November 27, 2021
Von Paradox-A
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In der grauen Jahreszeit kommen bei mir unweigerlich wieder Gedanken darĂŒber auf, wie ich wohne, wie ich hause. Das ist auch ganz verstĂ€ndlich, denn es sind wohl doch die Ă€ußeren UmstĂ€nde, die einen dazu drĂ€ngen, ein Nest bauen zu wollen. So einen kleinen RĂŒckzugsort. Einen Safespace eben, in der rauen, kalten Welt. Etwas Farbe und Licht im novemberlich grauen Alltag, wĂŒrde dem GemĂŒt gut tun.

Also liegt es nahe, mir vorzustellen, ich wĂ€re in einer Gemeinschaft geborgen. Mit allem, was ich brauche. Und mir eine Umgebung zu schaffen, die mich empfinden lĂ€sst, dass ich eine Heimat haben könnte, hier auf Erden. Wie wĂ€re es da mit einem Hausprojekt, kommt mir in den Sinn. Dabei ist es lĂ€ngst nicht so, dass mich der Gedanke nicht immer wieder einmal bewegt hĂ€tte. Doch finde erst mal eine grĂ¶ĂŸere Gruppe, die es mit dir, mit der du es, auf lĂ€ngere Sicht auf so engem Raum aushalten kannst


Kommunikation war ja nicht immer eine StĂ€rke meiner frĂŒheren Mitbewohner (ja, meistens insbesondere der MĂ€nner, wen ĂŒberrascht’s). DarĂŒber hinaus gibt es sicherlich auch eine ganze Menge zu tun an so einem Haus, was gleich ein ganzes Projekt sein soll. Und ich rede hier gar nicht nur vom Pleeenum. TatsĂ€chlich höre ich immer wieder von ehemals politisch aktiven Personen, deren NestbauaktivitĂ€ten (ungeplanter Weise, oder doch als Ausrede?) derart viel Zeit und KapazitĂ€ten forderten, dass sie gar keine Kraft und Muße mehr hatten, soziale KĂ€mpfe zu fĂŒhren und die Gesellschaft zu verĂ€ndern.

In diesem Zusammenhang habe ich mich mit einem Augenzwinkern an einen pittoresken Song erinnert, welcher dies alles sehr treffend auf den Punkt bringt


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Quelle: Paradox-a.de