Mai 25, 2022
Von InfoRiot
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Herr Eschenburg, wegen Corona waren Sie lange Zeit krank und die Stiftung fĂŒr den Wiederaufbau der Garnisonkirche, deren Kommunikationsvorstand Sie sind, ist in die schwerste Krise ihrer Geschichte geraten. Wie schlimm ist der Schaden?
Stiftung Garnisonkirche und Fördergesellschaft haben seit ihren GrĂŒndungen immer wieder vor Herausforderungen gestanden. Die aktuelle ist wieder eine große. Es hat Verletzungen gegeben, und auf verschiedenen Ebenen wurde Vertrauen enttĂ€uscht – weil wir als Stiftung und Fördergesellschaft nicht glĂŒcklich kommuniziert haben.

Sie meinen damit, dass die Stiftung von ihrer eigenen Fördergesellschaft gescholten wird, weil sie sich dem von OberbĂŒrgermeister Mike Schubert (SPD) ausgehandelten Kompromiss zur Garnisonkirche angeschlossen hat?
FĂŒr mich ist Kompromiss das falsche Wort. Es ist ein Vorschlag, der fĂŒr viele sehr ĂŒberraschend kam. Deswegen kam es auch zu dieser Verunsicherung bei einigen unserer UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzern – weil aus der Idee medial auch von unseren kritischen Begleitern viel mehr gemacht wurde als es ist.

Potsdams OberbĂŒrgermeister Mike Schubert (SPD)Foto: Ottmar Winter

Stellen Sie sich gegen diesen Kompromiss?
Nein. Das Haus der Demokratie auf dem GrundstĂŒck des ehemaligen Kirchenschiffs bietet eine sehr gute Perspektive und ist die bislang tragfĂ€higste Idee fĂŒr die inhaltliche Arbeit an diesem Ort, die es bisher ĂŒberhaupt gibt. Aber es ist eben nicht so, dass die Stiftung ihr GrundstĂŒck weggegeben oder weitergehenden Dingen im Detail zugestimmt hĂ€tte. Und bis aus einer großen Idee RealitĂ€t wird: Das ist wohl jedem klar, dass das auch Jahre dauern kann.

GlĂŒcklich scheinen Sie mit dem beschrittenen Weg nicht.
Der Vorschlag suggeriert aus meiner persönlichen Sicht eine gedankliche IrrefĂŒhrung in der Formulierung, dass das Haus der Demokratie ein verbindender Bau sein soll. Ich sehe, dass es in der Innenstadt verschiedene urbanes Leben tragende Funktionen gibt. Wir haben unseren Turm, wir haben die Kreativen im Rechenzentrum, es entsteht ein großartiges Kreativquartier und wir haben BedĂŒrfnisse wie zum Beispiel einen notwendigen Saal fĂŒr die Stadtverordneten. Diese BedĂŒrfnisse oder inhaltlichen Fakten miteinander zu verbinden, das ist klug und sinnvoll. Und die Machbarkeit dieser BedĂŒrfnisse soll nun mit einer Machbarkeitsstudie geprĂŒft werden, zum Beispiel welcher Platz benötigt wird.

Die BauflĂ€che fĂŒr das zukĂŒnftige Kreativquartier.Foto: Andreas Klaer

Wenn man Ihren Worten folgt, ist das Haus der Demokratie kein verbindender Bau zwischen erhaltenem Rechenzentrum und Turm. Dabei beinhaltet der Kompromiss, von Ihnen Vorschlag genannt, dass das Rechenzentrum bleiben kann. Wie sehen Sie das?
Ich habe schon immer gesagt, dass ich einen Erhalt des Rechenzentrums nicht verstehen kann – nicht aus finanzieller Sicht, nicht aus stadtrĂ€umlicher Sicht. Der komplette Erhalt des Rechenzentrums ist eine Vorfestlegung nur in eine Richtung. Das passt aus meiner Sicht nicht zur notwendigen Offenheit dieses vom OberbĂŒrgermeister angestoßenen Prozesses.

