MĂ€rz 12, 2021
Von Chronik
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Krefeld, 8. MĂ€rz 2021

Der Brand in der Agentur fĂŒr Arbeit an der Normannstraße war Brandstiftung. Davon ist die Polizei ĂŒberzeugt. Der Staatsschutz in Krefeld hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. Zur Erinnerung: Am Montagabend gegen 23:25 Uhr sah eine Zeugin einen Feuerschein im Inneren des GebĂ€udes an der Normannstraße. Die hinzugerufenen EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr konnten den Brand in einem BĂŒro der Behörde im Erdgeschoss des Hauses schnell löschen. Ein Schreibtisch wurde durch das Feuer beschĂ€digt, das GebĂ€ude blieb unversehrt. „Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um Brandstiftung“, teilt die Polizei am Mittwoch mit. Der polizeiliche Staatsschutz beim PolizeiprĂ€sidium Krefeld hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. Zur ErklĂ€rung: In Abgrenzung zum Verfassungsschutz verfĂŒgt der polizeiliche Staatsschutz ĂŒber Exekutivbefugnisse, wie die Durchsuchung von Personen oder Wohnungen und wird erst dann tĂ€tig, wenn eine konkrete Gefahr besteht beziehungsweise eine Straftat verĂŒbt worden ist. Der Brand in der Agentur fĂŒr Arbeit erinnert an eine Brandstiftung vor rund einem Monat. Die Polizei fahndet deswegen mit Fotos nach einem Mann. Dieser hatte am 7. Februar den Innenbereich eines ReisebĂŒros an der Steinstraße in Emmerich in Brand gesetzt. Der Brandstifter hatte gegen 22.40 Uhr in die GlastĂŒr der Filiale ein Loch geschlagen und dann einen zuvor angezĂŒndeten Brandsatz in die RĂ€ume des ReisebĂŒros geschleudert. Ein Schrank mit Prospekten geriet dabei in Brand. Zeugen hatten das Zerbersten der Scheibe gehört und schnell die Polizei alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Jedoch mussten elf Menschen, die in dem Haus wohnten in Sicherheit gebracht werden.

Quelle: RP




Quelle: Chronik.blackblogs.org