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An diesem 1. Mai sind wir wieder einmal dort, wo wir uns wirklich zuhause fĂŒhlen: zusammen mit euch auf den Strassen, im Widerstand und den KĂ€mpfen, die uns, jenseits aller Unterschiede, vereinen!

 

Auch an diesem 1. Mai nehmen wir von drinnen an den Mobilisierungen und Initiativen draussen teil, mit einem kollektiven Hungerstreik von fĂŒnf Tagen, den wir am 1. Mai beginnen.

 

Von den betrĂŒgerischen, hinterhĂ€ltigen und verfĂ€lschten Medienwelt kommt die pausenlose tagtĂ€gliche Bombardierung auf der Welle der Krise und der verschiedenen NotstĂ€nde, die das Regime bei Bedarf immer wieder aus der Mottenkiste hervorholt. Die Angst, die treibende Kraft der Demokratie, ist in diesen Krisenzeiten klar wieder allgegenwĂ€rtig, und wird uns und der sogenannten öffentlichen Meinung von den Desinformations- und PropagandakanĂ€len des Regimes alltĂ€glich eingehĂ€mmert.

 

Trotz dem ewigen Versprechen von Wohlstand, Friede und GlĂŒck, die wie immer so auch heute auf bessere Zeiten verschoben werden, trotz den ewigen Versprechen des Kapitalismus als Lohn fĂŒr Ausbeutung, PlĂŒnderung und Zerstörung: das System hat nichts zu bieten ausser GĂŒrtel um sie enger zu schnallen und erzwungene Opfer, spitze und scharfe Waffen, und KnĂŒppel wie jene der Hirten, mit denen sie drohen um ihre Schafherde zusammenzuhalten.

 

Indem sie die Angst vor den Fremden, den „Abnormalen“, vor dem Verluste der Arbeit und der Gewissheitenen und Sicherheit eines „normalen“ Lebens, vor dem Verlust unserer Privilegien und unseres Komforts schĂŒren, genau durch solche subtile alltĂ€gliche Drohungen, Aufforderungen und Erpressungen reproduziert sich diese „beste aller möglichen Welten“; und durch Repression versuchen sie, erfolglos!, dort zu schwĂ€chen und einzudĂ€mmen wo, immer mehr!, diese betrĂŒgerische „beste aller möglichen Welten“ auf Ablehnung, Widerstand und Kampf stösst. Alles Risse im dĂŒnnen Lack der Machtpropaganda!

 

Und diese unsere Fronten des wahren Kampfes gegen das Bestehende sind nicht wenige, auch wenn es manchmal so scheint! Die KĂ€mpfe gegen die Tentakel des mörderischen Wachstums und Fortschritts wie die ZAD in Frankreich, oder gegen den TAV-Hochgeschwindigkeitszug in Italien, der von der Valsusa herabsteigt und sich in Italien und anderswo in Stadt und Land verbreitet und ZĂŒge, Strassen, Autobahnen, und auch Veranstaltungen blockiert, wie die in Lugano des Staatsanwaltes Caselli der u.a. fĂŒr den Tod von Edo und Sole und die Repression gegen den NoTav-Widerstand verantwortlich ist! Die brennende Wut ohne Grenzen und Abmachungen, welche die Metropolen in Flammen aufgehen lĂ€sst, von Athen bis Santiago, von Indonesien bis Russland, und die Angst dem Absender endlich mal retouniert. Die WiderstandskĂ€mpfe der Völker und Kurdistan bis Mexiko, im Land der Mapuche, im Nigerdelta, in den WĂ€ldern Indiens, im Golf von Aden und in tausend anderen Orten, nahen und weniger nahen, um das Leben und den Widerstand gegen PlĂŒnderung und Verheerung wieder zu festigen. Und die Besetzungen der Strassen und PlĂ€tze und HĂ€user des „brachliegenden“ Landes fĂŒr ein wĂŒrdiges Leben.

 

Überall wird der Wille zur VerĂ€nderung zum Konflikt gegen diese Gegenwart!

 

Dem wenden wir unsere Blicke zu, mit unserer solidarischen Intitiative, diesen KĂ€mpfen, die unseren Zorn und unsere Freude erwecken, und uns auch hier drinnen Energie und Kraft schenken, und denen wir unsere ganze Wut und Energie widmen, auf das sie weitergehen, wachsen und sich vermehren.

 

Diese Intitiative ist auch, selbstverstĂ€ndlich und vor allem, um allen unseren KĂ€mpfenden dieser KĂ€mpfe, die sich in den Vernichtungslagern der Demokratie in Geiselhaft befinden, erneut unsere Umarmung des Zorns, der Liebe und Kraft zu senden, und dasselbe an die Vielzahl von Schwestern und BrĂŒdern drinnen und draussen, die sich nicht ergeben, nicht beugen, und weiterkĂ€mpfen!

 

GEGEN MACHT UND KAPITAL

 

GEGEN IHRE VERBREITUNG VON ELEND UND UNGERECHTIGKEIT

 

REVOLUTIONÄRE SOLIDARITÄT, KAMPF UND WIDERSTAND ÜBERALL!!!

 

Billy und Yilmaz, Lager Pöschwies, und Marco, Lager Lenzburg

 

Schweiz, Ende April 2012

 




Quelle: Anarchistische-aktion-zentralschweiz.over-blog.de