Zur Person

Seit 2015 arbeitet Wieland Eschenburg – 1959 in Rostock geboren, gelernter Möbeltischler und Orgelbauer – im Vorstand der Stiftung Garnisonkirche und ist vor allem fĂŒr die Kommunikation zu dem Wiederaufbauprojekt zustĂ€ndig. Schon lange ist er in Potsdam aktiv, war 1990 Stadtverordneter fĂŒr das Neue Forum und von 1991 bis 1994 Kulturdezernent in Potsdam. Er war in den 1990er-Jahren auch Persönlicher Referent des damaligen Umweltministers Matthias Platzeck (SPD), dem er als Leiter des BĂŒros des OberbĂŒrgermeisters Platzeck ins Potsdamer Rathaus folgte. FĂŒr den Wiederaufbau des Belvederes auf dem Pfingstberg erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Sein Lebensmittelpunkt liegt seit einigen Jahren in Cottbus, dort hat Eschenburg als Vorstandssprecher fĂŒr die Brandenburgische Kulturstiftung gearbeitet und das OberbĂŒrgermeister-BĂŒro geleitet. 

Aber diese „Vorfestlegung“ wurde bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Kompromisses auch von Ihren Kollegen an der Spitze der Stiftung mitgetragen.
Ja. Allerdings gab es da auch den Satz, den mein Kollege Peter Leinemann fĂŒr Stiftung und Fördergesellschaft gesagt hat, der dann aber nicht so oft geschrieben wurde: Dass dieser Vorschlag natĂŒrlich auch die Zustimmung aller Gremien braucht. So hat sich die Fördergesellschaft als Mitnutzerin des Turms eben nicht so vehement in den Prozess einbringen können und hat das mit der Wahl eines neuen Vorstands nun artikuliert. Da ist ganz viel zu besprechen. Zum Rechenzentrum haben sich die Stiftungsvertreter in der Pressekonferenz mit keinem Wort geĂ€ußert. Im nachfolgenden Kuratoriumsbeschluss wurde einstimmig vom Areal des Rechenzentrums gesprochen. Ich glaube, dass uns allen ein Innehalten insgesamt in dieser Frage guttun wĂŒrde – mindestens, bis die BaugerĂŒste des Turms fallen.

Der Turm der Garnisonkirche wird neben dem Rechenzentrum gebaut. Foto: Ottmar Winter

Ein Moratorium? Damit stellen Sie sich gegen die Linie des OberbĂŒrgermeisters.
Nein. Ich sage nur: Lasst uns in Ruhe miteinander ĂŒber alle Schritte reden. Denn hier kann doch etwas absolut Starkes fĂŒr Potsdam entstehen, was ĂŒber den Prozess des Dialogs noch Feinschliff erhĂ€lt.

In der Konsequenz heißt das, Sie sprechen sich fĂŒr ein wie auch immer geartetes Kirchenschiff aus, in dem etwa die Stadtverordnetenversammlung Platz hĂ€tte?
Ich bleibe bei der Auffassung der Stiftung: Erst der Inhalt, dann die Form.

Gleichwohl werden Herrn Schubert, der seinen Kompromiss will, Ihre Aussagen nicht gefallen.
Das ist nicht meine Aufgabe. Ich habe Mitverantwortung fĂŒr die Stiftung und ihr GrundstĂŒck zu tragen.

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Sind Ihre Aussagen mit Ihren Kollegen an der Spitze der Wiederaufbau-Stiftung abgestimmt?
Alles andere wÀre unprofessionell.

Die Entscheidung zum Umfeld des Turms wird laut Schubert auch vorangetrieben, weil laut VertrĂ€gen Ende 2023 das Rechenzentrum abgerissen werden mĂŒsste.
Das klingt immer so, als wenn wir Verantwortung dafĂŒr haben. ZunĂ€chst muss doch die Bauaufsicht im Rathaus entscheiden, ob sie die bauordnungsrechtliche Duldung zur Nutzung verlĂ€ngern kann.

