Februar 14, 2021
Von ZĂŒndlumpen
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EinfĂŒhrung

Ich bin eine indigene Person der Oglala-Lakota-Nation. Meine Vorfahren stammen aus dem Pine-Ridge-Indian-Reservat im westlichen South Dakota. Davor waren sie nomadisch und zogen frei ĂŒber das gesamte Gebiet, das als die Great Plains bekannt ist. Ich bin auch ein*e individualistische*r Anarchist*in und existiere, was auch immer daraus werden wird, innerhalb einer radikalen „Community“ anderer Anarchist*innen hier in den Vereinigten Staaten. Ich wurde mit zahllosen Abhandlungen ĂŒber individualistisches und egoistisches Denken bombardiert, die es als kapitalistisch, kolonialistisch und sogar rassistisch/faschistisch [white supremacist] bezeichnen. Ich schreibe diesen Text als Antwort auf eine*n Freund*in von mir, die*der die Behauptung aufgestellt hat, dass Individualismus und Eigeninteressen grundlegende Elemente der Kolonisierung wĂ€ren. WĂ€hrend das stimmen mag, wenn Eigeninteressen durch koloniale Ideologie definiert werden, werde ich ein individualistisches und egoistisches anarchistisches Denken skizzieren, das ein Werkzeug der Dekolonialisierung und des indigenen Widerstands ist.

Individualismus, Kolonialismus und Beanspruchung

Was den Individualismus und Egoismus so attraktiv macht, ist der Sinn fĂŒr Freiheit, den er anbietet: Der Sinn, dass kein anderer dich davon abhalten sollte, deine SehnsĂŒchte zu verwirklichen und dass du und deine SehnsĂŒchte von Bedeutung sind. In jeder Kultur und Gesellschaft werden wir unserer Freiheit beraubt: wir sind mit dem Zwang zur Arbeit konfrontiert, damit dem Kollektiv zu dienen, die Moral von Gott und der Kirche zu ehren, das GefĂ€ngnis zu fĂŒrchten und die Verhaltensregeln [Policing] zu verinnerlichen, sozialen Rollen gerecht zu werden, die Familie zu reproduzieren, sich der AutoritĂ€t zu unterwerfen, ein*e produktive*r BeitrĂ€ger*in zur Gesellschaft und Menschheit zu sein. Das aktive Verfolgen von Freiheit scheint eine natĂŒrliche Reaktion auf EinschrĂ€nkungen zu sein. EuropĂ€ische Entdecker, Kolonisten und Siedler suchten diese Freiheit. Sie erhoben Anspruch auf das Land und die Ressourcen, was zur Abschiebung und Umsiedlung indigener Völker fĂŒhrte. Sie beanspruchten die Ausbeutung freier Arbeitskraft, was zur Verschleppung und Versklavung von Afrikaner*innen fĂŒhrte. Es lag in ihrem Interesse den Wohlstand und die Macht ihrer Nation oder Kolonie auszuweiten und die Interessen von allen, die dem im Weg standen, zu ĂŒbergehen. Kurz gesagt: die Kolonisierung ist das Handeln im Eigeninteresse der*s Kolonisierer*in.

