Oktober 7, 2022
Von Indymedia
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In der Kalenderwoche 40 haben wir in Hamburg zwei Aktionen gegen Knastprofiteure gemacht. Im Deelboegenkamp gab es Steine und Farbe fuer die Fassade der Hamburgzentrale von SPIE und in der Eimsbuettler Chaussee wurde ein Kfz von CHUBBS getoastet.
SPIE ist ein international agierender Baukonzern, welcher schon seit Jahrzehnten Knastneubauten wie z.B. in Leipzig und Belgien, aber auch Projekte fuer AKW-Betreiber und Kohlekonzerne in seinen Auftragsbuechern hat. CHUBBS baut und betreut elektrische Sicherungsanlagen z.B. in Santa Fu und im hamburger Untersuchungsgefaengnis. Es traf also Firmen, die genau dafuer arbeiten, u.a. Menschen wegzuschliessen, die dieses Drecksystem beseitigen wollen, die gegen Nazis kaempfen, Mietenwahnsinn angreifen oder Kohlekraftwerke blockieren. Einigen dieser Gefangenen, naemlich Liona, Jo und Dy, den Blockierern von Jaenschwalde und den Dreien von der Parkbank, von denen mindestens zwei bald noch eine Reststrafe absitzen muessen, druecken wir unsere Solidaritaet aus. Ebenso gruessen wir die anderen drei Angeklagten im Antifa Ost Verfahren und dem Verraeter und Vergewaltiger Johannes D. wuenschen wir all das, was Betroffene schon immer fuer solche Typen sich ertraeumt haben. Der militante Kampf wird durch den Verrat des Vergewaltigers nicht unsinnig oder unnoetig. Aber selbstverstaendlich darf Mackermilitanz, nur weil sie vermeintlich so entschlossen ist, nichen. Der militante Kampf wird durch den Verrat des Vergewaltigers nicht unsinnig oder unnoetig. Aber selbstverstaendlich darf Mackermilitanz, nur weil sie vermeintlich so entschlossen ist, nicht hoeher bewertet werden als  genaues solidarisches Handeln. Kumpanei mit Vergewaltigern und ihr Schutz fuehren genau wie eine juristische Verteidigung von ihnen in den Abgrund.

Den militanten Angriff organisieren!
Gegen Patriarchat, Imperialismus, Faschismus und die Zerstoerung des Planeten!

Hamburg, Anfang Oktober 2022




Quelle: De.indymedia.org