Mai 31, 2022
Von Chronik
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NĂŒrnberg, 1. Juni 2022

Wir haben den Schutz der Duneklheit genutzt und in der Nacht von 31.5. auf den 1.6. das Karl-Bröger-Haus in NĂŒrnberg angegriffen.

Mit Bitumen und Dosen haben wir die Kriegstreiber-Partei markiert. Aber warum genau die SPD? Es gibt viele GrĂŒnde die SPD anzugreifen. Historisch fĂ€llt da natĂŒrlich der erste Angriffskrieg unter deutscher Beteiligung nach dem 2. Weltkrieg 1999 im Kosovo ein, das Repressionsregime Hartz4 und noch vieles mehr, was die SPD seit ĂŒber 100 Jahren zu einer Partei des Kapitals macht. Auch aktuell zeigt die SPD immer wieder, dass sie alles andere als eine „Arbeiterpartei“ ist. Die Interessen der kleinen Leute spielen fĂŒr die sogenannten SozialdemokratInnen keinerlei Rolle mehr. Das ist zwar nichts neues aber insbesondere im Angesicht eines in Europa stattfindenden Krieges wird es besonders deutlich. Die Rot-GrĂŒn-Gelbe Bundesregierung schickt munter Waffen in die Ukraine anstatt auch nur zu versuchen auf zivilem, diplomatischem Weg das Morden zu beenden. Das ist in der Logik des Wettbewerbs imperialistischer MĂ€chte um Macht und Einfluss natĂŒrlich nur konsequent.

Die NATO-Staaten, zu denen auch die BRD gehört, intervenieren notfalls auch, wenn selbst die ukrainische Regierung versuchen möchte dem verbrecherischen Krieg Putins mittels Verhandlungen beizukommen. Die kalt berechnende Logik dahinter zielt einzig und allein auf Einflussgewinn zugunsten des Westens. Die EinflusssphĂ€re der NATO soll erweitert werden, komme was da wolle und unabhĂ€ngig davon, wie viele Leben das kosten wird. Putin agiert natĂŒrlich ebenso skrupellos um seine Position im imperialistischen Wettbewerb zu erhalten. In diesem brutalen Ringen um Macht der imperialistischen Player gießt die Bundesregierung Öl ins Feuer. Waffen werden geliefert, ukrainische SoldatInnen in Deutschland ausgebildet, die eigene Bevölkerung auf Krieg eingeschworen und eine massive AufrĂŒstungsorgie wird losgetreten (100 Milliarden fĂŒr die Bundeswehr!). Die Gefahr einer weiteren Eskalation ist bei Beibehaltung dieser Linie real. Wen sich der Krieg in der Ukraine ausweiten sollte, wĂ€re das eine Katastrophe, die dann in erster Linie wir, die „kleinen Leute“, also LohnabhĂ€ngige und kleine SelbststĂ€ndige ausbaden dĂŒrfen. Zum einen durch die massive Verschlechterung unserer LebensverhĂ€ltnisse und zum anderen als zwangseingezogene SoldatInnen der Herrschenden auf dem Schlachtfeld Europa, sowie es bereits den RussInnen und den UkrainerInnen geht.

Wir wollen dem Kriegskurs mit unserer Aktion eine klare Absage erteilen. Wir rufen alle dazu auf, dem Militarismus in ihren LĂ€ndern in den RĂŒcken zu fallen. Unsere SolidaritĂ€t gilt den KriegsgegnerInnen weltweit, insbesondere den ukrainischen und russischen. Unsere Regierungen zeigen uns immer wieder, dass wir uns nicht auf sie verlassen dĂŒrfen, soll der Krieg enden mĂŒssen wir das selbst in unsere HĂ€nde nehmen. Nur, wenn wir als internationale lohnabhĂ€ngige Klasse aufstehen und uns weigern weiter fĂŒr die Interessen unserer Herrschenden aufeinander zu schießen können wir ihre Kriege auf den MĂŒllhaufen der Geschichte verbannen.

FĂŒr einen konsequenten antimilitaristischen, proletarischen Internationalismus!

No war but classwar

Weder Putin noch NATO

Quelle: Indymedia (Tor)




Quelle: Chronik.blackblogs.org