Allerdings eröffnet Max Stirners Definition dessen, was eine*n willentliche*n Egoist*in ausmacht, eine andere Perspektive auf den kolonialen Individualismus. Eine Kolonie ist ein Kollektiv, das existiert, um seinem Vaterland mit natĂŒrlichen Ressourcen, Arbeit und Verbreitung der nationalistischen und christlichen Ideologien und Kultur zu nĂŒtzen, sowie der strategischen Kontrolle von Landstrichen, von denen aus Kriege gefĂŒhrt werden können. Jede*r, die*der innerhalb einer Kolonie lebt, lebt dann, um seinem*ihrem Land zu dienen, sei es als Arbeiter*in, um Ressourcen abzubauen oder die Produktion in den Fabriken zu fördern, als Armee, um rivalisierende LĂ€nder und indigene Völker abzuwehren, als Missionar*in, die die Religion unter den indigenen Nationen verbreitet oder als Politiker*in, die*der die Ordnung der Bevölkerung der Kolonie aufrechterhĂ€lt. Die dreizehn Kolonien bemerkten ihren Mangel an Freiheit gegenĂŒber Großbritannien und starteten die Amerikanische Revolution, erschufen die „UnabhĂ€ngigkeits“erklĂ€rung und grĂŒndeten die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Vereinigten Staaten grĂŒnden sich auf einer Illusion von Freiheit und Individualismus. Das war immer ein zentrales Merkmal der amerikanischen nationalen Ideologie. Aber eine wahnhafte Masse, die fortfĂ€hrt, verschiedenen AutoritĂ€ten zu dienen und sich ihnen zu unterwerfen, macht keine willentlichen Egoist*innen aus, sondern vielmehr, um es in Stirners Worten zu sagen, unfreiwillige Egoist*innen. Ein patriotischer Soldat mag aus Eigeninteresse zum MilitĂ€r gehen und den Feind seines Landes bekĂ€mpfen, aber indem er das tut, unterwirft er sich seinem befehlshabenden Offizier, den Politiker*innen, die entschieden haben, Krieg zu fĂŒhren, der Pflicht, Befehlen zu gehorchen und seiner Hingabe zu seinem Land. Er gibt seine Freiheit als ein Individuum auf und dient einem Kollektiv: seiner Vorstellung von einem „höheren Wohl“. Er gibt die Möglichkeit auf, zu seinem vollen Selbst zu gelangen. Das gleiche gilt fĂŒr den religiösen Mann, der Gott aus Eigeninteresse dient, um Erlösung zu erlangen und ewiges Leiden in einer imaginĂ€ren Hölle zu vermeiden. Er unterdrĂŒckt viele Aspekte seines Selbsts, um seiner Vorstellung oder der seiner Kirche von Gott und Moral gerecht zu werden. Jeder Mann, der in der Amerikanischen Revolution gekĂ€mpft hat und jede Person, die nach Amerika eingewandert ist – auf der Suche nach Freiheit, nach Individualismus, nach dem amerikanischen Traum –, jagte einem Individualismus nach, der durch UnterwĂŒrfigkeit niemals wirklich erreicht werden kann.

Die Geschichte des amerikanischen Kolonialismus und der indigenen Völker

Kolonialer Individualismus und Anspruch wurden auf Kosten der indigenen Völker erreicht. Damit diese Entdecker*innen, Kolonist*innen und Siedler*innen sich ausbreiten konnten und Zugang zu dem, was ihnen Macht und Wohlstand verlieh, erlangen konnten, mussten die indigenen Völker unterworfen werden. In einem militĂ€rischen Sinne war das anfangs keine leichte Aufgabe, aber dank der Epidemien, die von den EuropĂ€er*innen mitgebracht worden waren, wurden viele indigene Nationen schwerwiegend geschwĂ€cht oder beinahe vollstĂ€ndig ausgelöscht. Das erlaubte es den europĂ€ischen/amerikanischen Kolonisator*innen die militĂ€rische Oberhand zu erlangen. Erzwungene RĂ€umungen von Land folgten; alle LĂ€ndereien, die einen Wert irgendeiner Art hatten, wurden von den Kolonisator*innen gerĂ€umt und ausgebeutet, was in der beinahen Ausrottung der Tiere und Pflanzen resultierte, auf die die indigenen Menschen angewiesen waren, um sich zu versorgen. Jeder Widerstand gegen eine RĂ€umung brachte Krieg und die Individuen, die zu solchem aufriefen, wurden als „Wilde“ gebrandmarkt und entweder gewaltsam zivilisiert oder getötet. Die Zivilisierung blieb den Missionar*innen ĂŒberlassen, wĂ€hrend das Töten die Aufgabe der Regierungen der Vereinten Nationen und Kanadas war. Sowohl spirituelle und kulturelle Traditionen als auch Zeremonien wurden geĂ€chtet. Habseligkeiten, von denen angenommen wurde, dass sie heilig seien, wurden den Menschen weggenommen und zerstört. Kinder wurden ihren Familien weggenommen und in Internate geschickt. Ihr Haar, das eine ungeheure spirituelle Bedeutung besaß, wurde abgeschnitten, damit sie Weißen Ă€hnelten. Sie wurden geschlagen und verprĂŒgelt, wenn sie in ihren traditionellen Sprachen sprachen. Sie wurden zum Christentum konvertiert. Sie wurden so unterrichtet, wie es die Kolonisator*innen fĂŒr geeignet hielten, um gemĂ€ĂŸ der westlichen Standards zu leben. Im Dienste des Kolonialismus wurde alles unternommen, um indigene Kulturen auszulöschen.

