Juni 29, 2021
Von End Of Road
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Wie interessierte Leser*innen bestimmt schon mitbekommen haben, ist de.indymedia.org schon wieder nicht erreichbar, inzwischen seit gut drei Wochen. Dieser Zustand wird sich auf absehbare Zeit nicht wirklich bessern, solange die angreifende AfD-nahe Trolltruppe genug Geld fĂŒr ihre DDoS-Attacken bekommt.

Diese unzuverlĂ€ssige Erreichbarkeit wird insbesondere in Zeiten kritisch, die eine erhöhte politische Kommunikation erfordern. Daher ist die aktuelle Situation ein „guter“ Anlass, nochmal auf die Möglichkeiten des Tor-Browsers hinzuweisen: Wegen der technischen Besonderheiten des Tor-Netzwerkes sind nĂ€mlich klassische DDoS-Attacken gegen eine sog. onion-Adresse nicht möglich (im Tor-Netzwerk enden alle Adressen auf „.onion“). Indymedia war die letzten zwei Wochen gut ĂŒber Tor erreichbar und die Anzahl neuer Artikel und Kommentare zeigt, dass sich viele Aktivisti schon gut darauf eingestellt haben. Der Tor-Browser kann inzwischen sehr einfach auf allen gĂ€ngigen Betriebssystemen (Windows, Linux, Android) installiert werden. Die Software kann auch von runtergeladen werden und hierĂŒber sind auch die Dokumentationsseiten () erreichbar. Die Onion-Adresse fĂŒr de.indymedia.org lautet Indy wird inzwischen auch dezentral gespiegelt, z.B. auf gei-ge (Geistige GefĂ€hrdungen) unter . Die letztgenannte Seite ist ĂŒber das normale Netz (sog. Clearnet) erreichbar. Dort sind weiterfĂŒhrende Informationen unter dem MenĂŒpunkt „Über“ erhĂ€ltlich, u.a. weitere Adressen zu Spiegelservern wie z.B. OMPF (Offene Medien-Plattform) unter 





Quelle: Endofroad.blackblogs.org