April 20, 2021
Von Indymedia
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Am besagten Tag haben zwei Beamt:innen in Zivil einen Genossen nach seinem Einkauf in der sĂŒdlichen Innenstadt angequatscht. Ohne sich in irgendeiner Form vorzustellen nannten sie seinen vollen Namen, woraufhin der Genosse erwiderte, dass es nicht sein Name wĂ€re. Daraufhin antworteten die Beiden, dass sie jemanden suchen, der so heiße und genau so aussĂ€he. Der betroffene Genosse sagte richtigerweise nichts weiter und ließ sie stehen. Nachdem die Beiden ihm noch eine Weile folgten, ließen sie von ihm ab. Bei den beiden Beamt:innen handelte es sich augenscheinlich um eine Ă€ltere mĂ€nnliche Person, Mitte 40 und um eine jĂŒngere weibliche Person, Ende 20 bis 30 Jahre alt. Diese Kombi an Ă€ußerlichen Erscheinungsmerkmalen ist im Staatsdienst scheinbar beliebt und war schon bei anderen Auftritten in Zivil zu beobachten. 

Die mĂ€nnlich aussehende Person trug eine dunkle Regenjacke, hatte markante, blaue Augen, war ca. 1,75 m bis 1,80 m groß und trug relativ kurze, schwarz-graue Haare.

Die  weiblich aussehende Person trug eine weiße Winterjacke, war ca. 1,70 m groß und trug ihre braunen, langen Haare offen.

Es ist nicht auszuschließen, dass sie nach ihrem klĂ€glichen Versuch weitere AnlĂ€ufe nehmen, um andere Genoss:innen zu nerven.

Tut es dem Genossen gleich und geht nicht auf sie ein. Wenn ihr im öffentlichen Raum angequatscht werdet: Lasst euch nicht in GesprÀche verwickeln, sagt nix, geht einfach weg und macht am besten solidarische Menschen auf eure Situation aufmerksam.

Wenn ihr betroffen seid, schreibt ein GedĂ€chtnisprotokoll, veröffentlicht das Geschehene – das mögen die staatlichen SchnĂŒffler:innen nicht – und holt sie aus der Deckung. Sprecht mit Freund:innen und eurer Politgruppe darĂŒber. Und zu guter Letzt: Wendet euch an die jeweilige Ortsgruppe der Roten Hilfe.

Wie immer gilt, gerade bei Anquatschversuchen: Anna und Arthur halten’s Maul!

Rote Hilfe Halle




Quelle: De.indymedia.org