Dezember 17, 2021
Von Indymedia
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Gestern wie heute, tausend GrĂŒnde fĂŒr die soziale Revolte.
Diese GrĂŒnde lassen sich ohne großes Kopfzerbrechen finden. Sie umgeben uns Tag fĂŒr Tag und sind Teil einer NormalitĂ€t, die alles vereinnahmt und so zum Teil ihrer Logik macht. Die soziale Misere, die eingerechnete Kehrseite des Kapitalismus und seiner Demokratie, ist sicherlich vielschichtig und doch auch konkret greif- und sichtbar. Aber bevor wir ins Phrasenglas einzahlen mĂŒssen kommen wir auf den Punkt:
Ja, eine weitere anarchistische Zeitung; ja, immer noch wollen wir den Staat und jede Herrschaft zerstören. Immer noch wollen wir die soziale Ordnung, auch die in unseren Köpfen, Patriarchat, Rassismus und das was uns das Aufwachsen und Leben in diesen VerhĂ€ltnissen eingeprĂ€gt hat, kaputt machen und andere Beziehungen entwickeln und leben. Und ja, wir wollen angreifen und nicht warten! Weder warten wir auf einen Befehl noch auf eine Entwicklung. Die Welt mag sich in den letzten Jahren verĂ€ndert haben doch wir sehen tausend GrĂŒnde weiterzukĂ€mpfen.
Wir haben kein Interesse an selbstmitleidigen Polemiken oder (pseudo-)wissenschaftlichen Debatten. Wir leben jetzt und hier und werden nicht kapitulieren im Angesicht der lĂ€hmenden WidersprĂŒche. Diese Zeitung soll ĂŒber soziale Konflikte und ĂŒber revolutionĂ€re KĂ€mpfe, die stattfinden, die wir fĂŒhren oder fĂŒhren wollen, sprechen.
Wir wollen keine Hegemonie. Die Anarchie ist offensichtlich ein nie endendes Experiment, fĂŒr das es keine Anleitung geben kann. Aber sie ist eben auch eine Entscheidung, die Individuen fĂŒr sich und kollektiv getroffen haben: Die Entscheidung in Feindschaft mit Herrschaft und UnterdrĂŒckung zu leben. Wir verstehen die Geschichte der anarchistischen Idee und die derer, die sie gelebt haben, als ein Zeugnis dieses Experiments und eben dieser Entscheidung und sehen uns in dieser KontinuitĂ€t.

Diese Zeitung wird sich aus verschiedensten BeitrÀgen zusammensetzen. Auch solche die bereits Àlter sind oder irgendwo im Internet gefunden werden können. Wir sehen einen Sinn darin Dinge aus der Schnelllebigkeit, Daten- und Informationsflut des Internets zu nehmen und in ein greifbares Format zu fassen, das von Hand zu Hand wandern und Instrument zwischen denen werden kann, die eine Konsequenz aus diesen Informationen ziehen wollen. Es wir immer Informationen zu gefangenen Rebell*innen und RevolutionÀr*innen in dieser Zeitung geben, da wir denken, das diese eine PrÀsenz in unseren KÀmpfen brauchen um weiter aktiver Teil dieser bleiben zu können.
Diese Seiten sollen zur Rebellion inspirieren.

Wenn wir uns in ihnen wiederfinden, sind wir auch bereit zugesandte Artikel zu veröffentlichen.

Es lebe die Anarchie!

Inhalt: > Gedanken zu Beginn > Tod in Santa Fu – Es gibt keinen Selbstmord im Knast! > Die Schriften einer Brandstifter*in > VorwĂ€rts, Ikonoklast*innen > Hass&Geduld! -SolidaritĂ€t mit der Anarchistin Natascia Savio> Ein besonderes Foto > Die unsterbliche Mutter des Jungen KĂ€mpfers > Hungerstreik > Montreuil ( Frankreich ): Support MarbrĂ© >Was brennt denn da?! Schweine des Monats > Nach Mitternacht
 > Kurzes > Gedicht

Kontakt: LiZ ( LibertÀres Zentrum )
z.Hd.: 1000GrĂŒnde
Karolinenstr. 21 (Hinterhaus)
20357 Hamburg
1000gruende(Ă€tt)riseup.net

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Quelle: De.indymedia.org