Mai 23, 2021
Von Chronik
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MĂŒnchen, 21. Mai 2021

Kriegsproduzenten den Saft abdrehen!
Energieversorgern in den Arsch treten!

Wir haben am 21.5.21 das Strom- und Glasfasernetz der Stadtrwerke im MĂŒnchner Osten angegriffen.

Das primĂ€re Ziel dieser Aktion war der RĂŒstungskonzern Rhode & Schwarz am MĂŒnchner Ostbahnhof, dem wir erfreulicherweise fĂŒr mindestens 24 Stunden den Saft abdrehen konnten. R & S ist eins von vielen Unternehmen, die mit Waffenproduktion, Krieg und Tod ihre Profite machen und ihren Beitrag leisten, dass Deutschland seit vielen Jahren unter den Top 5 der globalen RĂŒstungsexporteuren rangiert.

Außerdem war die Aktion ein Angriff auf die politisch Veantwortlichen in MĂŒnchen und Bayern, die den Gongschlag nicht hören wollen.

Es ist unsere Antwort auf den jĂ€mmerlichen Stadtratsbeschluss, den Forst Kasten abzuholzen um dort Kies zu fördern. Die Stadtwerke MĂŒnchen betreiben weiterhin ein Kohlekraftwerk in Bogenhausen und den Atommeiler Isar 2. Deshalb werden wir auch in Zukunft ihre Infrastruktur angreifen.

Es gibt keine Lösung innerhalb des kapitalistischen Sytems.

Kein Friede mit der RĂŒstungsindustrie
Keine Ruhe fĂŒr die Klimakiller
IAA angreifen

Quelle: Indymedia (Tor)

Ein Feuer in einer Baugrube hat in MĂŒnchen einen ungewöhnlich großen und lang andauernden Stromausfall ausgelöst. 20.000 Haushalte waren betroffen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Nach dem großen Stromausfall in MĂŒnchen hat der Staatsschutz die Ermittlungen ĂŒbernommen. „Bei brennenden Versorgungsleitungen können politische Motive vorliegen“, sagte ein Pressesprecher der Polizei am Samstag. Die Ermittlungen gingen aber in alle Richtungen, und die Ermittler könnten auch noch nicht explizit sagen, dass es sich zweifelsfrei um Brandstiftung handelt und welche Motive dahinterstehen könnten. Der Staatsschutz prĂŒft derzeit einige Zeugenhinweise.

Die Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I verwies ebenfalls nur darauf, dass der Staatsschutz, das Kriminalfachdezernat 4 des PolizeiprĂ€sidiums MĂŒnchen, das sich schwerpunktmĂ€ĂŸig mit politischen Straftaten befasst, die Ermittlungen ĂŒbernommen hat.

Der Strom war nach einem Feuer am frĂŒhen Freitagmorgen vorĂŒbergehend in rund 20.000 Haushalten ausgefallen. Die Polizei nahm schon bald danach Ermittlungen wegen Brandstiftung auf.

Der ungewöhnlich ausgedehnte und lang andauernde Stromausfall in Teilen der Stadtteile Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim war durch ein Feuer in einer Baugrube ausgelöst worden, bei dem rund 50 Stromkabel der Mittelspannung vollkommen zerstört wurden. In der Folge fielen etwa 150 Trafostationen aus. Passanten hatten erst ein seltsames Knistern und dann einen Knall gehört. Als die Feuerwehr eintraf, loderten Flammen aus der Grube.

Das Brandbild in der etwa einen Meter tiefen Grube weise auf Brandstiftung hin, erlĂ€uterte ein Polizeisprecher am Freitag. Genaueres wollte er zunĂ€chst nicht sagen, die Analysen der Brandfahnder seien noch nicht abgeschlossen. „Wir sind noch am Anfang der Ermittlungen“, betonte der Polizeisprecher. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen, ob es ZusammenhĂ€nge mit anderen Delikten gibt.“
Haushalte in MĂŒnchen wieder am Netz

Es wĂ€re aber nicht der erste Brandanschlag auf Infrastruktureinrichtungen in der Landeshauptstadt: Die Ermittler sprachen schon im vergangenen Jahr von einer „Serie“. Seit November 2019 hatten Unbekannte in MĂŒnchen mehrfach Funkmasten und andere Infrastruktureinrichtungen angezĂŒndet. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3,6 Millionen Euro. Die Taten ordneten die Ermittler linksextremen StraftĂ€tern zu, entsprechende Hinweise in die Szene fĂŒhrten jedoch zu keinen konkreten Personen. Die Ermittlungen wurden deshalb eingestellt.

Nach Angaben der Stadtwerke MĂŒnchen (SWM) waren alle Haushalte am frĂŒhen Samstagnachmittag wieder mit Strom versorgt und an das Netz angeschlossen. „Good News des Tages: Grundversorgung fĂŒr alle Privathaushalte wieder hergestellt“, twitterten die SWM. Letzte Industrie- und Gewerbekunden sollten folgen.

Die Stadtwerke bedankten sich „fĂŒr die mentale UnterstĂŒtzung und vor allem die Geduld“ und schlossen ihren Post mit „#MĂŒnchenleuchtetwieder“. Eine „Vollversorgung“ soll den Angaben zufolge bis spĂ€testens 18 Uhr wiederhergestellt sein.

Quelle: Welt




Quelle: Chronik.blackblogs.org