August 19, 2021
Von Indymedia
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Die ganze VulgaritÀt der Demokratie findet Fleisch und Blut in den SicherheitskrÀften
Die widerwĂ€rtige Unmoral der bekannten Familie, die unser Leben bestimmt, spiegelt sich in dem Blankoscheck wider, der den uniformierten Killern ausgestellt wurde, um das Blut und die verlorene Ehre der Rechten fĂŒr die jahrelange Abwesenheit von der Macht zurĂŒckzuholen. StĂ€ndige SchlĂ€ge und Folter durch den uniformierten Abschaum, beleidigendes Verhalten und vulgĂ€re Blicke auf jede/n, die/der an jedem abgestandenem Bullen vorbeikommt, Verhaftungen, Inhaftierungen, Vergewaltigungen, Folterungen, TodesfĂ€lle in Polizeistationen, GefĂ€ngnissen und Konzentrationslagern und eine Liste von kriminellen Handlungen der griechischen Polizei, die kein Ende nimmt. Unter diesen Bedingungen ist Straflosigkeit nicht nur NachlĂ€ssigkeit. Sie ist eine SchĂ€ndung des Gedenkens an diejenigen, die von Uniformierten gefoltert, missbraucht und ermordet wurden.

Griechische Polizei – Griechische Vergewaltiger

Wenn einige von uns nicht mehr unter uns sind, weil das Patriarchat dafĂŒr gesorgt hat, dass sie in der Erde begraben sind, sollten wir ihr Schrei nach Rache sein. Rache fĂŒr jede einzelne unserer verlorenen Schwestern. FĂŒr jede, die von den MĂ€nnern nebenan missbraucht, vergewaltigt, gefoltert, ermordet wurde. FĂŒr jede einzelne, die, als ihr Fall ans Licht kam und in die schmutzigen HĂ€nde der bĂŒrgerlichen Justiz geriet, sorgten die Bullen dafĂŒr, die gleiche Folter zu wiederholen. Die Zeugenaussagen in Frage zu stellen, die Beschwerden zu ignorieren, nicht einzugreifen und dabei das Protokoll zu beachten, ein Auge zuzudrĂŒcken. Und warum? Ganz einfach, weil es die Bullen sind, die den Handel mit einheimischen und eingewanderten Frauen, den Drogenhandel und alle anderen illegalen AktivitĂ€ten, die Gewalt und Tod hervorbringen, legal kontrollieren. Die Vergewaltiger, SexhĂ€ndler, Drogendealer und jeder andere Abschaum gehören ebenfalls zu ihrer eigenen Kohorte, die bereitwillig unter dem Schutz der Uniformierten steht.

FĂŒr den uniformierten Abschaum ist Karolains* Mörder ein Narr (per Balaska), nicht weil er einer Frau das Leben genommen hat, sondern weil er seine Verteidigung nicht besser abgewogen hat, damit er in 4-5 Jahren unter Berufung auf ein Verbrechen im Affekt freikommt und sein Leben unbehelligt fortsetzen kann. FĂŒr die jahrelange Erfahrung mit Aussagen in Ă€hnlichen FĂ€llen in der zentralen FolterstĂ€tte des GADA-Hauptquartiers der griechischen Polizei, genĂŒgte ohnehin eine ĂŒberzeugende Geschichte, um den griechischen Frauenmörder freizusprechen.
Und einen verhafteten Georgier, der nach 4 Tagen Folter einen Mord gestehen wĂŒrde, den er nicht begangen hat. FĂŒr den uniformierten Abschaum ist das Heiligtum des Hauses ein heiliges Gut, wie es in Petralona wĂ€hrend der Vergewaltigung und Folterung einer 50-jĂ€hrigen berufstĂ€tigen Frau ĂŒber 9 lange Stunden hinweg religiös eingehalten wurde, bis ein Durchsuchungsbefehl kam und der Vergewaltiger sein ganzes Leben vor sich hatte, um sich aus dem Staub zu machen. Einige Stunden spĂ€ter war die PolizeiprĂ€senz schnell und erdrĂŒckend, als Hunderte von solidarischen Arbeiter*innen die Straßen fĂŒllten, um auf den Vorfall aufmerksam zu machen und sich aktiv an die Seite der Arbeiterin zu stellen.
 
Und gerade dann, wenn alles nach ihren Vorstellungen zu laufen scheint, schockiert ein weiterer Vorfall die Nation: Ein uniformierter Abschaum** hat ein 19-jĂ€hriges MĂ€dchen einen Monat lang als Geisel festgehalten, vergewaltigt und erpresst, wovon die Beamten der Inneren Angelegenheiten volles Wissen hatten, dabei einen ganzen ZuhĂ€lterring vertuschten und das Opfer stundenlang festhielten und verhörten, anstatt ihr offensichtliche und sofortige medizinische und psychologische Hilfe zukommen zu lassen. Wir fordern weder Transparenz noch Respekt vor dem Gesetz, auch wenn wir akzeptieren, dass eine Frau auf die Instrumente des Zivilrechts zurĂŒckgreifen muss, um ihr Leben und ihre IntegritĂ€t zu verteidigen. Aus der Position heraus, in der wir uns befinden, und aufgrund der Entscheidungen, die wir fĂŒr den militanten Widerstand getroffen haben, haben wir die absolute Pflicht, die wahre Dimension des Problems aufzuzeigen und den Verlust jeder unserer Schwestern zu rĂ€chen. Die griechische Polizei ist nichts anderes als eine Bande von ZuhĂ€ltern, Vergewaltigern, Folterern und Mördern, die sich hinter der Fassade von LegalitĂ€t, Ordnung und Sicherheit verstecken. Aber keine von uns hat sich jemals in den HĂ€nden von Bullen sicher gefĂŒhlt.

