September 14, 2021
Von ZĂŒndlumpen
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Es handelt sich nur um eine kleine nichtige Sache, ein einfaches kleines elektronisches KĂ€stchen. Es ist ein Infrarot- oder Ultraschalldetektor, der mithilfe von RFID oder GSM verbunden wird, wie er sich an allen Straßenecken (oder GelĂ€nden wie im Hochtal von Aude oder auf dem Berg Sainte Victoire) bereits seit einigen Jahren vervielfacht. Es ist gleichzeitig ein Messinstrument, das dazu dienen soll, die Luftverschmutzung zu messen, den Verkehr, den LĂ€rm, das Gewicht des MĂŒlls, das Wetter oder auch die Anwesenheit von Passanten, und ein Apparat, der gemĂ€ĂŸ der Algorithmen der Herrschaft programmiert ist, um mit letzteren interagieren zu können. Es kann gleichzeitig ein Bewegungsdetektor und ein Regulator der LichtintensitĂ€t sein. Es kann eine ausgefallene Wanze sein, die die ZĂŒge banaler Laternen annimmt.

In Paris tritt ein Unbekannter aus dem Zwielicht, den das Neon der Vitrinen nicht anzieht, wachsamen Auges. Er schaut stur geradeaus, bereit sich ins stĂ€dtische Wirrwarr zu schlĂ€ngeln, einige Meter noch zurĂŒckzulegen um erneut mit dem Hintergrund zu verschwimmen. Irgendetwas hakt jedoch, wĂ€hrend er voranschreitet: WĂ€hrend das Licht der Laternen sichtlich hinter seinem Podex schwĂ€cher wird, umfĂ€ngt es ihn auch ununterbrochen mit einem störrischen Lichtkegel bei jedem seiner eiligen Schritte. Es ist ein bisschen, als wĂŒrde der mobile Projektor der GefĂ€ngnisstadt auf einmal ein Auge auf seine zerbrechliche Silhouette geworfen haben. Er kann sich im SĂŒden, im Norden oder im Westen der Hauptstadt aufhalten (Square RenĂ©-Le-Gall/13., Boulevard de Courcelles/17. oder Rue Antoine-Bourdelle/15. Arrondissement [Pariser Viertel, Anm. d. Übs.]), das Ă€ndert nichts daran. Das ist kein schlechter Traum: die öffentliche Beleuchtung dieser Straßen wurde neuerdings mit PrĂ€senzdetektoren ausgestattet, mit LEDs und Stromkreisen, die mit ihrer IntensitĂ€t jedem nĂ€chtlichen SpaziergĂ€nger folgen, wie Scheinwerfer, die den Überwachungskameras einen stillen Alarm senden. Dunkler davor, dunkler dahinter, aber mit einem Strom an Scheinwerfern, die auf dich gerichtet sind und die sich weigern, dich loszulassen. Eine Art umgekehrtes Schattenspiel, das man von weitem und von ĂŒberall beobachten kann. Diese „intelligente“ Vorrichtung hat gleichgĂŒltig zum Vorwand genommen Strom zu sparen, FledermĂ€use oder Radfahrer zu beschĂŒtzen, indem die Leuchtkraft der Straßenlaternen an die Bewegung der Passanten angepasst wird, und damit aufs Neue die Metapher der GlĂŒhwĂŒrmchen realisiert, die man zu sehr sieht, weil der Rest so grau ist wie die Befriedung. Es handelt sich um eine kleine nichtige Sache, sicherlich, um lĂ€cherliche Infrarot-PrĂ€senzdetektoren, die am Ende eines Mastes befestigt wurden, die dich allerdings in volles Licht tauchen, wenn du gerne angenehmen nĂ€chtlichen Touren nachgehen möchtest.

