Oktober 18, 2021
Von Indymedia
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FĂŒr das Leben, Gegen den Kapitalismus Gemeinsamer Bericht von Aurora Raeteaufbau, RevolutionĂ€re Einheit Darmstadt und Rotes Mainz.
  Am Samstag beteiligten wir uns gemeinsam an den beiden Demos “FĂŒr das Leben, Gegen den Kapitalismus”.Um 11 Uhr startete die erste Demo in Eschborn. Nach einer Auftaktkundgebung am Bahnhof zogen wir mit etwa 150 Menschen zum Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrollen (BAFA). Dort wurde in einem Redebeitrag klar gemacht, dass dieses in seiner Funktion versagt und maßgeblich mitverantwortlich dafĂŒr ist, dass deutsche Waffen weltweit in Krisengebiete geliefert werden. Anschließend fuhren die Teilnehmenden gemeinsam mit der S-Bahn nach Frankfurt.

  Ab 14 Uhr fanden sich ca.700 Menschen am Frankfurter Hauptbahnhof zum zweiten Teil der Demo ein. Wir hatten im Vorfeld zu einem revolutionĂ€ren Block aufgerufen, dem unter anderem ARAG, OTKM Stuttgart und unsere französischen Genoss:innen von AFA SXB gefolgt sind. Mit kĂ€mpferischer Stimmung liefen wir vorbei an der Deutschen Bank und BlackRock zur alten Oper, dem Platz unserer Zwischenkundgebung. Nach einer Performance AuffĂŒhrung und einigen RedebeitrĂ€gen ging es mit lauten Parolen weiter Richtung EZB. WĂ€hrend der Demonstration erreichte uns viel Zuspruch von Passant:innen, die sich durch Gesten oder kurze GesprĂ€che solidarisch mit unserem Anliegen zeigten. Es freut uns sehr, wenn wir Menschen erreichen und ihnen Alternativen zeigen können.  Gegen 17:30 Uhr erreichten wir schließlich an der Weseler Werft bei der EZB unsere Abschlusskundgebung, auf der auch wir einen Redebeitrag gehalten haben. In diesem haben wir verdeutlicht, wie wichtig eine internationale Zusammenarbeit fĂŒr unseren revolutionĂ€ren Kampf ist, denn als Arbeiter:innenklasse stehen wir ĂŒberall auf der Welt dem selben Feind gegenĂŒber – dem Kapitalismus. Diesen können wir nur gemeinsam bezwingen indem wir voneinander lernen und uns nicht durch Nationalstaaten spalten lassen. Zum Abschluss haben wir mit allen, die der Einladung gefolgt sind, den Tag bei Essen und kalten GetrĂ€nken im @izffm ausklingen lassen.   Vielen Dank an alle die mit uns auf der Straße waren und besonders an die Veranstalter:innen von girazapatista_rheinmain fĂŒr die Organisation der Demo!   Am Sonntag trafen wir uns, um gemeinsam ein Bild in SolidaritĂ€t mit allen verfolgten Antifaschist:innen zu malen.  Am vergangenen Mittwoch wurden Dy und Jo zu 5,5 und 4,5 Jahren Haft verurteilt. Damit stehen sie nicht alleine da. In jĂŒngster Zeit wurden zahlreiche Antifaschist:innen fĂŒr ihr konsequentes Handeln verurteilt.Auch der französische Staat greift hart durch gegen die antifaschistische Bewegung. Am 23. September wurden 7 Genoss:innen der GALE Lyon verhaftet, 3 von ihnen sitzen immer noch im Knast. Auch ihnen wird eine körperliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremen vorgeworfen.  Wir solidarisieren uns mit den politischen Gefangenen. Denn wenn Rechtsextreme weiter Menschen erschießen, Soldaten Waffen horten, Bullen tĂ€glich rassistische Polizeikontrollen durchfĂŒhren und Politiker:innen Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen, dann mĂŒssen wir uns dagegen wehren.Und deshalb sagen wir: Antifaschismus bleibt notwendig!  Neben der politischen Botschaft, die wir auf diesem Weg vermitteln, sind solche gemeinsamen AktivitĂ€ten fĂŒr uns auch immer eine Möglichkeit uns gegenseitig besser kennenzulernen und eine Basis fĂŒr unsere politische Zusammenarbeit aufzubauen. FĂŒr uns alle ist eine enge Kooperation mit anderen Strukturen elementar. Denn nur auf diese Weise können wir effektiv Wissen und Erfahrung austauschen, gemeinsam grĂ¶ĂŸere Aktionen organisieren und damit eine nachhaltige VerĂ€nderung hervorrufen.   

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Quelle: De.indymedia.org