Selbsthass in den heutigen indigenen Communities

Wir haben dennoch eine ganze Zeit ĂŒberlebt. Die Geschichte hat uns ausradiert, fĂŒr die meisten existieren wir nicht lĂ€nger. Dennoch sind wir sehr wohl noch am Leben, aber das heutige Leben in den Reservaten ist kein VergnĂŒgen. Die Auswirkungen der Kolonisierung suchen uns als Volk noch immer heim und nehmen dabei oft subtile Formen an. Alkoholismus, Sucht, hĂ€usliche Gewalt, ökonomischer Mangel, Armut, Diabetes und Selbstmorde sind in Reservaten ĂŒberall in Nordamerika verbreitet. Das meiste davon resultiert aus einem Selbsthass, sowohl einem individuellen, als auch einem kollektiven. Ist es Zufall, dass viele dieser Probleme auch die afrikanisch-amerikanischen Nachbarschaften in den grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten ĂŒberall in den Vereinigten Staaten plagen? Das sind die Resultate der Kolonisierung, der RĂ€umung indigener Menschen von den LĂ€ndereien, mit denen sie gewohnt waren zu leben, davon sie zu zwingen, sich an die westlichen zivilisierten kulturellen Standards und an eine kapitalistische Marktwirtschaft anzupassen.

Der Kolonisator in unseren Köpfen

Neben dem Selbsthass, den ich bei indigenen GefĂ€hrt*innen beobachte, werde ich auch Zeug*in einer Anpassung und einem Sinn der Identifizierung mit dem Kolonisator. Die Überreste unserer Communities werden nun von Stammesregierungen, Stammespolizeien und Stammesgerichten verwaltet, die Reformen vorantreiben und die Art und Weise nachahmen, auf die die Kolonisator*innen die Dinge in ihrer Welt regeln. Unsere Jugend wird ermutigt auf die Uni zu gehen, Karrieren zu beginnen und erfolgreich zu sein; oder dazu zur Armee zu gehen und in den Kriegen der US-Regierung zu kĂ€mpfen, um den Kolonialismus in anderen Teilen der Welt zu erzwingen. Ich nehme hĂ€ufig an TĂ€nzen und GesĂ€ngen auf Versammlungen ĂŒberall in Nordamerika teil und beobachte Kreuze und Nike-Logos auf den Tanzbekleidungen von Individuen. Es ist ohnehin unabkömmlicher Teil des Ganzen, dass eine amerikanische Flagge wĂ€hrend der Eröffnung hereingetragen wird, gefolgt von einem Lied zu Ehren aller indigenen und nicht-indigenen Veteran*innen, die „unsere Freiheit verteidigen“ und „uns das Privileg verleihen, das zu tun, was wir heute tun.“

Individualismus als Grundsatz der Dekolonisierung

Es sollte offensichtlich sein, dass wenn wir von „Eigeninteresse“ sprechen, wir nicht von etwas Objektivem sprechen können. Was in deinem Eigeninteresse liegen mag, kann auch sehr gut etwas sein, dass mich von etwas in meinem Eigeninteresse abhĂ€lt. Das macht die pauschale Behauptung „Eigeninteresse und Individualismus sind ein Grundsatz der Zivilisation“ zu einer allzu vereinfachten Betrachtung dessen, was Eigeninteresse ist und vermeidet die Frage danach, ĂŒber wessen Interesse wir sprechen. Als eine indigene Person, die eine starke Haltung gegen Anpassung, Kolonialismus und Kapitalismus einnimmt, liegt es sicherlich nicht in meinem Interesse, diese Strukturen zu fördern.

