September 25, 2021
Von Indymedia
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https://freeadel.blackblogs.org/

Im MĂ€rz 2021 in Berlin tausende Menschen unter dem Motto “Frieden – Freiheit – SouverĂ€nitĂ€t” zu einem “Marsch” gegen die staatlichen Coronamaßnahmen. Darunter auch viele Verschwörungenstheoretiker*innen, Coronaleugner*innen und Neonazis. Im Rahmen dieser Demonstration kam es im Tiergarten zu einem ernsten Zwischenfall zwischen Antifaschist*innen und rechten Demoteilnehmer*innen. In Folge dessen wurde unser Freund und Genosse Adel sowie andere Personen von der berliner Polizei plötzlich mit einem massiven Aufgebot verhaftet. Adel musste stundenlang, ohne zu wissen was ihm ĂŒberhaupt vorgeworfen wird, in einer kleinen engen Zelle im Gefangenentransporter ausharren. Auf fragen reagierten die Bullen genervt und gaben mehrfach rassistische Bemerkungen gegenĂŒber ihm von sich.

Als Adel wissen wollte welcher tag denn heute sei entgegnete ein Bulle: “Heute ist der Tag an dem du in Untersuchungshaft kommst!”

So ein Kommentar zeigt klar, dass die Schweine Adel psychisch schikanierten und in Haft sehen wollten. Diese Aussage wurde getroffen noch bevor irgendeine Haftrichter*in darĂŒber entscheiden konnte. Von Unschuldsvermutungen kann hier ĂŒberhaupt keine Rede sein. Es zeigt außerdem wie die deutsche Polizei sich migrantischen Aktivist*innen gegenĂŒber verhĂ€lt: Scheiße!

Es ist an der Zeit, den strukturellen Rassismus in den Berliner Ermittlungsbehörden offen zulegen und zu bekĂ€mpfen. Es ist fĂŒr Adel nicht das erste mal, dass er von rassistischer Polizeischikane und -gewalt betroffen war. dazu werden wir uns in den kommenden Wochen expliziter Ă€ußern.

Nach stundenlanger Ungewissheit wurde Adel mit den anderen Verhafteten in die GeSa (Gefangenensammelstelle) am Tempelhofer Damm verfrachtete. Dort begann eine mehrstĂŒndige, unmenschliche Tortur. Adel wurde in eine Zelle gebracht, in der er die nĂ€chsten 18 Stunden ohne Decke und Kissen auf einer Holzpritsche verbringen musste. Das grelle Licht wurde auch zur Nachtruhe nicht ausgemacht. So saß Adel die ganze Zeit ĂŒber im Unklaren ĂŒber seine Zukunft wach in der Zelle.

Seine AnwĂ€ltin, die Umgehend nach seiner Verhaftung kontaktiert wurde, bemĂŒhte sich derzeit angestrengt um seine Freilassung.

Am darauf folgenden Sonntag wurde nur Adel (er war unter den Verhafteten zudem der einzige Migrant) einer Haftrichterin vorgefĂŒhrt, die sofort entschied Adel in die JVA Moabit zu ĂŒberstellen. Grund fĂŒr den Haftbefehl war ein fadenscheiniges Konstrukt um den Tatbestand der “Fluchtgefahr”. An AbsurditĂ€t nicht zu ĂŒbertreffen, wenn man bedenkt, dass zu diesem Zeitpunkt der Coronapandemie jegliche Reisemöglichkeiten soweit eingeschrĂ€nkt waren, dass mensch kaum das Haus verlassen konnte. Außerdem verfĂŒgte adel zudem ĂŒber einen festen Wohnsitz, eine Meldeadresse, und ein stabiles soziales Umfeld. Es ist anzunehmen, dass die Behörden nach ihrer monatelangen Überwachung darĂŒber auch gut Bescheid wussten. Nebenbei bemerkt hat sich Adel bis heute jedem Verfahren gestellt. Dies lĂ€sst die “BefĂŒrchtungen” der Haftrichterin noch einmal unrealistischer wirken.

