Mai 3, 2021
Von Chronik
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Jena, 1./2. Mai 2021

Heute Nacht haben wir die Deutsche Bank und Commerzbank in Jena eingeknallt und ihre Fassaden verschönert.

Beide Banken investieren mit ihrem Geld in Krieg, Hunger und Vertreibung auf der ganzen Welt. Mit ihren Investitionen in RĂŒstungskonzerne tragen sie ganz aktuell ihren Teil zur UnterstĂŒtzung des faschistischen Angriffskrieges der TĂŒrkei in Rojava bei.
Seit seiner GrĂŒndung steht der tĂŒrkische Staat fĂŒr systematische Vertreibung, UnterdrĂŒckung und auch Genozid an anderen, marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Kurd*innen in der TĂŒrkei werden systematisch ausgegrenzt, ihrer Kultur beraubt, inhaftiert und ermordet. FLINT-Menschen ihrer Rechte beraubt, Gewalt gegen sie wird legalisiert und Femizide gehören zum Alltag. Die TĂŒrkei ist ein zutiefst menschenverachtender, patriarchaler, faschistischer und islamistischer Staat. Das alles geschieht im Wissen der Bundesregierung, welche die faschistischen Bestrebungen Tag fĂŒr Tag toleriert und unterstĂŒtzt, mit Waffen und Geld. Sie verdient daran ebenso wie dutzende RĂŒstungskonzerne und Banken wie die Commerzbank und Deutsche Bank. Der tĂŒrkische Faschismus wĂ€re ohne die Profitgier, und inhumane Politik des Westens nicht möglich. Faschismus und Kapitalismus gehen Hand in Hand und wir sind hier in Deutschland direkt fĂŒr diese Verbrechen mitverantwortlich.
Seit ein paar Tagen hat die TĂŒrkei eine neue Offensive in den sĂŒdkurdischen Gebieten im Nordirak gegen die Regionen MetĂźna, AvaƟün und Zap mit Angriffen aus der Luft und mit Bodentruppen gestartet und dabei neben deutschen Waffen auch Giftgas eingesetzt.

Wir sind wĂŒtend ĂŒber die Ignoranz in der westlichen Presse und der geringen Aufmerksamkeit fĂŒr die Verbrechen des faschistischen Staates und der stillschweigenden UnterstĂŒtzung hier in Deutschland. Unseren Frust darĂŒber haben wir genau dorthin getragen, wo er hingehört: in die Filialen der Deutschen Bank und Commerzbank hier in Jena. Ihre riesigen Glasfronten sind nun zu einem Spiegelbild ihres Handelns in dieser Welt geworden. Nur eine kaputte Scheibe, ist eine gute Scheibe.
In dem Sinne
Smash capitalism and fascism worldwide

https://fight4revolution.noblogs.org/

Quelle: Indymedia (Tor)

In der Nacht zu Sonntag wurden die Scheiben von zwei Banken eingeschmissen und beschmiert. Vermummte Randalierer entkommen.

Nach dem ruhigen 1. Mai in Jena ist es in der Nacht zu Sonntag zu Vandalismus gekommen. Die Scheiben der Deutschen Bank in der Johannisstraße und der Fischergasse wurden massiv beschĂ€digt. Zudem ist mit schwarzer Farbe der Eingang der Deutschen Bank großflĂ€chig beschmiert worden. Bei der Commerzbank wurden ein Anarchiezeichen und der Satz „Lang lebe Rojava“ mit lila SprĂŒhfarbe aufgebracht.

Nach Angaben der Polizei zogen die Randalierer gegen 3 Uhr vermummt durch die Innenstadt. „Leider schafften es die Unbekannten, trotz des sofortigen Einsatzes mehrerer Funkstreifenwagen und intensiver Fahndung, zu entkommen“, heißt es. Die TĂ€ter seien mit unsagbarer kriminellen Energie vorgegangen und hĂ€tten sich am Eigentum anderer zu schaffen gemacht.

Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen zu dieser SachbeschĂ€digung aufgenommen. Die Spuren wĂŒrden mit „höchster Akribie und SorgfĂ€ltigkeit“ an den beiden Tatorten sichergestellt, um mögliche ZusammenhĂ€nge zum Vandalismus am 13. MĂ€rz herzustellen. Damals entstand hoher Sachschaden an GeschĂ€ften in der Innenstadt. Die Stadt Jena hatte eine Belohnung von 5000 Euro fĂŒr sachdienliche Hinweise zur VerfĂŒgung gestellt, die Sparkasse Jena-Saale-Holzland zudem weitere 5000 Euro.

Quelle: OTZ




Quelle: Chronik.blackblogs.org