Februar 27, 2021
Von InfoRiot
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Die JĂŒdische Gemeinde Stadt Potsdam sowie die Gemeinde Adass Israel zu Potsdam werfen dem JĂŒdischen Landesverband West vor, in einem Offenen Brief mit AnwĂŒrfen gegen Kulturministerin Manja SchĂŒle (SPD) ein verzerrtes Bild der Entwicklungen um den Synagogenbau in der Potsdamer Schlossstraße zu zeichnen. Der Landesverband West stelle die Synagogengemeinde als vermeintliches Opfer dar, doch vielmehr sei sie es gewesen, „insbesondere ihr Vorsitzender Ud Joffe“, der bereits erzielte Kompromisse und Fortschritte in dem gemeinsamen Bestreben, den Bau voran zu bringen, jahrelang immer wieder aufgekĂŒndigt habe. Die JĂŒdische Gemeinde sei aus dem Landesverband West ausgetreten, da das VertrauensverhĂ€ltnis zwischen den Gemeinden aufgrund dieses Verhaltens zerrĂŒttet sei und der Bau der Synagoge endgĂŒltig zu scheitern drohte, heißt es in der ErklĂ€rung.

Bitte um UnterstĂŒtzung

„Wir sind sehr froh und dankbar, dass der nun erzielte Kompromiss endlich den ersehnten Bau der Synagoge in Potsdam ermöglicht und bitten alle Fraktionen, diesen Erfolg auf dem Weg zur Realisierung gemeinsam zu unterstĂŒtzen“, erklĂ€ren der Vorsitzende der JĂŒdischen Gemeinde Stadt Potsdam, Evgeni Kutikow, und der Adass-Vorsitzende Viktor Gelfer.

Von MAZonline




Quelle: Inforiot.de