Juni 30, 2022
Von InfoRiot
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Schwedt – Vor einer Woche wartete man am Schwedter Amtsgericht mal wieder vergeblich auf einen ReichsbĂŒrger.

Schwedt — Vor ein­er Woche wartete man am Schwedter Amts­gericht mal wieder verge­blich auf einen Reichs­bĂŒrg­er. Der hat­te Ein­spruch gegen einen Straf­be­fehl ein­gelegt und sollte sich nun vor Gericht fĂŒr einen ver­sucht­en Angriff mit ein­er Fah­nen­stange auf eine Polizistin ver­ant­worten. Da er nicht erschien, wurde der Ein­spruch verworfen.

Damit bleibt fĂŒr Thomas P. eine sechsmonatige Haft­strafe beste­hen. Die wurde allerd­ings zu drei Jahren auf BewĂ€hrung aus­ge­set­zt. ZusĂ€t­zlich soll der 64-JĂ€hrige noch eine Geld­strafe von 1700 Euro bezahlen.

Bere­its im Feb­ru­ar sollte sich Thomas P., der der Reichs­bĂŒrg­er­grup­pierung “Ewiger Bund” zugerech­net wird, im Rah­men eines beschle­u­nigten Ver­fahrens vor der Strafrich­terin in Schwedt ver­ant­worten. Weil er nicht erschienen war, wurde stattdessen der Straf­be­fehl erlassen.

Zur Sicherung bei­der Ver­hand­lun­gen hat­te das Schwedter Gericht Polizeiun­ter­stĂŒtzung angefordert.

Die Attacke

Zu dem Angriff auf eine 23-jĂ€hrige Polizistin mit ein­er Fah­nen­stange soll es Ende Jan­u­ar wĂ€hrend ein­er Protestver­anstal­tung in Schwedt gekom­men sein. Die regelmĂ€ĂŸi­gen son­ntĂ€glichen Protes­tak­tio­nen der Reichs­bĂŒrg­er­grup­pierung “Ewiger Bund” oder “Bis­marks Erben” waren bis dahin und auch danach friedlich verlaufen.

Die Polizei hat­te die Teil­nehmerIn­nen aufge­fordert, sich an die Maskenpflicht zu hal­ten und anschließend begonnen, die began­genen Ver­stĂ¶ĂŸe mit ein­er Kam­era zu dokumentieren.

Dies nahm der Schwedter zum Anlass, die Beamtin anzu­greifen. So ver­suchte der Beschuldigte die Bere­itschaft­spolizistin mit einem Fah­nen­stock zu schla­gen. Den Ein­satzkrÀften gelang es, den Angriff rechtzeit­ig abzuwehren und ihn im Anschluss festnehmen.




Quelle: Inforiot.de