Um besser die Sterne sehen zu können oder einige winzige Energieeinsparungen vornehmen zu können, die die Industrie und der Krieg ansonsten gefrĂ€ĂŸig verschlingen, hat die Herrschaft natĂŒrlich nicht entschieden, seine Beleuchtung in den Metropolen komplett abzuschalten, sie hat sie lediglich angepasst, weil sie zuallererst einen Ordnungsimperativ verfolgt. Einst kam als erstes der Erlass von Heinrich II. 1558, der in der Hauptstadt des Königreichs [Frankreich, Anm. d. Übs.] einen Erlass gegen „die SchĂ€cher, Diebe, TĂŒraufbrecher“ verkĂŒndete, in dem er befahl Laternen (damals Eisenkörbe, die mit Harz und Werg gefĂŒllt waren und an HolztrĂ€ger aufgehĂ€ngt wurden) an jeder Straßenecke und in der Mitte der lĂ€ngeren unter ihnen zu entfachen, von 10 Uhr abends bis 4 Uhr morgens, 6 Monate im Jahr. Dann war es Ludwig XIV. 1667 mit seinem berĂŒhmten Slogan „Sauberkeit, Klarheit, Sicherheit“, der um die 2800 Laternen innerhalb weniger Monate errichten ließ, die von den BĂŒrgern aus der Gegend unterhalten wurden und jedes Jahr vom 20. Oktober bis zum 31. MĂ€rz angemacht wurden, auch in den VollmondnĂ€chten. Die anschließenden ÜbergĂ€nge von KienspĂ€nen und Talglichtern ĂŒber Öllaternen zu Gas- und endlich zu elektrischen Laternen – mit GlĂŒhbirnen, die heutzutage mit mit Sensoren versehenen LEDs ersetzt werden – war weniger Ausdruck der Sorge der Herrschenden um FledermĂ€use oder verlorene Nachteulen, sondern galt der Perfektionierung in der Überwachung, der Kontrolle und der Verfolgung der UnerwĂŒnschten, um den Schlaf und das Hab und Gut der Reichen zu beschĂŒtzen.

Dieses strahlende Pariser Experiment spiegelt die neue Generation an Überwachungskameras wieder, die momentan in den weniger dicht besiedelten lĂ€ndlichen Zonen ihren Einzug findet, wo die öffentlichen Kameras mit Bewegungsmeldern nur die Tagesverirrten, die ab und an vorbeikommen, aufzunehmen brauchen, allerdings an eine massifizierte und nĂ€chtliche Zone angepasst: Jeder NachtschwĂ€rmer, FußgĂ€nger oder Fahrradfahrer bildet ebenso viele kleine ĂŒberall hervorgehobene Punkte, die anschließend von den Augen des Staates auf den Kontrollbildschirmen der Stadt unter die Lupe genommen werden. Wenn die Überwachung natĂŒrlich die Basis dieser Art Apparat ist, ist dieses Ziel allerdings nicht mehr das einzige, da diese neuen interaktiven Laternen außerdem Daten ĂŒbertragen und produzieren, die detailliert jede Bewegung erfassen und Nacht fĂŒr Nacht den Moloch einer werdenden Smart City nĂ€hren.

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Der absichtlich vage Begriff der Smart City, der gerade sehr in Mode ist, bezieht sich auf alles, was in der Verwaltung und Planung einer Stadt digitalisiert und verbunden werden kann. Es handelt sich gleichzeitig um eine ProduktivitĂ€ts- und Profitquelle fĂŒr das Kapital, und um eine gezielte Kontrolle innerhalb einer Masse fĂŒr den Staat, da es so sehr klar zu sein scheint, dass, sobald alles (einschließlich ihrer Bewohner) in einer Stadt in Daten ĂŒbersetzt und miteinander verbunden sein wird, alles und jeder nachverfolgbar und sichtbar fĂŒr die Unternehmen und die Institutionen sein wird. Die Smart City-Projekte zielen daher hauptsĂ€chlich auf die Regierung ab (am hĂ€ufigsten eine Digitalisierung der BĂŒrokratie, um sie effizienter zu machen) oder auf den Transport- und  Energiebereich (es scheint eine PrĂ€ferenz fĂŒr Themen zu geben, die bereits in Begriffen von Strömen und Knoten gedacht werden). Was die SicherheitsdomĂ€ne betrifft (die Integration verschiedener Überwachungsformen und -plattformen als auch die EinfĂŒhrung neuer Technologien wie der Gesichtserkennung und der programmgestĂŒtzten Verhaltens- und Situationsanalyse), wenn diese weniger in den Vordergrund gestellt wird, ist es sicherlich um zu vermeiden, dass die Smart City auf Anhieb mit den dystopischen Bildern von Big Brother in Verbindung gebracht wird (auch wenn Staaten wie Singapur, China oder nĂ€her von hier die Niederlande und das Vereinigte Königreich ohne große Hemmungen ihre Möglichkeiten austesten).