Sie mĂŒssen aber auch entscheiden, ob das Rechenzentrum eine Bestands-VerlĂ€ngerung erhĂ€lt, weil der Ersatz – das Kreativquartier um die Ecke – erst im Herbst 2024 fertig wird.
Es bleibt dabei, zunĂ€chst muss ĂŒber bauordnungsrechtliche Fragen entschieden werden. DarĂŒber können sich weder Mieter noch Vermieter hinwegsetzen. Und insofern sind da erst ganz andere Fragestellungen zu klĂ€ren.

Und wenn Sie sich positionieren mĂŒssen zum Weiterbetrieb des Rechenzentrums?
Dann werden wir das vernunftorientiert tun.

Sie haben von Vertrauensverlusten gegenĂŒber der Fördergesellschaft gesprochen. Ist dieser Schaden heilbar?
Es ist ein mĂŒhseliger Weg, gebrochenes Vertrauen wiederherzustellen. Aber da wir alle Vernunft orientierte Menschen sind, ist die Situation dabei, sich positiv zu wenden.

Es gibt keinen Dissens mehr? Immerhin stellt sich die Fördergesellschaft gegen den Schubert-Kompromiss und will das Kirchenschiff.
Ich weiß nicht, was uns gerade trennen sollte. Die Fördergesellschaft hat ein Recht auf die Neuwahl des Vorstands ausgeĂŒbt. Frau Dencker sagte in Ihrem Interview mit den PNN: „PrioritĂ€t hat der Turm.“ Das ist genau Auffassung der Stiftung. Sie sagt: Die Stiftung braucht das GrundstĂŒck in eigener Verantwortung. Wir haben das GrundstĂŒck nicht weggegeben, also gibt es hier auch keinen Dissens. Das dritte, was sie sagt: Bitte ein Kirchenschiff, in welcher Form auch immer. Das ist keine Festlegung auf irgendeine Form – also auch kein Dissens mit der Stiftung. Und das vierte, was sie sagt: Rechenzentrum komplett weg. Es ist aber die Frage: Was kann man sich wĂŒnschen und wozu hat man ein Anrecht? Nur ein Teil des Rechenzentrums steht auf unserem GrundstĂŒck. Und dafĂŒr existieren vertragliche Regelungen zum Abriss.

Maike Dencker, die neue Chefin der Fördergesellschaft der Garnisonkirche.Foto: Ottmar Winter

Sie wollen auch ein Kirchenschiff?
Ich habe 1990 als Stadtverordneter den Grundsatzbeschluss zur WiederannĂ€herung an das historische Stadtbild mit getroffen und stehe dazu noch heute. Dieser Beschluss sagt nicht, dass das Kirchenschiff in seinem Original bis zu jeder Dachfirstlinie wieder aufgebaut wird, aber die Grundproportionen in der Stadt mĂŒssen stimmen. Und es muss auch das erfĂŒllt sein, was die evangelische Kirche mit ihrer Kreditvergabe verbunden hat – nĂ€mlich den Wunsch nach einem Ort, an dem ein inhaltlicher Bruch mit der Geschichte stattfinden soll. Da wird es, wenn der Inhalt klar ist, kluge und gute Lösungen geben, die den damaligen Grundsatzbeschluss berĂŒcksichtigen.

In der Gegenwart haben Sie zu kÀmpfen. So ist unklar, ob ausstehende 4,5 Millionen Euro Fördergelder vom Bund bewilligt werden. Was passiert, wenn nicht?
Es sind normale VorgĂ€nge, dass zwischen Antragsstellung und Fördermittelbescheidung Zeit vergeht. Zeit, in der Äußerungen kritischer Begleiter in den Medien oft ĂŒberproportional beschrieben werden. Wir sind bisher immer gut damit gefahren, uns nach Antragstellungen wĂ€hrend des Bewilligungsverfahrens nicht zu Ă€ußern. Denn das entspricht unserem Verantwortungsbewusstsein.

