November 9, 2020
Von Indymedia
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In Friedrichshain erscheinen immer mehr gelbe Geldautomaten als Folge einer zunehmenden Ausrichtung der Stadt auf Tourismus. Gleichzeitig wird unser Leben teurer und viele Leute werden hier verdrĂ€ngt. FĂŒr unkommerzielle Projekte ist scheinbar kein Platz mehr. Das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 beispielsweise wurde durch ein sehr großes Bullenaufgebot vor einem Monat gerĂ€umt.

Wir haben keinen Bock auf das Gentrifizierungsmodell im SĂŒdkiez und ĂŒberall in Berlin.

Die Euronet Automaten kosten fĂŒr alle bei jeder Abhebung 6€ und sind daher nur auf Tourist*innen ausgerichtet. Sie sind ein perfektes Symbol fĂŒr die Umstrukturierung und ausbeuterische Gier die im Kapitalismus ĂŒblich ist. Diesen Geldfluss haben wir heute unterbrochen indem wir die Geldautomaten in der Colbestraße, in der Jessnerstraße und am Wismarplatz außer Betrieb gesetzt haben. Anscheinend sind wir mit unserer Wut nicht allein. Bei zwei unserer Ziele wurden bereits die Bildschirme zerstört.

Gegen die Stadt der Reichen – Wir sind viele – Wir kommen wieder!

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Quelle: De.indymedia.org