Bleiben wir bei unserem Beispiel mit den interaktiven Straßenlaternen, die der ganze Stolz des Unternehmens Evesca sind, diese „Ansammlung mehrerer Technologien um unterschiedliche Verkehrsteilnehmertypen zu erkennen, denn selbst der Anwohner, der seinen MĂŒll hinunterbringt, soll erkannt werden.“ Wir mĂŒssen ĂŒber den Tellerrand hinausschauen. In einer ersten Zeit, sobald einmal diese Wanzen in grĂ¶ĂŸerem Maßstab verbreitet sind, wird sich die Möglichkeit entwickeln können, prĂ€zise Statistiken ĂŒber die Nutzung jeder Straße und jedes Gehwegteils zu erheben, um die MĂŒllabholung, die ParkplĂ€tze, die Ampeln, die Einzugsgebiete von GeschĂ€ften (jener Laden mit jener Sache an jener Stelle) oder auch die Touren von Taxis und die Streifen der Polizei – wie sie in ihrer Techsprache sagen – zu optimieren. Und da man nicht vergessen kann, dass viele der Daten zuerst in Form von Selbstpolizierung der Nutzer von Smartphones und verbundenen Objekten verschenkt werden, haben einige Start-Ups wie Quantmetry (auf Algorithmie spezialisiert) und Dataiku (auf die Analyse und Einrichtung/Verwaltung von Big-Data-Plattformen spezialisiert) seit 2017 eilig die Mobilfunkdaten des SFR-Netzes (Anzahl der anwesenden Personen pro Straße und Fortbewegungsgeschwindigkeit ) mit denen der Vermessung des FußgĂ€nger- und Straßenverkehrs mithilfe von Induktionsschleifen im Straßenpflaster, die das Pariser Rathaus zur VerfĂŒgung stellt, und das fĂŒr ein ganzes Arrondissement (das 13.), miteinander kombiniert, um diese famosen  Straßenlaternen mit Bewegungsmelder zu entwickeln. Diese wiederum, und das in der zweiten Zeit, werden bis 2019 das Detail jeder individuellen Route in ihrer ganzen Einzigartigkeit ausspucken, um so weiterhin zu ermöglichen, die globale Datenbank zu nĂ€hren, zu verfeinern, zu erweitern, zu kreuzen und komplexer zu machen, usw.

Die Smart City kann nicht Punkt fĂŒr Punkt angegriffen werden, indem man den Aussagewert von diesem oder jenem anzweifelt, sondern muss als eine gewaltige Maschine begriffen werden, die Millionen an Daten in allen Bereichen produziert, verbindet, extrapoliert und generiert, und damit eine angestrebte totale Vernetzung eines jeden Lebensausdrucks auf einem Gebiet ermöglicht, um  den Fluss (von Waren im Alltag wie auch von MilitĂ€r im Fall von Störungen) rationalisieren zu können, einen gezielten Alarm auslösen zu können, die Quelle eines Problems ausfindig machen zu können und dieses schnellstmöglich zu lösen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als ein Projekt der Kontrolle und der Verwaltung, angepasst an eine Massengesellschaft, und mit dem Ziel Antworten auf alle Schwachstellen und andere auswĂ€hlbare statistische Anomalien, ausgehend von Normen, die selbst auch nach Lust und Laune flexibel und  manipulierbar sind, zu entwickeln und diese zu regulieren (das ist das Schöne daran ĂŒber Big Data zu verfĂŒgen, dass man die Frageparameter der Datenbank verĂ€ndern kann). GerĂ€usch-, Bewegungs-, Strahlen-, Zeiten-, KörperwĂ€rme-, Temperatur-, Tonsensoren oder Sensoren ĂŒber die Nutzung öffentlicher wie privater FlĂ€chen (falls euch Linky oder GPS, das seit 2017 in jedes neue Auto verpflichtend eingebaut wird, etwas sagen): einmal in den großen Daten- und Appfleischwolf eingerĂŒhrt, dessen Zutaten an allen Straßenecken gesammelt wurden, wird keine davon in einer nahen Zukunft nicht stramm stehen um die Netze der Ausbeutung, der Kontrolle und der verallgemeinerten Enteignung unseres Lebens noch enger zu ziehen.

