Januar 9, 2022
Von Indymedia
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Laut den Bewohner*innen wurde keine RĂ€umungsklage vorgezeigt. Deswegen ist eine rechtliche EinschĂ€tzung fĂŒr uns aktuell schwierig. Da sich alle der im Haus noch verbliebenen Menschen natĂŒrlich vor einem möglichen Polizeiaufgebot am Freitag mit den angedrohten Repressalien fĂŒrchten, werden fĂŒr diese Menschen dringend Schutz- und RĂŒckzugsrĂ€ume gesucht. Es handelt sich derzeit um eine fĂŒnfköpfige Familie aus drei Generationen sowie drei weitere, alleinstehende MĂ€nner.

Wir finden, Forderungen nach einem gerechteren Zusammenleben, sind umso aussichtsreicher, wie sie sich im Alltag in Taten widerspiegeln. Die Frage nach den BesitzverhĂ€ltnissen wird durch Hausbesetzungen immer mit gestellt. Die mehrfach diskriminierten Bewohnenden zu unterstĂŒtzen ist praktische SolidaritĂ€t. Sollen Besitzende und Schergen wirklich damit durch kommen, die schwangeren, kindlichen, jugendlichen und chronisch erkrankten Bewohnenden mitten im Winter auf die Straße zu setzen?
Einige zuletzt Aktive sind nicht in der Stadt. Die Ferien sind immer ein guter Zeitpunkt fĂŒr RĂ€umungen – fĂŒr die RĂ€umenden. Wenn die Gartenstraße gehalten werden soll, oder fĂŒr andere schlagkrĂ€ftige Reaktionen, brĂ€uchten wir erhebliche UnterstĂŒtzung.

Kontakt: gsieben@riseup.net

Dies ist ein, wegen aktuellen VerĂ€nderungen gekĂŒrzter, Cross-Post der linken tĂŒbinger Nachrichtenplattform tueinfo.org




Quelle: De.indymedia.org