November 5, 2020
Von Indymedia
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Weil wir die voran schreitende Aufwertung und die damit einhergehende Verödung unserer LebensrĂ€ume hassen, setzten wir vergangene Nacht ein Auto der Immobilienschweine Gladigau in Altona in Brand. Gladigau ist einer der grĂ¶ĂŸten Akteure im Immobilienbusiness in Hamburg und Schleswig-Holstein. Mit mehreren tausend Immobilen spielen sie im tĂ€glichen Spiel der Vermarktung und Verwaltung von Lebensraum eine maßgebliche Rolle. Besonders stolz sind sie darauf, jetzt auch im prestigetrĂ€chtigen und geleckten Quartier der Hafencity einen Fuß in der TĂŒr zu haben. Dort verwalten sie mehrere GebĂ€ude. Uns ist aufgefallen, dass sie auf ihrer Website damit werben, dass sie ihre Immobilien, zu denen auch mehrere VeranstaltungsrĂ€ume gehören, mit dem Satz „ihre politische Ausrichtung wird mit Ă€ußerster Diskretion behandelt“ bewerben. Welchen Parteien es in diesen Zeiten wichtig ist, dass ihre politische Ausrichtung mit Diskretion behandelt wird, sollte klar sein. Vielleicht lohnt sich eine weitere Auseinandersetzung und Nachforschung mit und von Gladigau. Vielleicht fragen wir mal eine_n ihrer 74 ausnahmslos weißen Mitarbeiter_innen. Dass wir die Nacht zum 5.11. auserkoren haben, ist natĂŒrlich kein Zufall. Freiheit fĂŒr die Drei von der Parkbank. Freiheit fĂŒr alle Gefangenen. Brennende Autos gegen die Stadt der Reichen.

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Quelle: De.indymedia.org