September 7, 2021
Von Chronik
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Berlin, September 2021

VandalismusschÀden beim Berlin Mural Fest
Hommage an Ben Wagin verschandelt. An den Berliner KĂŒnstler und Umweltaktivisten Ben Wagin, der Ende Juli im Alter von 91 Jahren gestorben war, erinnert ein neues Streetart-Bild an der Brandwand des Hauses Niebuhrstraße 55 in Charlottenburg. Doch im Laufe dieser Woche wurde es von Unbekannten mit Sprayfarbe beschĂ€digt.

Das Bild entstand im Rahmen des Berlin Mural Festes unter dem Motto „HomeStreetHome“. Es stammt von Gita Kurdpoor – einer kurdischstĂ€mmigen KĂŒnstlerin aus dem Iran – und einem als Mateartist bekannten Streetart-KĂŒnstler. Dazu gibt es ein kurzes Video auf Instagram.

Das Kunstwerk wurde offensichtlich verunstaltet, weil der Hauptsponsor des Berlin Mural Festes diesmal der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist. Das fĂŒhrte zu einigem Ärger (wir berichteten). Auch an drei weiteren bemalten HauswĂ€nden in anderen Berliner Bezirken gebe es VandalismusschĂ€den, berichtet eine Sprecherin des Festivals. Das PortrĂ€t von Ben Wagin sei besonders „essenziell“, da er selbst als Schöpfer von Streetart bekannt war.

Zumindest sein Gesicht auf dem Wandbild wollen Gita Kurdpoor und die Mural-Veranstalter bald restaurieren. Die KĂŒnstlerin habe „sehr betroffen“ auf den Farbanschlag reagiert, sagt die Sprecherin. Auch viele Anwohner hĂ€tten sich gemeldet und ihr UnverstĂ€ndnis fĂŒr die Tat deutlich gemacht.

Quelle: Tagesspiegel




Quelle: Chronik.blackblogs.org