Juni 12, 2021
Von FAU Koblenz
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Einem Genossen, der in einem Handwerksbetrieb in Neuwied in Probezeit arbeitete, flatterte unlĂ€ngst ein Brief in den Postkasten: Der Chef erklĂ€rte, er sei mit seinem Mitarbeiter unzufrieden und wĂŒrde ihm gerne – rĂŒckwirkend − den Lohn kĂŒrzen. Als sich unser Mitglied nicht auf dieses eigentĂŒmliche Manöver einließ, wurde ihm gekĂŒndigt und er augenblicklich bis Ende der KĂŒndigungsfrist freigestellt. ZusĂ€tzlich wollte der Chef offenbar den Lohn, der unserem Mitglied inklusive fĂŒr den Zeitraum der Freistellung zustand, ebenfalls gerne einkassieren. Jedenfalls blieb die Zahlung aus. Höfliche aber bestimmte Mails und Anrufe durch einen Genossen der FAU Koblenz konnten ihn schließlich davon ĂŒberzeugen, das Gehalt doch noch zu ĂŒberweisen. FĂŒr das anteilige Gehalt der Freistellung galt das leider nicht und so musste erst ein GĂŒtetermin beim Arbeitsgericht her. Sobald der stand, wurde das Geld auf einmal doch ĂŒberwiesen. Fazit: Lohnraub muss man nicht hinnehmen und SolidaritĂ€t hilft.

Was wir u.a. sonst noch so getan haben:

  • Wir wandern wieder, u. a. am 1. Mai gemeinsam mit unseren FreundInnen der Plattform Trier.
  • FĂŒr das Projekt einer GetrĂ€nkekooperative wurden Rosenpflanzen eingepflanzt, deren FrĂŒchte verarbeitet werden sollen.
  • Wir haben uns an verschiedenen Demonstrationen beteiligt, u. a. an einer antifaschistischen Mobilisierung in Siegen und beim 1. Mai in Dortmund.
Wanderung am 1. Mai! Zusammen mit ‚Die Plattform (Trier)‘
Rosenpflanzen unter die Erde bringen! FĂŒr eine geplante GetrĂ€nkekooperative.



Quelle: Koblenz.fau.org