Die Aussichtsplattform soll Anfang 2024 eröffnet werden.Foto: Ottmar Winter PNN

Nehmen wir an, die 4,5 Millionen Euro kommen – doch die Baupreise sind stark gestiegen. Wie groß sind Ihre Sorgen, dass Ihr Projekt viel teurer als erwartet wird?
Die Sorge ĂŒber die Entwicklung der Baupreise teilen wir mit allen, die gerade etwas errichten oder einfach nur in den Baumarkt gehen. Aber es nĂŒtzt doch nichts Spekulationen anzustellen. NatĂŒrlich machen diese Preise Sorgen und umso mehr freuen wir uns, wenn Menschen uns beim Sammeln von Spenden unterstĂŒtzen. Ziel bleibt die Errichtung eines vollstĂ€ndig nutzbaren Turms mit Haube als Lernort und Friedenszentrum.

Um die Bundesförderung geht es auch in dem fĂŒr das Projekt Garnisonkirche verheerenden Bericht des Bundesrechnungshofs. Darin prangern die PrĂŒfer auch Intransparenz bei der Stiftung an. Was muss daraus fĂŒr Ihre Arbeit folgen?
Dazu muss ich noch einmal sagen, dass der Bundesrechnungshof vor allem den Fördermittelgeber, also den Bund, geprĂŒft hat. Es ist Aufgabe der PrĂŒfer, anzumerken, wenn Dinge aus ihrer Sicht zu kritisieren oder hinterfragen sind. Die Frage ist, was aus einem solchen Bericht dann durch „stille Post“ durch unsere kritischen Begleiter gemacht wird.

Aber in dem Bundesrechnungshof-Bericht geht es auch explizit um die Stiftung, der unter anderem widersprĂŒchliche Angaben zu ihrer Finanzkraft vorgeworfen werden. Sehen Sie die Notwendigkeit eines personellen Neuanfangs in der Stiftung, um GlaubwĂŒrdigkeit zu stĂ€rken und Vertrauen wiederherzustellen?
Ein klares Nein! Die Fragen des Rechnungshofes, soweit sie die Stiftung betrafen, sind vom Vorstand beantwortet und diese Antworten vom Kuratorium zustimmend zur Kenntnis genommen worden.

Die Lage ist dadurch noch einmal verschĂ€rft worden, dass Ihr Vorstand den hochkritischen Bericht zwar kannte, aber das Kuratorium und die Verhandlungspartner fĂŒr den Schubert-Kompromiss nicht eingeweiht hat. Sie waren nicht im Dienst – hĂ€tten Sie anders gehandelt?
Nein. Dem Vorstand lag der Bericht vor, aber der war nicht zur öffentlichen Freigabe vorgesehen. Es wĂ€re zudem anmaßend von mir, das Handeln meiner Vorstandskollegen oder des Kuratoriums infrage zu stellen.

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Die Stiftung hat angekĂŒndigt, umfassend Transparenz herzustellen. Ist das Ihrer Ansicht nach inzwischen erfolgt?
Transparenz ist immer aus verschiedenen Blickwinkeln genĂŒgend oder auch nicht genĂŒgend. Wenn mich ein Spender bittet, dass er seinen Namen nicht in der Zeitung oder auf der Internetseite lesen möchte und wir ihn fĂŒr seriös halten, dann ist diese Bitte fĂŒr mich völlig ok. Die Frage ist doch: Wem fehlt welche Transparenz?

Haben Sie darĂŒber nachgedacht, angesichts der angespannten Lage und der unklaren Finanzierung auf die geplante Haube des Turms zu verzichten – vielleicht sogar als Versöhnungs- und Kompromisszeichen?
Warum sollten wir das tun? Die Erfahrung zeigt doch, dass diejenigen, die unser Tun kritisieren weiterhin bei ihrer Auffassung bleiben. Ein „Potsdam ohne Turmhaube“ kann ich mir nicht vorstellen, nur weil eine kleine Menge lautstark Protest anmeldet. Das lernt man doch schon im Kindergarten, dass wer am lautesten schreit, nicht immer Recht hat.

