Juli 21, 2021
Von Criminals For Freedom
339 ansichten


Folgende Zeilen erreichten uns aus dem Knast Moabit, wir kommentieren an dieser Stelle nicht, weil alles gesagt wird. Zeigt euch solidarisch mit ihnen, indem ihr am Freitag um 20 Uhr zur Gedenkkundgebung für Ferhat Mayouf und die anschließende Demo gegen 21 Uhr zum U-Bahnhof Turmstraße kommt !

Zum Todestag von Ferhat Mayouf gibt es einige Gedanken der Gefangenen aus Moabit: Für uns ist klar was zum Tod von Ferhat geführt hat, zum Tod von vielen Gefangenen vor Ferhat und was potentiell lebensgefährlich für jeden Gefangenen hier ist: Der Strukturelle Faschismus. Die repressive, oft rassistische und immer Menschenfeindliche Geist, der den Bütteln des  (Justiz) – Systems innewohnt.

Die Faschistinnen und Faschisten der Justiz sind in den höheren Etagen und Bildungs – bzw. Gehaltsgeraden oftmals perfekt sensibilisiert und trainiert ihre menschenverachtende Gesinnung zu verstecken und diese bloß nicht offensichtlich oder gar beweisverwertbar ans Tageslicht treten zu lassen. Dort lässt man harte ,,Entscheidungen“ und Urteile sprechen, tarnt sich hinter ,,Law and Order“  tauscht sich hinter vorgehaltener Hand aus oder lässt seiner Gesinnung in einschlägigen geschlossenen Chatgruppen freien lauf.

Zwei Schweine, die sich nicht mal die ,,Mühe“ machen ihre rassistischen, faschistischen Taten und Worte zu verbergen, von denen jeder ihrer ,,Kollegen“ und Vorgesetzten und damit auch die Senatsverwaltung für  Justiz weiß, wie sie Handeln, reden und denken wollen wir heute  namhaft machen.

Martin Schendler

Das erste Schwein heißt Martin Schendler. Ein rassistischer Gewalttäter in Uniform. Eine gewisse Affinität zum Kickboxen in den 90’er Jahren und einige Erfahrungen in diesem Kampfsport ließen Schendler den Spitznamen ,,Boxer“ zukommen. Schendler ist der ,,harte Hund“ der Justiz mir Vorliebe gegenüber Menschen mit Migrationsgeschichte. Schendler schlägt erst zu und fragt dann. Immer provozierend, immer gewalttätig versteckt sich dieses Schwein hinter seiner Uniform und dem Korpsgeist seiner ,,Kameraden“. Jeder der unzähligen Angriffe, auf Gefangene und jede der noch zahlreicheren rechtsradikalen Äußerungen Provokationen wird scheinbar von der Anstaltsleitung der JVA Moabit gedeckt. Als es vor wenigen Jahren nach einer Vielzahl von Angriffen auf Gefangene gar nicht mehr ging hat man Schendler weg aus der Teilanstalt 2 der JVA Moabit an die Pforte versetzt um ihn (vorerst) sozusagen ,,unsichtbar“ zu machen. Im Jahr 2020 kam Schendler dann in die neu geschaffene Abteilung Sicherheit [Anmerkung C4F: von der Abteilung berichteten Gefangene des Öfteren] . Hier in der JVA Moabit kann er seiner gewalttätigen, rassistischen Attitüde freien Lauf lassen. Bei den regelmäßigen Überfällen auf Gefangene in ihren Zellen sind die Gefangenen nämlich allein und Schendler in Begleitung mindestens eines weiteren Schweins der Sicherheit. Und wie jeder weiß, ist das was zwei oder mehr Beamte gegen einen Gefangenen bezeugen für die Justiz immer ,,die Wahrheit“.  Weil sie sich im Angesicht ihrer eigenen manipulierten ,,Wahrheit“ so unangreifbar fühlen, geben sich manche Nazis aus der Berliner Justiz nicht mal mehr die Mühe ihre Gesinnung zu verbergen und mutieren zu rechten Influencern.

Hendrik Praß

Ein grandioses Beispiel diesbezüglich ist Hendrik Praß . Seinen Dienst versieht Praß an gehobener Position in der TA2. Ständig hagelt es von ihm rassistische, faschistische Bedrohungen und Beleidigungen gegen Gefangene. Natürlich wird  die Anstaltsleiterin Anke Stein behaupten von Gesinnung und Verhalten der Beamten Martin Schendler und Hendrik Praß noch nie gehört zu haben. Ein Blick auf die Facebookpage von Praß verdeutlicht aber die Tatsachen. Eine Vielzahl der Facebook Freunde sind übrigens Justizbeamte und Bullen. Aber seht euch das selbst mal an: https://m.facebook.com/profile.php?id=100002405808048&ref=content_filter

Niemand soll behaupten Menschen verbrennen einfach so in den Zellen der Berliner Knäste. Niemand soll behaupten irgendetwas von dem hier wäre neu. Schon am Beispiel von Martin Schendler und Hendrik Praß zeigt sich der Geist der durch die Berliner Justiz zieht: Faschismus, Unterdrückung und Repression gegen mutmaßlich unschuldige Gefangene in Moabit wird Vorrang vor dem Mindestmaß an menschenwürdiger Behandlung gegegeben. Hier sterben Menschen in ihren Zellen -RIP Ferhat-, hier entstehen schwere körperliche und seelische Schäden. Doch alles was Behrend, Stein und co. einfällt ist noch mehr Unterdrückung. Dieses System ist das Verbrechen.

Weitere Bilder:

Hendrik Praß

Hendrik Praß bei Facebook über seinen Job im Knast Moabit – ohne Kommentar

Hendriks Facebook Account ist übersäht von menschenverachtenden, rassistischen Posts. Wir stellen davon keine Screenshots rein, damit unsere Leser*innen nicht durch die Bank weg kotzen müssen. Falls es euch aber doch interessiert, welchen Müll dieses Schwein von sich gibt, klickt hier (Facebook Konto nötig).

Martin Schendler




Quelle: Criminalsforfreedom.noblogs.org