Es ist entsprechend auch nicht ĂŒberraschend, dass Unternehmen wie Bouygues [französischer Mobilfunkanbieter], Suez [französisches Wasserunternehmen], Mastercard oder EDF [französisches Stromunternehmen] auch Teilnehmer des jĂ€hrlichen Datacity-Projektwettbewerbs sind, das von der Stadt Paris veranstaltet wird, und Inkubatoren des Start-Ups NUMA (der Streich mit den Snitch-Laternen ist eins der zehn ausgezeichneten Projekte von 2017). Oder dass trotz aller mit den „anti-terroristischen“ Maßnahmen verknĂŒpften EinschrĂ€nkungen ein kleines Flugzeug auf niedriger Höhe Paris und seine Umgebung vier Monate lang bis nĂ€chsten 30. September ĂŒberfliegen darf. Dieses Flugzeug, das der Gesellschaft Aerodata (aus Lille) gehört, soll mithilfe von Kameras die 180 000 GebĂ€ude der Hauptstadt digitalisieren, Daten, die durch Geometer von Geosat (ansĂ€ssig in Bordeaux) vervollstĂ€ndigt werden, die damit beauftragt sind am Boden Straßenerhebungen mit einem Laser-Scanner durchzufĂŒhren, bevor das Ganze zur ersten 3D-Karte von Paris verarbeitet wird, realisiert durch Luxcarta (ansĂ€ssig in Nizza). Dieses 3D-Modell fĂŒr um die drei Millionen Euro  wird eine der grundlegenden Datensammlungen sein, die erlaubt fein alle anderen auszuwerten, indem sie allen Start-Up-Haien zur VerfĂŒgung gestellt wird um das Abheben einer invasiven Smart City wie nie zu stimulieren.

Es verhĂ€lt sich nicht anders im Bereich der Sicherheit, sodass die verschiedenen AutoritĂ€ten regelmĂ€ĂŸig ihre eigenen „Hackathons“starten um Informatikern, Mathematikern und anderen Ingenieuren zu ermöglichen ihre kostbaren Daten auszuwerten: nach dem im Januar 2016 nominierten Nec Mergitur haben die PolizeiprĂ€fektur von Paris und die Stadt beispielsweise unter 400 Teilnehmern das Start-Up Etaonis ausgewĂ€hlt, das den Bullen helfen wird „die Informationen in den sozialen Netzwerken zuverlĂ€ssig und geolokalisiert zu filtern“ oder Repaire, die einen Dienst erarbeiten werden, mithilfe dessen die OrdnungskrĂ€fte Zugang zu allen GebĂ€udegrundrissen in 2D und 3D haben. Auf seiner Seite hat das [französische] Justizministerium auch nicht geruht, etwa mit seinem „Hackathon“ von Januar 2018 hunderten von Teilnehmern vorzuschlagen sich die digitale Plattform der zukĂŒnftigen Agence nationale du travail d’intĂ©rĂȘt gĂ©nĂ©ral [Nationalagentur fĂŒr Sozialstunden] vorzustellen mit dem Ziel „die Verfolgung der AusfĂŒhrung der Strafe zu verbessern um darĂŒber zu wachen, dass die Sanktion effektiv ist“
 Dies wird natĂŒrlich durch die komplette Digitalisierung der Daten dieses Ministeriums, aller verhĂ€ngten Urteile und der Daten ĂŒber die Verurteilten bis hin zu einer strikten zukĂŒnftigen Vernetzung mit den Strukturen, in denen diese Zwangsarbeit geleistet werden soll, ermöglicht. Und wenn wir schon dabei sind, erinnern wir uns daran, dass von April bis Juni 2017 die Berufungsgerichte von Douai und von Rennes die Erlaubnis bekamen mit dem Start-Up Predicitive, PreistrĂ€ger eines vorangehenden Wettbewerbs, zusammenzuarbeiten, was ihr ermöglicht hat die Rechtsprechung der Berufungs- und der Kassationsgerichte, sprich hunderttausende Dokumente zu digitalisieren, um sein Programm zum Laufen zu bringen, das die Erfolgschancen einer Gerichtsakte bewertet und die wahrscheinliche Schadensersatzhöhe berechnet.

