Mai 12, 2021
Von Revista BUNA
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BUNA 8 TitelCOVID-19 verdrĂ€ngt in den bĂŒrgerlichen Medien viele schon zuvor bestehende gesellschaftliche Probleme und Ungerechtigkeiten. Die Regierungspolitik zur Pandemie erschwert es weiterhin oft, Menschen in Not solidarisch unterstĂŒtzen zu können. Ein Beispiel dafĂŒr zeigt sich in dem Interview, das wir mit Genossinnen und Genossen in Timișoara fĂŒhrten. Sie unterstĂŒtzen GeflĂŒchtete aus Afghanistan in ihrer Stadt. Aus PlatzgrĂŒnden ist es nur online auf unserem Blog erschienen. Radu Stochița berichtet ĂŒber den Widerstand von Pfleger:innen und Arbeitenden in der rumĂ€nischen Gesundheitsindustrie. Aus Österreich wird ĂŒber die Selbstorganisation von Pflegearbeiterinnen und Pflegarbeitern aus RumĂ€nien und der Slowakei informiert. In einem Grundsatzartikel blicken wir auf die Ermordung von Alexandra Măceșanu und Luiza Melencu vor zwei Jahren zurĂŒck und thematisieren die Rolle von Patriarchat, Polizei, Staat und Mafia-Clans dabei. Dazu haben wir AuszĂŒge aus der BroschĂŒre „Poliția ucide“ („Die Polizei tötet“) von Veda Popovici ins Deutsche ĂŒbersetzt.

Einen Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe bildet die spannende Studie von Adina Marincea „This is (NOT) a love story! Eine kurze Geschichte des Anarcha-Feminismus in RumĂ€nien. Vom Punk zur IntersektionalitĂ€t“. Und wir veröffentliche eine Internationale anarchistische ErklĂ€rung zur 150. Wiederkehr der Pariser Kommune.

Kurznachrichten rund um die anarchistische und syndikalistische Bewegung finden sich aus RumĂ€nien, Deutschland, Frankreich, Belarus und Österreich. Den NachrichtenĂŒberblick zu Ereignissen in RumĂ€nien und Moldawien konnten wir abermals aus PlatzgrĂŒnden nicht mit ins Heft nehmen.

Erstmals haben wir eine eigene Postkarte herausgegeben. Sie liegt dem Heft bei. Bestellungen sind, solange der Vorrat reicht, gegen Spende möglich.

Wir wĂŒnschen euch viel Spaß und Erkenntnis mit dem Heft. Wenn ihr uns gut findet, dann unterstĂŒtzt die BUNĂ mit einem Abo und werbt fĂŒr diese einzigartige Zeitschrift. Wir versenden auf Anfrage gerne kostenlose Probehefte. FĂŒr Anregungen und Hinweise haben wir ein offenes Ohr.

Inhalt und Bestellung:

Radu Stochița: Die Verschleißbaren: Die Arbeit der rumĂ€nischen Gesundheitsarbeitenden wird von der rechten Regie rung von Cițu geringgeschĂ€tzt 
 S. 4

K.M.: 24h-Betreuer:innen in Österreich (Einleitung) 
 S. 9

Cornelia Igas: Post(pandemische) KĂ€mpfe in der sozialen Reproduktion: RumĂ€nische 24h-Betreuer:innen in Österreich – Ausbeutung und Selbstorganisation 
 S. 10

Kurzes/pe scurt 
 S. 16

Darunter: Streik in Bornheim, Repression gegen Anarchist:innen in Belarus, Spendensammlung A-casă Cluj, Anarchistische Bibliothek Wien, Syfo – Forschung & Bewegung, 10 Jahre Gaidao, Faschistische Angriffe in Lyon

Ștefan Gheorghiu: Hoch die Herzen, nicht die Nase! (Unsere erste Postkarte) 
 S. 20

Adina Marincea: This is (NOT) a love-story! Eine kurze Geschichte des Anarcha-Feminismus in RumÀnien. Vom Punk zur IntersektionalitÀt 
 S. 21

A. Schwarz: Um uns selbst mĂŒssen wir uns selbst kĂŒmmern. Zwei Jahre seit der Ermordung von Alexandra Măceșanu und Luiza Melencu – Polizei, Mafia, Patriarchat und Staat sind mitverantwortlich fĂŒr ihren Tod 
 S. 32

Die Siege der Zukunft werden aus den KÀmpfen der Vergangenheit erwachsen! Lang lebe die Pariser Kommune! Internationale anarchistische ErklÀrung 
 S. 45

BUNĂ – #8, FrĂŒhjahr/Primăvară 2021, 52 Seiten, 3 Euro.

Bestellung ĂŒber: barrikade[a]gmx.org

Blog: revistabuna.wordpress.com




Quelle: Revistabuna.wordpress.com