Adel hat sich seit jeher nicht brechen lassen, weder vom rassistischen Repressionsapparat in Berlin, noch von der systematischen EinschĂŒchterung seiner Familienmitglieder, welche bei ihm an der Tagesordnung standen

Als Beispiel: Seine Mutter wurde an jenem Sonntagmorgen von szenekundigen Beamten des polizeilichen StaatSSchutzes zu Hause aufgesucht, die ihr die Worte so im Mund verdrehent, wie es diesen Schweinen passte. Wenn sich also eine*r fragt, wieso der Fluchtgrund “Fluchtgefahr” aufrecht erhalten wurde, dann ist einzig das LĂŒgenkonstrukt anzufĂŒhren, welches sich die Bullen mit ihrer, unter unzumutbaren UmstĂ€nden getĂ€tigten Aussage zusammenbastelten.

Es ist klar das auch diese Intervention als Versuch den genossen einzuschĂŒchtern und zu brechen gewertet werden muss.

Adel ist unser Freund und ein Genosse mit geradem RĂŒcken, den wir niemals im Stich lassen werden. Koste es was es wolle! Der Staat hat Adel und allen Antifaschist*innen einen Krieg erklĂ€rt, der nicht unbeantwortet bleiben wird!

Repression gegen antifaschistische Aktivist*innen und Linke im allgemeinen ist in Berlin und der gesamten BRD seid jeher gÀngige Praxis. Auch im 19. Jahrhundert, in den 20ern als der deutsche Faschismus aufkam, in den 60ern und 70ern, in den autonomen 90ern oder heute!

Solidarische GrĂŒĂŸe gehen dabei raus an Lina, Findus und allen anderen, die direkt oder indirekt von staatlicher Gewalt betroffen sind. Mit Adels SolidaritĂ€tskampagne möchten wir uns nicht nur fĂŒr Adel stark machen, sondern genauso fĂŒr alle anderen, deren Stimme nicht gehört wird. Falls solidarische Strukturen uns helfen möchten, sehen wir das gerne und Adel freut sich auch darĂŒber. Weitere Informationen wie Kontakt oder Spendenkontodaten bekommt Ihr ĂŒber die Soli-Seite.

Free Adel – Free all Antifascists!

++++++++++English++++++++++

In March 2021, thousands of people gathered in Berlin under the motto “Peace – Freedom – Sovereignty” for a “march” against the state’s corona measures. Among them were many conspiracy theorists, corona deniers and neo-Nazis. In the context of this demonstration, there was a serious incident between antifascists and right-wing demonstrators in the Tiergarten. As a result, our friend and comrade Adel and other people were suddenly arrested by the Berlin police with a massive posse. Adel had to wait for hours in a small, cramped cell in the prison van without knowing what he was being accused of. When asked, the cops were annoyed and repeatedly made racist remarks towards him.

When Adel wanted to know what day it was, one cop replied: “Today is the day you’re going into custody!

Such a comment clearly shows that the pigs were psychologically harassing Adel and wanted to see him in custody. This statement was made before any magistrate could decide on it. There is no question of presuming innocence here. It also shows how the German police behave towards migrant activists: Shit!

It is time to expose and fight the structural racism in the Berlin investigation authorities. This is not the first time Adel has been affected by racist police harassment and violence. We will be more explicit about this in the coming weeks.

After hours of uncertainty, Adel was taken with the other detainees to the GeSa (detention centre) at Tempelhofer Damm. There began an inhuman ordeal lasting several hours. Adel was taken to a cell where he had to spend the next 18 hours on a wooden cot without a blanket or pillow. The bright light was not turned off even for the night’s rest. So Adel sat awake in the cell the whole time, unsure of his future.

His lawyer, who was contacted immediately after his arrest, was currently making strenuous efforts to secure his release.

On the following Sunday, only Adel (he was the only migrant among those arrested) was brought before a magistrate, who immediately decided to transfer Adel to Moabit Prison. The reason for the arrest warrant was a flimsy construction of the offence of “risk of absconding”. This was absurd, considering that at the time of the corona pandemic all travel possibilities were restricted to such an extent that it was hardly possible to leave the house. Moreover, adel had a permanent residence, a registered address and a stable social environment. It can be assumed that the authorities were well aware of this after their months of surveillance. As a side note, Adel has faced all proceedings to date. This makes the “fears” of the magistrate seem even more unrealistic.

Adel has always refused to be broken, neither by the racist repressive apparatus in Berlin, nor by the systematic intimidation of his family members, which was the order of the day for him.

For example, his mother was visited at home on that Sunday morning by police officers who knew the scene and who twisted her words to suit the pigs. So if anyone wonders why the reason for the escape, “risk of absconding”, was upheld, then the only thing that can be cited is the construct of lies that the cops concocted with her statement, which was made under unreasonable circumstances.

