Februar 19, 2021
Von Indymedia
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Nach rechten AnschlĂ€gen wird immer wieder von „EinzeltĂ€tern“ gesprochen. Ob der NSU oder die Massaker von MĂŒnchen, Hanau oder Halle, rechter Terror ist in Deutschland wieder prĂ€sent und ist bei weitem mehr als nur die Tat von „verwirrten Einzelnen“. Sie mögen als Einzelne gehandelt haben, doch fĂŒr das gesellschaftliche Klima, das solche Taten erst hervorbringt entsteht nicht von alleine. AfD & Co schĂŒren aktiv Hass gegen Migrant*innen. Sie sind damit mitverantwortlich fĂŒr die Taten die daraus folgen.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden deshalb drei Orte in und um MĂŒnchen markiert.

Dabei wurden Plakate am ParteibĂŒro der AfD, sowie am Rathaus von MĂŒnchen, in welchem auch die AfD sitzt angebracht.

DarĂŒber hinaus erhielt Bruno Fuchert in der Max-Kolmspergerstr. 19 einen Besuch. Er sitzt fĂŒr die AfD im Bezirksausschuss Ramersdorf- Perlach. Damit hat es keinen falschen getroffen. Denn der begeisterte DeutschlandhuttrĂ€ger drohte in der Vergangenheit bereits Migrant*innen mit dem Tod. Es wurden Plakate sowie der Schriftzug: Kein Vergeben Kein Vergessen an der Adresse hinterlassen.

Am 19. Februar gedenken wir den Ermordeten von Hanau. Und an allen anderen Tagen kÀmpfen wir umso entschlossener gegen die Faschist*innen!

Hier der Text der Plakate:

DIE AfD HAT MITGESCHOSSEN

Wer öffentlich nach einem Schießbefehl fĂŒr Migrant*innen schreit, ist mitverantwortlich, wenn darauf Tote folgen. Das Massaker von Hanau ist weder vergessen, noch vergeben!

Said Nessar Hashemi, Gökhan GĂŒltekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Fatih Saraçoğlu, Sedat GĂŒrbĂŒz, Kaloyan Velkov, Ferhat Unvar wurden am 19. Februar 2020 von einem Faschisten ermordet.




Quelle: De.indymedia.org