Oktober 15, 2020
Von Fairmuenchen
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Hans TĂŒrk dokumentierte und verarbeitete viele antifaschistische Aktionen: Foto oben von Wolfram Kastner.

Dieter M. Knesebeck, wie er sich auf Facebook nannte, Johann TĂŒrk, ist Anfang September 2020 verstorben.
„Ich werde sein Lebenswerk mit dem AnderweltVerlag und anderweltonline.com weiterfĂŒhren. Er wird nicht in Vergessenheit geraten. In Trauer um einen außergewöhnlichen Mensch und großartigen AufklĂ€rer“, schrieb Peter Haisenko am 8. Sept 2020

Seine Beerdigung findet am 23. Oktober um 15 Uhr auf dem Neubiberger Friedhof statt.

Otto Dreßler 1. November 1930 – 11. Juli 2006

unmögliche Kunst: Ausstellung im Bayrischen Landtag: Kunstaktion gegen Rechtsradikalismus
„Vom Erbe der VĂ€ter zum Wahnsinn der Enkel“.

Acting-Art-of-Memory – Germany

auf youtube als  drschnĂŒffel

Die Erinnerungsperformance in MĂŒnchen gab es zwei mal:

Die Erste:

Eine Erinnerungsperformance zur Reichspogromnacht initiierte der MĂŒnchner KĂŒnstler Wolfram Kastner. Zwei MĂ€nner in SA-Uniform (Heinz Huber, Georg Schramm) fĂŒhrten fĂŒnf Personen (Wolfram Kastner, Edgar Liegl, Brigitta Oberhauser, Hiltraud Pusch-Zilker, Peter Thalheim) mit dem Davidstern durch MĂŒnchens Innenstadt.

Die Polizei sah in der Aktion eine unangemeldete Demonstration und nahm Kastner und seine sechs Kollegen fest.

Vom Hinweis der Veranstalter, dass es sich um eine nicht genehmigungspflichtige Kunstaktion handele, ließen sich die OrdnungshĂŒter nicht beeindrucken. „Was damals vor aller Augen geschah, daran ist heute vor aller Augen zu erinnern – ohne zu verharmlosen oder aufzubauschen, und ohne ein falsches BemĂŒhen um volle AuthentizitĂ€t.

Den Transfer zu heute muss jeder selbst herstellen.“ (Wolfram P. Kastner) Der Staatsanwalt stellte dreimal Strafantrag gegen Wolfram Kastner wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie wegen des Tragens verbotener Abzeichen.

Die Zweite

Darstellende hier sind Michael Bischof und Fritz Letsch, (SA) Albert Lörcher, Hiltraud Pusch-Zilker, Georg Ledig, Wolfram Kastner, u.a. als StadtrĂ€te, auf dem Weg nach Dachau 


Karl Ude – Topographie des VerdrĂ€ngens

Karl Ude *14. Januar 1906 in DĂŒsseldorf; +1. April 1997 in MĂŒnchen, war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Ude arbeitete als Literatur, Film- und Theaterkritiker fĂŒr verschiedene Zeitungen zwischen 1933 – 1945. Ab 1945 Redakteur fĂŒr die SĂŒddeutsche Zeitung.
Sein Lebenslauf hört am 10. 1. 1933 auf und geht nach 12 jÀhriger Unterbrechung, am 10. 5. 1945 kontinuierlich wieder weiter.
NĂ€heres unter: http://www.karlude.de

Auszeichnungen, Literaturpreise, Orden . . .
ErzĂ€hler-Wettbewerb der Zeitschrift „Das XX. Jahrhundert“ – (Eugen-Diederichs-Verlag Jena)
Dotierung: 3.000 RM (1941) fĂŒr fĂŒr die Pferde auf Elsenhöhe (1. Preis).
1966 und 1986 die Medaille MĂŒnchen leuchtet, 1967 den Tukan-Preis,
1976 den Ernst-Hoferichter-Preis, 1977 Bundesverdienstkreuz und den Schwabinger Kunstpreis.

Nach Durchsicht von ĂŒber 4000 Artikeln, darf man behaupten: Karl Ude verfasste vorwiegend Antisemitische -und Nationalsozialistische Texte u.a. auch im Völkischen Stil, mitunter im „SS-Stil“, heißt StĂŒrmer-Stil.
Schon Ende 20er Anfang 30er Jahre war Ude ein glĂŒhender und ĂŒberzeugter Verehrer der „Bewegung“, so ist auch der (sein) „Umzug“ in die „Hauptstadt der Bewegung zu erklĂ€ren“, nĂ€heres im Buch!
Karl Ude hat sich mit hohem Phatos auf das Niveau des niedrigsten Propagandisten Goebbels herunter gelassen, wie ihn sich Goebbels und Hitler nicht besser wĂŒnschen konnte!

https://www.facebook.com/DieterMKnesebeck/

br.de/nachrichten/bayern/journalist-karl-ude-war-ns-propagandist,64tkechn6gr30e9q6rw3ac1t6gu30

zurechtgelogen. Nazi-Herold Karl Ude

Du darfst mich gern verfolgen …




Quelle: Fairmuenchen.de