It is clear that this intervention must also be seen as an attempt to intimidate and break the comrade.

Adel is our friend and a comrade with a straight back whom we will never abandon. Whatever the cost! The state has declared a war on Adel and all antifascists that will not go unanswered!

Repression against anti-fascist activists and leftists in general has always been common practice in Berlin and the entire FRG. Also in the 19th century, in the 20s when German fascism arose, in the 60s and 70s, in the autonomous 90s or today!

Solidarity greetings go out to Lina, Findus and all others who are directly or indirectly affected by state violence. With Adel’s solidarity campaign, we don’t only want to stand up for Adel, but also for all others whose voice is not heard. If solidarity structures would like to help us, we would like to see that and Adel would be happy about that too. You can get further information such as contact or donation account details on the solidarity page.

++++++++++FRENCH++++++++++

En mars 2021, des milliers de personnes se sont rassemblĂ©es Ă  Berlin sous la devise “Paix – LibertĂ© – SouverainetĂ©” pour une “marche” contre les mesures corona de l’État. Parmi eux se trouvaient de nombreux thĂ©oriciens du complot, des nĂ©gateurs de l’affaire Corona et des nĂ©onazis. Dans le cadre de cette manifestation, un incident grave a eu lieu entre des antifascistes et des manifestants de droite dans le Tiergarten. En consĂ©quence, notre ami et camarade Adel et d’autres personnes ont Ă©tĂ© soudainement arrĂȘtĂ©s par la police de Berlin avec un posse massif. Adel a dĂ» attendre pendant des heures dans une petite cellule exiguĂ« du fourgon pĂ©nitentiaire sans savoir de quoi on l’accusait. Lorsqu’on leur a demandĂ©, les policiers se sont montrĂ©s agacĂ©s et ont fait des remarques racistes Ă  plusieurs reprises Ă  son Ă©gard.

Lorsqu’Adel a voulu savoir quel jour on Ă©tait, un policier lui a rĂ©pondu : “C’est aujourd’hui que tu vas ĂȘtre mis en garde Ă  vue !

Un tel commentaire montre clairement que les porcs harcelaient psychologiquement Adel et voulaient le voir en dĂ©tention. Cette dĂ©claration a Ă©tĂ© faite avant qu’un magistrat ne puisse en dĂ©cider. Il n’est pas question de prĂ©somption d’innocence ici. Il montre Ă©galement comment la police allemande se comporte Ă  l’Ă©gard des activistes migrants : Merde !

Il est temps d’exposer et de combattre le racisme structurel au sein des autoritĂ©s d’investigation de Berlin. Ce n’est pas la premiĂšre fois qu’Adel est victime de harcĂšlement et de violences policiĂšres racistes. Nous serons plus explicites Ă  ce sujet dans les semaines Ă  venir.

AprĂšs des heures d’incertitude, Adel a Ă©tĂ© emmenĂ© avec les autres dĂ©tenus Ă  la GeSa (centre de dĂ©tention) de Tempelhofer Damm. Commence alors un calvaire inhumain de plusieurs heures. Adel a Ă©tĂ© emmenĂ© dans une cellule oĂč il a dĂ» passer les 18 heures suivantes sur un lit de camp en bois, sans couverture ni oreiller. La lumiĂšre vive n’a pas Ă©tĂ© Ă©teinte, mĂȘme pour le repos de la nuit. Adel est donc restĂ© Ă©veillĂ© dans la cellule pendant tout ce temps, incertain de son avenir.

Son avocat, qui a été contacté immédiatement aprÚs son arrestation, déploie actuellement des efforts considérables pour obtenir sa libération.

Le dimanche suivant, seul Adel (il Ă©tait le seul migrant parmi les personnes arrĂȘtĂ©es) a Ă©tĂ© prĂ©sentĂ© Ă  un magistrat, qui a immĂ©diatement dĂ©cidĂ© de le transfĂ©rer Ă  la prison de Moabit. Le motif du mandat d’arrĂȘt Ă©tait une construction peu convaincante de l’infraction de “risque de fuite”. C’Ă©tait absurde, Ă©tant donnĂ© qu’Ă  l’Ă©poque de la pandĂ©mie de corona, toutes les possibilitĂ©s de dĂ©placement Ă©taient limitĂ©es Ă  tel point qu’il n’Ă©tait guĂšre possible de sortir de chez soi. En outre, Adel avait une rĂ©sidence permanente, une adresse enregistrĂ©e et un environnement social stable. On peut supposer que les autoritĂ©s en Ă©taient parfaitement conscientes aprĂšs leurs mois de surveillance. Par ailleurs, Adel a fait face Ă  toutes les procĂ©dures jusqu’Ă  prĂ©sent. Les “craintes” du magistrat semblent donc encore plus irrĂ©alistes.

