Dezember 2, 2021
Von Indymedia
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Infolge der kalten RÀumung der G19 und BikeKitchen und deren sofortige Zerstörung ist nun die Zeit der Wut. Vorerst hat die Green-City nun mehr ParkplÀtze; mittelfristig wird es wohl ein paar Hundert Quadratmeter mehr Luxuslofts geben, bewohnt von Yuppieschweinen mit Electro-SUVs und reinem Alnatura-Gewissen. Doch die werden es nicht leicht haben, soviel versprechen wir.

Freiburg hat erneut einen Freiraum unnötig kaputt gemacht und das lokale Kackblatt Badische “Zeitung” verbreitet das GerĂŒcht, die beiden GebĂ€ude seien schon lange nicht mehr besetzt. In Wirklichkeit war die G19 der am lĂ€ngsten besetzte Freiraum dieser Stadt und bis zum Tag vor der RĂ€umung ein Ort von Vernetzung und Widerstand. Die BikeKitchen war ĂŒber ein Jahrzehnt ein Ort der DIY-Kultur und Selbsthilfe. Wenn RĂ€ume der SolidaritĂ€t bedroht, gerĂ€umt und zerstört werden, gilt es Rache zu ĂŒben und den Unmut bei denjenigen zu verdeutlichen, die als Kollaborateure antilinker Politik auftreten. Die Stadt des Kapitals steht im Widerspruch zu unseren RĂ€umen, wer diese angreift – auch indirekt – der wird keine Ruhe finden.

   
Symbolisch fĂŒr spekulative Stadtpolitik, Gentrifizierung und Eigentumsideologie steht der Verein Haus&Grund, der die Interessen von Immobilien- und GrundeigentĂŒmer.innen vertritt. Der Lobbyverein, der gerade sein 125. Geburtstag feiert wurde infolge der RĂ€umung mit Farbbeuteln beschmissen, als ein kleiner aber feiner Anfang. Denn die kommenden Wochen werden noch einiges an Echo erfahren – wir werden niemals das Maul halten. Wer uns am Leben hindert, spĂŒrt unseren Widerstand.

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

Gartenstraße 19 und BikeKitchen leben!

FĂŒr mehr Autonome Zentren!

Besetzt mehr HĂ€user!




Quelle: De.indymedia.org