Februar 3, 2021
Von Chronik
202 ansichten


Jena, 26. Januar 2021

Heute Nacht haben wir den BĂŒrokomplex am Steinweg mit Farbe und Bitumen verschönert. In einer Zeit, in der die Stadt neue KĂŒrzungen beschließt und finanziell schwĂ€cher gestellte Haushalte um ihre Existenz und ihren Wohnraum bangen, ist das 80 Mio Euro teure GebĂ€ude , in dem Intershop gleich dutzende neue BĂŒroflĂ€chen bezieht und diese Woche eine neue Lidl-Filiale öffnet, eines der AushĂ€ngeschilder fĂŒr neoliberale Stadtpolitik und Gentrifizierung. Mit unserem Angriff bringen wir unsere Wut ĂŒber die alltĂ€gliche VerdrĂ€ngung in Jena, immer neue Großbauprojekte (Zeiss oder Inselplatz-Campus, welcher ein riesen Prestige-Projekt zur Aufwertung des Stadtzentrums ist), steigende Mieten und eine kleine Minderheit, welche von Corona profitiert und dafĂŒr nicht zur Kasse gebeten wird, zum Ausdruck. Eine Politik, welche auf dem RĂŒcken ökonomisch schwĂ€cher gestellter ausgetragen wird, wird nie unwidersprochen bleiben. Wir fordern die Stadt auf das Feuer nicht weiter anzuheizen und von den geplanten KĂŒrzungen zurĂŒckzutreten. Thomas Nitzsche und das KĂŒrzungspaket, Haushaltssicherungskonzept genannt, durch das z.B . der Jena Bonus gestrichen wird, das BĂŒrger*innenbudget fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit wegfĂ€llt, ZuschĂŒsse fĂŒr Sozial – & Frauenvereine gekĂŒrzt werden oder sich die Hort- & KitagebĂŒhren erhöhen, können sich verpissen.
FĂŒr eine solidarische Stadt in der Menschen Wohnraum haben statt neuen Einkaufsmeilen.
Quelle: https://www.thueringen24.de/jena/article211601403/So-sieht-das-neue-Hochhaus-fuer-Jena-aus.html

Quelle: Indymedia




Quelle: Chronik.blackblogs.org