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Am Dienstagabend, den 9. MĂ€rz, kam es zu einem Brandanschlag auf das Antifaschistische CafĂ© in der Eichtalstraße in Braunschweig. Als Reaktion auf diese weitere Eskalation faschistischer Übergriffe in Braunschweig wird es am Freitag, den 12.3. um 18:30 Uhr, eine Demonstration geben. Der Startpunkt ist das Ringgleis an der Ecke zum Gartenkamp und wird bis zum Frankfurter Platz im Westlichen Ringgebiet gehen.

Wir rufen zur SolidaritÀt mit den Angegriffenen und zur Teilnahme an der Demonstration auf!

Der Rechtsruck endet bei uns!

Die antifaschistische Einheit organisieren!

Im Folgenden gibt es hier die ErklÀrung des Antifaschistischen Cafés zu dem Anschlag:

„Brandanschlag am Antifaschistischen CafĂ©!

Transparent:SolidaritĂ€t mit betroffenen rechter GewaltDienstagabend am 9. MĂ€rz wurde ein Brandanschlag am Antifaschistischen CafĂ© verĂŒbt. Mehrere Feuerwehrwagen rĂŒckten gegen 19 Uhr an, um den Brand auf dem Innenhof des Mietshauses in der Eichtalstraße 8 zu löschen. In Brand gesteckt wurde ein KinderanhĂ€nger, welcher in unmittelbarer NĂ€he zum AntifacafĂ© stand. Die Faschisten nahmen hierbei nicht nur ein mögliches Abbrennen des CafĂ©s in Kauf, sondern auch, dass das Feuer auf anliegende WohnhĂ€user ĂŒbergreift.

Unmittelbar vor dem Tatzeitpunkt wurden bereits, unter Anderem, die Faschisten Pierre Bauer und Kilian Wilkens am nahgelegenen Einkaufszentrum Weisses Ross gesichtet. SpĂ€ter, nach der Tat, trafen sich die Beiden mit einer weiteren Person hinter dem Weissen Ross im Durchgang zum Ärztehaus C32.

Gegen 20 Uhr kam es dann zu einer Szene, die mal wieder aufzeigt, wie Bullen mit gewalttÀtigen Nazis umgehen:
WĂ€hrend an einer Bushaltestelle ein Streifenwagen direkt neben den drei Nazis hĂ€lt, verklebt einer von ihnen, der SchlĂ€ger Pierre Bauer, unbehelligt weiter Nazisticker. Keine Stunde nachdem ein Brandanschlag verĂŒbt wurde, werden die stadtbekannten Nazis, in unmittelbarer TatortnĂ€he, nicht einmal kontrolliert – Die Bullen fahren einfach weiter.

Das Verhalten der Bullen ist wieder einmal bezeichnend. Ob Morddrohung oder Brandanschlag: Hier wird offensichtlich kein Handlungsbedarf gesehen!

Diese Tat reiht sich aber in ein erkennbares Muster ein:
Seit Monaten versuchen Nazis in Braunschweig verstĂ€rkt eine Drohkulisse gegen alle aufzubauen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen. So kam es am Frankfurter Platz mehrfach zu verbalen Übergriffen und gewalttĂ€tigen Angriffen durch Nazis – insbesondere nach Aktionen der Nazikleinstpartei „Die Rechte“.
Auch der braunschweiger Kreisverband der ‚Sozialistischen Jugend – Die Falken‘ war in den vergangenen Monaten mehrfach durch Naziangriffe auf ihren VW-Bus betroffen. Am 19. Dezember wollte die Nazikleinstpartei „Die Rechte“ eine Kundgebung mit dem Titel „Kein frohes Fest fĂŒr VolksverrĂ€ter“ in unmittelbarer NĂ€he zu den Vereins- und BĂŒrorĂ€umen der Falken abhalten.

Antifaschismus bleibt notwendig, organisiert den antifaschistischen Selbstschutz!

Schulter an Schulter gegen den Faschismus!“




Quelle: Fkfbs.noblogs.org