August 9, 2021
Von InfoRiot
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Prenzlau – In den zurĂŒckliegenden zwei Wochen sind zwei Prozesse mit Rechtsextremisten geplatzt. Einmal ging es um einen 14-JĂ€hrigen Newcomer, das andere Mal um einen knasterfahrenen 43-jĂ€hrigen Nazi.

Pren­zlau (ipr) In den zurĂŒck­liegen­den zwei Wochen sind zwei Prozesse mit Recht­sex­trem­is­ten geplatzt. Ein­mal ging es um einen 14-JĂ€hri­gen New­com­er, das andere Mal um einen knaster­fahre­nen 43-jĂ€hri­gen Nazi.

Der 14-JÀhrige sollte sich wegen Ver­wen­den von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen, Volksver­het­zung und Haus­friedens­bruch vor dem Jugen­drichter ver­ant­worten. Er war nicht zum Prozess erschienen. Das war nicht unbe­d­ingt sein Fehler, weil die Ladung zum Prozess an die falsche Adresse ging beziehungsweise seine Mut­ter das Schreiben nicht an ihn weiterleitete.

Alter Bekan­nter

Mar­co M. wird eine Kör­per­ver­let­zung und eine Trunk­en­heits­fahrt mit dem Fahrrad vorge­wor­fen. Der Prozess hat stattge­fun­den. Eigentlich wollte sich Mar­co M. Nicht zu den Vor­wĂŒr­fen Ă€ußern. Als er den Polizis­ten auf dem Weg zum Zeu­gen­stand sah, ges­tand er die Trunkenheitsfahrt.

Als das Opfer der PrĂŒge­lat­tacke im Zeu­gen­stand sagte, dass nicht Mar­co M. son­dern Chris­t­ian W. ihn geschla­gen hĂ€tte, ges­tand er auch die Tat. Chris­t­ian W., der sich zur Zeit im Maßregelvol­lzug befind­et, saß der­weil vor dem Gerichtssaal und wartete auf seine Aus­sage. Im Zeu­gen­stand will er sich an nichts erin­nern kön­nen, weil er zu viel getrunk­en hatte.

Staat­san­walt und Strafrichter waren der Mei­n­ung, dass der Polizeibeamte gehört wer­den muss, der das Opfer ver­nom­men hat. Da sich kein Ter­min inner­halb von drei Wochen find­en ließ, wurde der Prozess aus­ge­set­zt und muss nun von vorn beginnen






Quelle: Inforiot.de