Sie vermuten, die Kritiker des Wiederaufbaus seien eine kleine, lautstarke Minderheit. Der OberbĂŒrgermeister hat zuletzt eine BĂŒrgerbefragung zu Garnisonkirche und Rechenzentrum ins Spiel gebracht – fĂŒr den Fall, dass sein Kompromiss scheitert. Wie sehen Sie das?
Ohne eine Fragestellung ist das wie Glaskugellesen. Unserer Wahrnehmung nach gibt es eine große UnterstĂŒtzung fĂŒr das, was wir am Ort inhaltlich tun.

Nach der Pressekonferenz am 8. Dezember 2021 kamen die Beteiligten der Kompromissverhandlungen zu einem Foto zusammen. Eschenburg…Foto: Ottmar Winter

Die Gegner des Wiederaufbaus glauben, dass Sie nicht einmal den kĂŒnftigen Betrieb des Turms allein stemmen können. Zum Beispiel sei die zuletzt kommunizierte Annahme von 160 000 Besuchern pro Jahr unrealistisch viel.
Die 160 000 Besucher sind eine maximale Durchlaufzahl. Wir rechnen mit weniger. Wie schon erklĂ€rt, sind wir dabei, den Betrieb auf sichere FĂŒĂŸe zu stellen. FĂŒr unsere kritischen Begleiter gilt: Es ist schön, wenn sich Leute ohne Verantwortung Gedanken um uns machen. Da lĂ€sst sich auch immer leicht irgendeine These in den Raum stellen, weil man keinerlei Verantwortung fĂŒr die Beweislast trĂ€gt.

Welche Erwartungen haben Sie hinsichtlich des kĂŒnftigen Betriebs an die evangelische Kirche, was eine dauerhafte Finanzierung anbelangt?
Wir sind dankbar fĂŒr die bisher gewĂ€hrte UnterstĂŒtzung, zu der aktuell auch ein Betriebskostenzuschuss fĂŒr dieses und eine Inaussichtstellung fĂŒr das nĂ€chste Jahr und eine halbe Pfarrstelle gehören. In dieser Situation liegt es mir fern, Erwartungen zu formulieren. Ohnehin muss fĂŒr weitere GesprĂ€che erst das ganze Paket der Kalkulation vom Wartungsvertrag bis zur Reinigung oder den Eintrittspreisen auf dem Tisch liegen. Alles andere wĂ€re unseriös.

Wie haben sich seit Veröffentlichung des kritischen Berichts des Bundesrechnungshofs die Spendeneinnahmen entwickelt?
Vor allem hat die Corona-Zeit das Spendensammeln sehr erschwert, weil sich das Projekt im persönlichen GesprĂ€ch ganz anders vorstellen lĂ€sst. Und ein kleiner Seitenhieb gegen die Presse: Wenn ĂŒber unsere inhaltliche Arbeit wenigstens in gleicher Menge geschrieben wĂŒrde wie ĂŒber einzelne gegen unser Tun gerichtete MeinungsĂ€ußerungen, wĂ€re es vermutlich auch leichter. Bei uns passieren inhaltlich große Dinge, die den Wert dieses Bauwerks schon jetzt zeigen – jenseits des Aspekts Stadtreparatur und der Wiedergewinnung des Drei-Kirchen-Blicks.

Nennen Sie gern ein Beispiel.
Wenn die Linken-Politikerin und BundestagsvizeprĂ€sidentin Petra Pau zu einer Podiumsdiskussion zum „Tag von Potsdam“ zu uns kommt, kann man an diesem Abend in aller IntensitĂ€t ĂŒber all die wunden Punkte deutscher Geschichte sprechen – und zwar vor Ort, wo der Garnisonkirchturm wieder erbaut wird.




Quelle: Inforiot.de