Individualismus ist die Vorstellung, dass du und deine SehnsĂŒchte von Bedeutung sind. Egoismus impliziert das und behauptet zusĂ€tzlich dass man in seinem eigenen Namen handeln sollte, um seine SehnsĂŒchte zu erreichen. Was könnte uns als indigenes Volk nĂŒtzlicher sein als Selbstbewusstsein? Wir mĂŒssen wissen, dass wir als Individuen und als ein indigenes Volk von Bedeutung sind. Jahrhunderte wurden wir sowohl physisch als auch psychisch niedergeknĂŒppelt. Wir wurden von der Macht so lange unterdrĂŒckt, dass wir davon ĂŒberzeugt sind, dass wir nicht von Bedeutung sind, das wir nichts wert sind, dass wir Wilde sind: geringer als Menschen und fĂŒr die Gesellschaft ungeeignet. Die psychologischen Auswirkungen der Kolonisierung wurden untersucht, analysiert und bewiesen, dass diese sowohl in innerem als auch Ă€ußerem Selbsthass resultieren.

Einige von uns haben das akzeptiert; wir missbrauchen uns selbst und einander. Oder wir medikamentieren uns selbst, um den Schmerz zu betĂ€uben. Einige von uns passen sich an, um von unseren UnterdrĂŒcker*innen anerkannt zu werden, um einen Hauch von SelbstwertgefĂŒhl zu empfinden. Ich will mich vor niemandem ins rechte Licht rĂŒcken. Ich will wissen, dass ich fĂŒr mich selbst wichtig bin, nicht fĂŒr die Gesellschaft, die mich und meine SehnsĂŒchte verleugnet, mich von meiner Freiheit trennt: eine Gesellschaft, die verantwortlich ist fĂŒr all den Schaden, der indigenen Menschen weltweit zugefĂŒgt wurde. Eine Sache, die ich bei ZusammenkĂŒnften ĂŒberall auf dem Kontinent beobachte, sind Autoaufkleber und Kleidung, die „indigenen Stolz“ ausdrĂŒcken. Das ist etwas, was meine Ältesten so lange ich mich erinnern kann, gesagt haben. „Sei stolz darauf, wer und was du bist.“ Wenn wir diesen Stolz annnehmen wĂŒrden und verstehen wĂŒrden, dass wir von Bedeutung fĂŒr uns selbst sind und anfingen, in unserem Eigeninteresse zu handeln, wĂŒrde das Krieg gegen diejenigen bedeuten, die uns im Wege stehen und uns an unserer Freiheit hindern.