Adel a toujours refusĂ© d’ĂȘtre brisĂ©, ni par l’appareil rĂ©pressif raciste de Berlin, ni par l’intimidation systĂ©matique des membres de sa famille, qui Ă©tait Ă  l’ordre du jour pour lui.

Par exemple, sa mĂšre a reçu la visite chez elle, ce dimanche matin, de policiers qui connaissaient la scĂšne et qui ont dĂ©formĂ© ses propos pour les adapter aux porcs. Donc si quelqu’un se demande pourquoi le motif de l’Ă©vasion, “risque de fuite”, a Ă©tĂ© retenu, alors la seule chose que l’on peut citer est le tissu de mensonges que les flics ont concoctĂ© avec sa dĂ©claration, qui a Ă©tĂ© faite dans des circonstances dĂ©raisonnables.

Il est clair que cette intervention doit Ă©galement ĂȘtre considĂ©rĂ©e comme une tentative d’intimider et de briser le camarade.

Adel est notre ami et un camarade au dos droit que nous n’abandonnerons jamais. Quel que soit le coĂ»t ! L’Etat a dĂ©clarĂ© une guerre Ă  Adel et Ă  tous les antifascistes qui ne restera pas sans rĂ©ponse !

La rĂ©pression contre les militants antifascistes et les gauchistes en gĂ©nĂ©ral a toujours Ă©tĂ© une pratique courante Ă  Berlin et dans toute la RFA. Également au 19e siĂšcle, dans les annĂ©es 20 lorsque le fascisme allemand est apparu, dans les annĂ©es 60 et 70, dans les annĂ©es 90 autonomes ou aujourd’hui !

Des salutations de solidaritĂ© vont Ă  Lina, Findus et tous ceux qui sont directement ou indirectement affectĂ©s par la violence d’Etat. Avec la campagne de solidaritĂ© d’Adel, nous ne voulons pas seulement dĂ©fendre Adel, mais aussi tous ceux dont la voix n’est pas entendue. Si des structures de solidaritĂ© veulent nous aider, nous aimerions le voir et Adel en serait heureux aussi. Vous pouvez obtenir de plus amples informations, telles que les coordonnĂ©es ou les dĂ©tails du compte de don, sur la page de solidaritĂ©.

++++++++++DANISH++++++++++

I marts 2021 samledes tusindvis af mennesker i Berlin under mottoet “Fred – Frihed – SuverĂŠnitet” til en “march” mod statens korona-foranstaltninger. Blandt dem var der mange konspirationsteoretikere, korona-benĂŠgtere og nynazister. I forbindelse med denne demonstration var der en alvorlig episode mellem antifascister og hĂžjreorienterede demonstranter i Tiergarten. Som fĂžlge heraf blev vores ven og kammerat Adel og andre mennesker pludselig arresteret af politiet i Berlin med et massivt opbud. Adel mĂ„tte vente i timevis i en lille, trang celle i fĂŠngselsvognen uden at vide, hvad han blev anklaget for. Da han blev spurgt, blev betjentene irriterede og kom gentagne gange med racistiske bemĂŠrkninger til ham.

Da Adel ville vide, hvilken dag det var, svarede en betjent: “I dag er dagen, hvor du skal i forvaring!

En sÄdan kommentar viser tydeligt, at svinene psykisk chikanerede Adel og Þnskede at se ham i forvaring. Denne erklÊring blev fremsat, fÞr en dommer kunne trÊffe afgÞrelse om den. Der er ikke tale om uskyldsformodning her. Den viser ogsÄ, hvordan det tyske politi opfÞrer sig over for indvandreraktivister: Pis!

Det er pÄ tide at afslÞre og bekÊmpe den strukturelle racisme i Berlins efterforskningsmyndigheder. Det er ikke fÞrste gang, at Adel er blevet ramt af racistisk chikane og vold fra politiets side. Vi vil vÊre mere eksplicit om dette i de kommende uger.

