Januar 7, 2022
Von InfoRiot
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Potsdam – Die juristische Aufarbeitung der Gewalttat im Babelsberger Behindertenwohnheim Thusnelda-von-Saldern-Haus mit vier Toten geht auch nach der Verurteilung der Pflegekraft Ines R. weiter. Am 1. Februar wird vor dem Arbeitsgericht die KĂŒndigungsschutzklage der frĂŒheren Oberlin-Mitarbeiterin weiterverhandelt, wie das Gericht am Freitag mitteilte. 

Das Oberlinhaus, zu dem die Wohneinrichtung fĂŒr schwerstbehinderte Menschen gehört, hatte Ines R. nach der Tat die fristlose KĂŒndigung ausgesprochen. Dagegen geht die Potsdamerin juristisch vor.
Das Arbeitsgericht hatte das Verfahren zunĂ€chst ausgesetzt, weil das Strafverfahren zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen war. 

Das Landesarbeitsgericht hatte im Oktober einer Beschwerde des Oberlinhauses dagegen stattgegeben und entschieden, dass das KĂŒndigungsschutzverfahren fortgefĂŒhrt werden mĂŒsse. Kurz vor Weihnachten verurteilte das Landgericht Potsdam Ines R. in dem Mordprozess zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Zudem wurde die Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet. 




Quelle: Inforiot.de