Dezember 6, 2022
Von Indymedia
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Ende November wurden die letzten Menschen aus dem Haus aus ihren Unterkünften vertrieben. Das Haus soll im Frühjahr 2023 abgerissen und durch ein Neubauprojekt ersetzt werden.

Die sogenannten “Hellerhöfe” schaffen Wohnraum für die, die ihn sich leisten können.
Die Quote von 15% reinen Sozialwohnungen geht an der Realität in der Stadt Frankfurt vorbei, in der sich schon jetzt nur Besserverdienende eine Wohnung in Innenstadtnähe  leisten können und weitere Menschen täglich aus ihren Vierteln, ihren sozialen Zusammenhängen und ihren Wohnungen gerissen werden.

Wir fordern:

– Grundbedürfnisse dürfen kein Spekulationsobjekt sein, besonders in Zeiten von Krise und Inflation.
– Wir sagen: Häuser denen, die drin wohnen – gegen Luxus- und Mittelstandsverdrängung im Gallus, gegen jede Zwangsräumung!

– Mindestens 60% Sozialwohnungen im Förderweg 1 für das Projekt “Hellerhöfe”

– Die Zusicherung von Wohnraum im Neubauprojekt für alle hier verdrängten Personen und eine bis dahin lebenswerte Übergangslösung.
Ermöglichung kostenfreier Zwischennutzung durch wohnungslose Personen für die Zeit des Leerstands bis zum Abriss.

Unser Appell an die Stadt Frankfurt:

Alle leerstehenden und bezugsfertigen Gebäude in Frankfurt als kostenfreien Wohnraum, besonders für bedürftige Menschen und ihre Familien zur Verfügung zu stellen.

Kein Abstellen von Strom und Gas aufgrund von Zahlungsunfähigkeit sowie ein allgemeiner Zwangsräumungsstop.

Abstimmung über den Frankfurter Mietentscheid.
Verpflichtung zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für alle.

Wohnung darf kein Luxus sein!
Die Häuser denen die drin wohnen!
Zwangsräumungen verhindern, Gentrifizierung stoppen!

Das Kollektiv ” Freiräume statt Glaspaläste”




Quelle: De.indymedia.org