Efter flere timers uvished blev Adel sammen med de andre tilbageholdte fÞrt til GeSa (detentionscenter) i Tempelhofer Damm. Der begyndte en umenneskelig prÞvelse, der varede flere timer. Adel blev fÞrt til en celle, hvor han mÄtte tilbringe de nÊste 18 timer pÄ en trÊseng uden tÊppe eller pude. Det skarpe lys blev ikke slukket, heller ikke for at fÄ nattesÞvn. SÄ Adel sad vÄgen i cellen hele tiden og var usikker pÄ sin fremtid.

Hans advokat, som blev kontaktet straks efter anholdelsen, var i Þjeblikket i gang med at gÞre en ihÊrdig indsats for at fÄ ham lÞsladt.

Den fĂžlgende sĂžndag var det kun Adel (han var den eneste migrant blandt de anholdte), der blev stillet for en dommer, som straks besluttede at overfĂžre Adel til Moabit-fĂŠngslet. Årsagen til arrestordren var en tynd fortolkning af lovovertrĂŠdelsen “risiko for at forsvinde”. Det var absurd, nĂ„r man tĂŠnker pĂ„, at alle rejsemuligheder pĂ„ tidspunktet for koronapandemien var begrĂŠnset i en sĂ„dan grad, at det nĂŠsten ikke var muligt at forlade huset. Desuden havde adel en fast bopĂŠl, en registreret adresse og et stabilt socialt miljĂž. Det mĂ„ antages, at myndighederne var klar over dette efter mĂ„neders overvĂ„gning. Som en sidebemĂŠrkning kan det nĂŠvnes, at Adel har vĂŠret under alle procedurer indtil nu. Dette fĂ„r magistratens “frygt” til at virke endnu mere urealistisk.

Adel har altid nĂŠgtet at lade sig knĂŠkke, hverken af det racistiske undertrykkelsesapparat i Berlin eller af den systematiske intimidering af hans familiemedlemmer, som var dagens orden for ham.

For eksempel fik hans mor besĂžg hjemme den sĂžndag morgen af politibetjente, der kendte stedet, og som fordrejede hendes ord, sĂ„ de passede til svinene. SĂ„ hvis nogen undrer sig over, hvorfor grunden til flugt, “risiko for at flygte”, blev opretholdt, er det eneste, der kan nĂŠvnes, den konstruktion af lĂžgne, som betjentene udtĂŠnkte med hendes erklĂŠring, der blev afgivet under urimelige omstĂŠndigheder.

Det er klart, at dette indgreb ogsÄ skal ses som et forsÞg pÄ at intimidere og knÊkke kammeraten.

Adel er vores ven og en kammerat med en ret ryg, som vi aldrig vil forlade. Uanset hvad det koster! Staten har erklĂŠret Adel og alle antifascister en krig, som ikke vil forblive ubesvaret!

Undertrykkelse af antifascistiske aktivister og venstreorienterede i almindelighed har altid vĂŠret almindelig praksis i Berlin og i hele Tyskland. OgsĂ„ i det 19. Ă„rhundrede, i 20’erne, da den tyske fascisme opstod, i 60’erne og 70’erne, i de autonome 90’ere eller i dag!

Solidaritetshilsner gĂ„r ud til Lina, Findus og alle andre, der er direkte eller indirekte berĂžrt af statslig vold. Med Adel’s solidaritetskampagne Ăžnsker vi ikke kun at stĂ„ op for Adel, men ogsĂ„ for alle andre, hvis stemme ikke bliver hĂžrt. Hvis solidariske strukturer Ăžnsker at hjĂŠlpe os, vil vi gerne se det, og det vil Adel ogsĂ„ vĂŠre glad for. Du kan fĂ„ yderligere oplysninger, f.eks. kontaktoplysninger eller oplysninger om donationskonti, pĂ„ solidaritetssiden.

++++++++++SPANISH+++++++++++

En marzo de 2021, miles de personas se reunieron en BerlĂ­n bajo el lema “Paz – Libertad – SoberanĂ­a” para una “marcha” contra las medidas estatales de la corona. Entre ellos habĂ­a muchos teĂłricos de la conspiraciĂłn, negadores de la corona y neonazis. En el marco de esta manifestaciĂłn, se produjo un grave incidente entre antifascistas y manifestantes de derechas en el Tiergarten. Como resultado, nuestro amigo y camarada Adel y otras personas fueron detenidos repentinamente por la policĂ­a de BerlĂ­n con un pelotĂłn masivo. Adel tuvo que esperar durante horas en una pequeña y estrecha celda del furgĂłn de la prisiĂłn sin saber de quĂ© se le acusaba. Al preguntarles, los policĂ­as se molestaron y le hicieron repetidos comentarios racistas.