Die Angst wird die Seiten wechseln

Vor einigen Monaten veröffentlichten paramilitĂ€rische journalistische Kreise, die fĂŒr die Interessen der Polizei arbeiten, eine Liste, auf der 21 Militante aufgefĂŒhrt sind, die verdĂ€chtigt werden, an Angriffen auf Polizeiziele beteiligt gewesen zu sein. Ein Vorgehen, das die IntegritĂ€t der GefĂ€hrt:innen und Mitstreiter gefĂ€hrdet. Dies kann nicht toleriert werden. Wir sind an der Reihe, auf die Legitimierung der reaktionĂ€ren Werkzeuge des finsteren Staatsapparates zu reagieren, indem wir die Verantwortung dorthin verlagern, wo sie hingehört. Ab heute werden 21 uniformierte KrĂ€fte, die verdĂ€chtigt werden der Folter und der Misshandlung, der Vergewaltigung und der Vertuschung von VorfĂ€llen geschlechtsspezifischer Gewalt, der Verbreitung von Angst und Terrorismus, der Verhaftung, der Inhaftierung und jeder anderen gesetzlichen TĂ€tigkeit, legitimiert durch die BĂŒros der Generaldirektion der Polizei von Thessaloniki, die dem Leben, der Freiheit und der Achtung der WĂŒrde der sozialen Basis feindlich gegenĂŒbersteht, öffentlich zur Rechenschaft gezogen.

Der strafenden Hand der Geschichte ausgeliefert sind:

(Union of Police Officers of Thessaloniki)
1. Panagiotis Angelidis – Plutonos 5, TK 55131
2. Alexandros Kaleyras – Nemea 20, TK 54249
3. Dimitris Danglis – Olympiad 45, TK 54633
4. Georgos Deligiorgis – Omirou 33, TK 54639
5. Vassilis Katsimbras – Sinopis 12, TK 54453
6. Pavlos Mavridis – Venizelou 1, TK 54638
7. Vassilis Padiotis – Larissa 4, TK 54249
8. Stefanos Panos – Pylaias 35, TK 54454
9. Konstantinos Spanos – I. Dragoumi 34, TK 54631
10. Kyriaki Ladopoulou – Piniou 7, TK 54630
11. Georgos Talichmanidis – Pytheos 10, TK 54633
12. Anastasios Chalkidis – Marasli 16A, TK 54248
13. Konstantinos Christoforidis – Tsakalof 19, TK 54636
14. Manolis Frantzeskakis – Papakyritsi 4, TK 55133
15. Paschalis Efthymiadis – Kamelias 15, TK 56123
16. Stavros Fetkos – Olympou 20, TK 56429

(Union of Police Officers of the Illegal Immigration Department of the Prefecture of Thessaloniki)
17. Dimitris Hasekidis (President) – Aristotelous 23, TK 55133
18. Dimitris Orliaklis – Zirganou 40, TK 55134
19. Anastasios Tsobanis (General Secretary) – Paissiou 25, TK 56728
(Trade Union Movement of Police Officers of Thessaloniki)
20. Nikolaos Amanatidis – Argenti 12, TK 54453
21. Lefteris Gatos – 19 Graziou K. 19, TK 54633

Die Vergeltung fĂŒr etwaige PolizeiwillkĂŒr geht uns alle an. Jetzt kann jeder von ihnen individuell spĂŒren, wie es ist, Angst zu haben, allein nach Hause zu gehen. Das ZĂ€hlen der Schritte gegen den eigenen Atem. Jetzt kann jeder von ihnen, jeder fĂŒr sich, seinen Teil der Verantwortung ĂŒbernehmen. Eine Schweigeminute fĂŒr jedes Opfer von PolizeibrutalitĂ€t vor der Explosion der SprengsĂ€tze in den HĂ€usern der uniformierten Mörder.
Wenn wir sagen, dass wir uns im Krieg befinden, dann meinen wir das auch so.
Wir antworten auf Gewalt mit Gewalt. Die Kopfjagd hat begonnen 


Organisation Anarchistische Aktion

(Anm. d. Übers.: * Karolain wurde im Juni mit ihrem Hund in einer Villa in einem Vorort von Athen ermordet. Ihr Mann, ein angesehener BĂŒrger, machte auslĂ€ndische Einbrecher fĂŒr die Tat verantwortlich. Ein Georgier wurde verhaftet und gefoltert. Nach einigen Tagen ĂŒberfĂŒhrte die Smart Watch des Opfers und seine eigene VideoĂŒberwachungsanlage ihren Mann als TĂ€ter; in den Medien wird ihm VerstĂ€ndnis beigebracht.
** das Foto zeigt den Beamten auf dem Weg ins Gericht, beachte sein T-Shirt.
Übersetzung von https://darknights.noblogs.org/post/2021/07/22/greece-public-denunciatio…)




Quelle: De.indymedia.org