September 19, 2021
Von EA Berlin
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Seit dem MilitĂ€rputsch im Februar 2021 protestiert die Bevölkerung in Myanmar gegen die MachtĂŒbernahme. Dabei kamen schon mindestens 900 Menschen ums Leben. Die Dunkelziffer dĂŒrfte weit höher liegen. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung.

Trotz allem profitiert das MilitĂ€r weiterhin von seinen GeschĂ€ften mit internationalen Unternehmen wie DHL, Adidas und Volkswagen. Das burmesische GewerkschaftsbĂŒndnis Federation of General Workers Myanmar (FGWM) startete mit Aktivist:innen deshalb die Blood Money Campaign.

Das BĂŒndnis fordert Staaten, Unternehmen und Banken auf, die MilitĂ€rjunta zu sanktionieren, fĂŒr das MilitĂ€r profitable Investitionen zu stoppen und seine Vermögen einzufrieren. Dem MilitĂ€r sollen die Ressourcen entzogen werden, mit denen es die Bevölkerung brutal unterdrĂŒckt.

In den sozialen Medien kursierten Bilder, auf denen Soldaten von Fahrzeugen der Marke Sinotruk auf Demonstrierende schossen. Nach Quellenberichten vor Ort werden Sinotruk-LKWs in einer Fabrik in Meiktila, Myanmar, zu KriegsgerĂ€ten umgerĂŒstet. Sinotruk gehört zu 25 Prozent dem deutschen Fahrzeugunternehmen MAN SE. Als Teil der Traton Gruppe ist dieses wiederum ein Unternehmen der Volkswagen AG. Die SĂŒddeutsche Zeitung berichtete darĂŒber.

Der Konzern muss Verantwortung ĂŒbernehmen. Mit der Blood Money Campaign fordern wir, die Freie Arbeiter:innen Union (FAU) Berlin, daher die Volkswagen AG dazu auf, ihren Einfluss zu nutzen und die Lieferung von Sinotruk-Teilen und -LKWs nach Myanmar sofort zu beenden!

Die FAU Berlin ist Mitglied der Internationalen Konföderation der Arbeiter:innen (ICL). Die ICL unterstĂŒtzt die Blood Money Campaign und ruft international zur SolidaritĂ€t mit den Menschen in Myanmar auf.

Weitere Informationen:

#BloodMoneyMyanmar #StopPayingToJunta #FreezeDollarToJunta

Twitter: @bloodmoney22222

LOGOS: Symbol Blood Money Campaign, FAU Berlin, FGWM und ICL (?)




Quelle: Berlin.fau.org