Cuando Adel quiso saber quĂ© dĂ­a era, un policĂ­a le respondiĂł: “ÂĄHoy es el dĂ­a en que vas a ir a la cĂĄrcel!

Este comentario demuestra claramente que los cerdos estaban acosando psicológicamente a Adel y querían verlo detenido. Esta declaración se hizo antes de que cualquier magistrado pudiera decidir sobre ella. Aquí no se trata de presumir la inocencia. También muestra cómo se comporta la policía alemana con los activistas migrantes: ¥Mierda!

Es hora de denunciar y combatir el racismo estructural de las autoridades de investigaciĂłn de BerlĂ­n. No es la primera vez que Adel se ve afectado por el acoso y la violencia racista de la policĂ­a. Seremos mĂĄs explĂ­citos al respecto en las prĂłximas semanas.

Tras horas de incertidumbre, Adel fue llevado con los demĂĄs detenidos al GeSa (centro de detenciĂłn) de Tempelhofer Damm. AllĂ­ comenzĂł un calvario inhumano que durĂł varias horas. Adel fue llevado a una celda donde tuvo que pasar las siguientes 18 horas en un catre de madera sin manta ni almohada. La luz brillante no se apagĂł ni siquiera para el descanso nocturno. AsĂ­ que Adel estuvo despierto en la celda todo el tiempo, inseguro de su futuro.

Su abogado, con el que se puso en contacto inmediatamente después de su detención, estå haciendo grandes esfuerzos para conseguir su liberación.

El domingo siguiente, sĂłlo Adel (era el Ășnico inmigrante entre los detenidos) fue llevado ante un magistrado, que inmediatamente decidiĂł trasladar a Adel a la prisiĂłn de Moabit. El motivo de la orden de detenciĂłn fue una endeble construcciĂłn del delito de “riesgo de fuga”. Esto era absurdo, teniendo en cuenta que en la Ă©poca de la pandemia de la corona todas las posibilidades de viajar estaban restringidas hasta tal punto que apenas se podĂ­a salir de casa. AdemĂĄs, Adel tenĂ­a una residencia permanente, una direcciĂłn registrada y un entorno social estable. Es de suponer que las autoridades eran muy conscientes de ello tras sus meses de vigilancia. Como nota adicional, Adel se ha enfrentado a todos los procedimientos hasta la fecha. Esto hace que los “temores” del magistrado parezcan aĂșn mĂĄs irreales.

Adel siempre se ha negado a dejarse doblegar, ni por el aparato represivo racista de BerlĂ­n, ni por la intimidaciĂłn sistemĂĄtica de sus familiares, que estaba a la orden del dĂ­a para Ă©l.

Por ejemplo, su madre fue visitada en su casa aquel domingo por la mañana por agentes de policĂ­a que conocĂ­an la escena y que tergiversaron sus palabras para adaptarlas a los cerdos. AsĂ­ que si alguien se pregunta por quĂ© se mantuvo el motivo de la fuga, “riesgo de fuga”, lo Ășnico que se puede citar es la construcciĂłn de mentiras que los policĂ­as urdieron con su declaraciĂłn, que se hizo en circunstancias poco razonables.

Estå claro que esta intervención debe considerarse también como un intento de intimidar y doblegar al compañero.

Adel es nuestro amigo y un camarada con la espalda recta al que nunca abandonaremos. Cueste lo que cueste. El Estado ha declarado una guerra a Adel y a todos los antifascistas que no quedarĂĄ sin respuesta.

La represión contra los activistas antifascistas y los izquierdistas en general siempre ha sido una pråctica habitual en Berlín y en toda la RFA. También en el siglo XIX, en los años 20 cuando surgió el fascismo alemån, en los 60 y 70, en los 90 autónomos o en la actualidad.

Un saludo solidario para Lina, Findus y todos los demås afectados directa o indirectamente por la violencia estatal. Con la campaña de solidaridad de Adel, no sólo queremos defender a Adel, sino también a todos los demås cuya voz no se escucha. Si las estructuras solidarias quieren ayudarnos, nos gustaría verlo y a Adel también le gustaría. Puede obtener mås información, como los datos de contacto o de la cuenta de donaciones, en la pågina de solidaridad.




Quelle: De.indymedia.org