Egoismus bedeutet Krieg gegen die Gesellschaft

Die Vorstellung von Individualismus, die zu realisieren die europĂ€ischen Entdecker*innen und Kolonisator*innen gescheitert sind, ist ihre Verweigerung von Pflicht, Hingabe und Unterwerfung. Ich akzeptiere keine AutoritĂ€t ĂŒber mir, ebensowenig wie ich nach irgendeiner bestimmten Ideologie strebe. Ich werde von keiner Verpflichtung beeinflusst, weil ich niemandem irgendetwas schulde. Ich bin nichts außer mir selbst ergeben. Ich unterwerfe mich keinen zivilisierten Standards und keiner Moral, weil ich keinen Gott und keine Religion anerkenne. Kein Druck, Urteil oder Zwang sollte mich dazu bringen, mich selbst von dem, was ich ersehne, abzuhalten. Egoistische Anarchist*innen haben der Gesellschaft und der Zivilisation den Krieg erklĂ€rt. Dieser Widerstand liegt im Interesse von Jeder*m, die*der ein Leben frei von Unterwerfung unter eine herrschende Macht herbeisehnt, von jenen, die von einer Welt der Freiheit trĂ€umen, von jenen, die eine Gemeinschaft mit denen bilden wollen, die gemeinsame Interessen und AffinitĂ€t teilen: eine Welt freier Assoziation, in der wir leben können, wie wir es wollen und ein erfĂŒllendes Leben erfahren können. Das sollte auf keine*n mehr zutreffen als auf indigene Menschen. Auch wenn die westlichen, zivilisierten Kulturstandards und Werte in uns hineingeprĂŒgelt wurden, mĂŒssen wir uns daran erinnern, wer wir sind. Wir mĂŒssen uns der Wichtigkeit unseres Selbsts und unserer SehnsĂŒchte erinnern.

Die Verweigerung dieser Unterwerfung ist nicht leicht. Wenn ich vom Krieg gegen die Gesellschaft spreche, dann meine ich das auch. Dekolonisierung kann nur dann stattfinden, wenn wir unseren Feind angreifen: den Kolonisator. Wenn wir das nicht tun, dann perpetuieren wir nur die Beziehung zwischen Kolonisator und Kolonisierter*m. Wir können von den UnterdrĂŒcker*innen niemals erwarten, dass sie zugunsten der UnterdrĂŒckten ihre Privilegien aufgeben. Diese Initiation und dieser Angriff mag Gewalt erfordern. „Es sollte festgehalten werden, dass der Kolonialismus durch militĂ€rische Gewalt auferlegt wurde. Schließlich ist es das Gewaltmonopol des Systems, das es dazu befĂ€higt, seinen Willen aufzuzwingen“ (Warrior Magazine).

Wir mĂŒssen uns daran erinnern, was es bedeutet, ein*e „Krieger*in“ zu sein. Wir ehren unsere Veteran*innen als indigene Menschen, um die Traditionen der Ehrung unserer Krieger*innen wiederzubeleben; Aber eine wahre Kriegerin kĂ€mpft nicht fĂŒr ihren Feind und sie unterwirft sich keiner AutoritĂ€t, die sie und ihr Volk beherrscht und unterjocht. Ein wahrer Krieger kĂ€mpft fĂŒr sich selbst, seine Familie und seine Community. Begehe keinen Fehler: Unsere indigenen Vorfahren gingen nicht kampflos unter. Wir erinnern uns des Aufstands der Sioux, bei dem ein gebrochenes Versprechen von Nahrung zu Angriffen auf weiße Siedler*innen und den Raub von Nahrung aus den Siedlungen fĂŒhrte. Andrew Myrick, ein fĂŒhrender HĂ€ndler, der hinsichtlich des gebrochenen Versprechens gesagt hatte, „wenn sie hungern, lasst sie Gras essen“, war unter den ersten, die getötet wurden. Er wurde Tage spĂ€ter gefunden, sein Mund war mit Gras vollgestopft worden.

Die Geschichte des indigenen Widerstands begann an dem Tag, an dem Kolumbus und seine MĂ€nner an der KĂŒste landeten und setzt sich heute in KĂ€mpfen wie der Verweigerung der DinĂ©, umzusiedeln, weil Tagebaue ihr Land nehmen und ElektrizitĂ€tswerke die WĂŒstenluft vergiften, fort. Ich denke es ist Zeit, dass wir die Bedeutung des Selbst betonen. Ich denke es ist an der Zeit, dass wir uns neue Strategien ausdenken und die Geschichte des indigenen Widerstands studieren, um neue Pfade in Richtung Dekolonialisierung und der Zerstörung der Zivilisation zu finden.


Übersetzung aus dem Englischen: Towards an Indigenous Egoism von Cante Waste, Warzone Distro, 2019.




Quelle: Zuendlumpen.noblogs.org