterin empört. Sie hatte sich an den Uckermark Kurier gewandt, weil sie nicht bereit war, diese Sache sang- und klanglos abzuhaken. „Passiert ist das Ganze am helllichten Tag, in der Höhe des Bahnhofes Templin Stadt. Ich trug ein geschlossenes Kleid und weiß beim besten Willen nicht, was das MĂ€dchen, dessen Alter schwer zu schĂ€tzen und das mit anderen Jugendlichen unterwegs war, zu dieser Frage veranlasst hat.“

+++ Obszöne Beleidigungen ĂŒber das Handy verschickt +++

Sie verstehe nicht, was da in den Köpfen mancher Jugendlicher los sei. „Ich bin nicht zum ersten Mal so angepöbelt worden. Und ich frage mich auch, welcher Umgangston da zu Hause herrscht.“

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Zuerst hatte die 47-JĂ€hrige ĂŒberlegt, ob sie Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei erstatten sollte. „Ich habe es dann jedoch gelassen, weil ich glaube, dass es da wenig Aussicht auf Erfolg gibt. FĂŒr mich behalten wollte ich den Vorfall allerdings auch nicht. Zu dem Zeitpunkt, als das passiert ist, war ich auf dem Weg nach Hause, nach einem anstrengenden Arbeitstag. Die Bemerkung hat mich deshalb noch mehr erschĂŒttert und ich verstehe nicht, wie man ĂŒberhaupt auf den Gedanken kommen kann, jemanden derartig zu beleidigen.“




Quelle: Inforiot.de