Mit diesem letztens stattgefundenen, groß angelegten Experiment zu diesem „Hilfswerkzeug zur Entscheidungsfindung fĂŒr die Richter, das auch als Mittel dienen kann die Gerichte zu entlasten“, erforscht der Staat die andere Facette von Big Data: Die Extrapolierung der Zukunft anhand der Summe der vergangenen Vorkommnisse mithilfe kĂŒnstlicher Intelligenz um Ereignisse vorauszusehen und vorauszusagen, d. h. die sogenannte prĂ€diktive Justiz, die einen dann doch so ein bisschen an Minority Report erinnert. Genauso wie ĂŒbrigens die OrdnungskrĂ€fte, die vorhaben ihre Streifen an der Summe von ihren neuen NEO-Tablets generierten Elementen zu orientierten, um ihre Statistiken der auf frischer Tat ertappten Delikte aufzublasen (insbesondere EinbrĂŒche und AutodiebstĂ€hle). Oder wie das GeschĂ€ftsviertel La DĂ©fense in Paris, das die Sitze zahlreicher Großkonzerne versammelt und im Januar 2018 seinen „Hyperviser“ eingeweiht hat, eine kĂŒnstliche Intelligenz, die die Daten der 14 000  Sender und 321 auf der Straße eingesetzten Kameras sammelt und analysiert.

All das plĂ€diert mehr denn je danach die angelegten Wege zu verlassen und das Unvorhergesehe und die Einzigartigkeit, die Vorstellungskraft und die Entschlossenheit zu kultivieren, weit weg von der Statistik der großen Zahlen, wie es uns jene Unbekannten lehren, die die Schließerautos vor den GefĂ€ngnissen von Fresnes oder von Valence letztens am 31. Mai und am 5. Juni abgefackelt haben. Oder wie uns die Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen zeigt, die einen Kabelstrang bestehend aus acht 10 000-Volt-Kabeln, der unter der MörschbrĂŒcke in Berlin verlĂ€uft, am 31. MĂ€rz dieses Jahres angezĂŒndet hat. ZusĂ€tzlich dazu, dass 400 GeschĂ€fte fĂŒr lange Stunden ohne Strom waren, hat dieser Angriff vor allem den benachbarten Biotechnologiepark gelĂ€hmt und das Internet ĂŒber weite Strecken lahm gelegt, denn es verliefen auch wichtige Glasfasernetze (vor allem militĂ€rische) dort. In ihrem KommuniquĂ© hat die Gruppe betont:

Es braucht das Eingreifen derer, die nicht lĂ€nger zuschauen wollen. Zum Beispiel durch Angriffe auf das Funktionieren der Metropolen. Zum Beispiel durch die Sabotage von Strukturen, welche diese Zerstörung aufrecht erhalten, durch Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen, kĂŒnstliche Intelligenz, Smart City, Industrie 4.0 – Überwachungsformen aller Art.

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Aber zurĂŒck zu unseren interaktiven Straßenlaternen, angesichts dieser sehr zeitgemĂ€ĂŸen Art von Problemen, hat der berĂŒhmte zu frĂŒh verschwundene Dr. A. Ufgehts, Hals-Nasen-Ohren-Arzt fĂŒr stĂ€dtische Prospektive, bestĂ€tigt, dass jede Halbmaßnahme in dieser Sache nutzlos sei (die verschiedenen Sensoren, einschließlich Bilder, einen nach dem anderen ausfindig machen und neutralisieren) und stattdessen vorgeschlagen sich direkt zu ihrer Quelle zu begeben. Hinsichtlich einer Heilbehandlung empfahl er, den Blick beispielsweise gen das Viertel von Planoise in Besançon zu richten, wo eine Brandstiftung an einem Transformator wĂ€hrend eines Krawalls im MĂ€rz 2015 die Augen des Staates ins Dunkel getaucht hat, oder auch gen die Stadt Niort, in der zahlreiche StromkĂ€sten, die die Straßenbeleuchtung mehrerer Straßen versorgen, im MĂ€rz 2018 regelmĂ€ĂŸig sabotiert wurden. Hinsichtlich einer Vorsorgebehandlung jedoch, schließlich ist es ja wohlbekannt, dass es ebenso wichtig ist Vorsorge zu betreiben wie zu heilen, hat er hinzugefĂŒgt, dass der Blick sich gen diese kleinen diffusen und dezentralisierten Strukturen richten könnte, die man Start-Ups nennt, von denen es nur so wimmelt um all diese Daten fĂŒr die Herrschaft verwertbar zu machen. Das ist zumindest, was der gute Doktor A. Ufgehts darĂŒber sagte, dessen (Seh-)SchĂ€rfe sicherlich nicht kĂŒnstlich war.




Quelle: Zuendlumpen.noblogs.org