November 14, 2020
Von Antifra
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Abspra­chen: Die scheu­en Ange­klag­ten und ihre Ver­tei­di­ger im Amts­ge­richt Tier­gar­ten Foto: Geri­chow

Kurz nach halb 9 Uhr √∂ff¬≠net sich an die¬≠sem letz¬≠ten Mon¬≠tag im August die gro¬≠√üe Glas¬≠t√ľr zum B‚ÄĎKomplex des Amts¬≠ge¬≠richt Tier¬≠gar¬≠ten. Sebas¬≠ti¬≠an Th. und Tilo P. betre¬≠ten den Flur und mus¬≠tern die vor ihnen lie¬≠gen¬≠de Ein¬≠gangs¬≠t√ľr des Gerichts¬≠saals. Th. war vie¬≠le Jah¬≠re NPD-Vor¬≠sit¬≠zen¬≠der in Neu¬≠k√∂lln, P. bis 2019 im Bezirks¬≠vor¬≠stand der Neu¬≠k√∂ll¬≠ner AfD. Bei¬≠de sind lang¬≠j√§h¬≠ri¬≠ge Freun¬≠de und jetzt Haupt¬≠ver¬≠d√§ch¬≠ti¬≠ge im soge¬≠nann¬≠ten Neu¬≠k√∂lln-Kom¬≠plex. √úber Jah¬≠re hin¬≠weg gab es in Neu¬≠k√∂lln Brand¬≠an¬≠schl√§¬≠ge und Angrif¬≠fe gegen Migrant*innen oder zivil¬≠ge¬≠sell¬≠schaft¬≠lich Enga¬≠gier¬≠te. In die¬≠sem Zusam¬≠men¬≠hang wur¬≠den die bei¬≠den dabei ertappt, wie sie Antifaschist*innen aus¬≠sp√§h¬≠ten. Obwohl die bei¬≠den von lin¬≠ken Initia¬≠ti¬≠ven schon lan¬≠ge als Ver¬≠d√§ch¬≠ti¬≠ge benannt wer¬≠den, gibt es bis¬≠lang kei¬≠ne kon¬≠kre¬≠ten poli¬≠zei¬≠li¬≠chen Ermitt¬≠lungs¬≠er¬≠geb¬≠nis¬≠se. Vor Gericht sind sie die¬≠ses Mal jedoch nicht wegen der Anschl√§¬≠ge. Statt¬≠des¬≠sen wer¬≠den ihnen Spr√ľ¬≠he¬≠rei¬≠en und das Ver¬≠kle¬≠ben von Sti¬≠ckern mit posi¬≠ti¬≠vem Bezug auf den Nazi-Kriegs¬≠ver¬≠bre¬≠cher Rudolf Hess vor¬≠ge¬≠wor¬≠fen.

Auf dem Flur des Gerichts¬≠ge¬≠b√§u¬≠des nimmt Th. sei¬≠nen Freund P. zur Sei¬≠te. Er deu¬≠tet auf die anwe¬≠sen¬≠den Journalist*innen. Nach einem kur¬≠zen Gespr√§ch zieht P. sei¬≠ne Kapu¬≠ze √ľber den Kopf. Anschlie¬≠√üend beob¬≠ach¬≠ten bei¬≠de aus siche¬≠rer Ent¬≠fer¬≠nung die Journalist*innen und Zuschauer*innen. Nach kur¬≠zer Zeit holt Th. sein Han¬≠dy her¬≠aus und foto¬≠gra¬≠fiert alle Anwe¬≠sen¬≠den. Sp√§¬≠ter beginnt auch P. zu foto¬≠gra¬≠fie¬≠ren. Nach¬≠dem die T√ľren des Ver¬≠hand¬≠lungs¬≠saals ge√∂ff¬≠net wer¬≠den, f√ľllt sich die¬≠ser inner¬≠halb k√ľr¬≠zes¬≠ter Zeit, schon weil wegen der Infek¬≠ti¬≠ons¬≠schutz¬≠ma√ü¬≠nah¬≠men nur 7 Pl√§t¬≠ze f√ľr Zuschauer*innen zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung ste¬≠hen. Eini¬≠ge Per¬≠so¬≠nen m√ľs¬≠sen des¬≠we¬≠gen vor dem Saal blei¬≠ben. Schon bei der for¬≠mel¬≠len Abfra¬≠ge der per¬≠s√∂n¬≠li¬≠chen Daten gibt es ers¬≠te Pro¬≠ble¬≠me. Bei¬≠de Ange¬≠klag¬≠ten ver¬≠wei¬≠gern zuerst die Aus¬≠sa¬≠gen zu Fami¬≠li¬≠en¬≠stand und Kin¬≠dern. Erst durch mas¬≠si¬≠ven Druck von Rich¬≠te¬≠rin Marie¬≠lu¬≠is Brink¬≠mann und der Staats¬≠an¬≠walt¬≠schaft gibt Th. an ledig zu sein und ein Kind zu haben. Tilo P. h√§lt sei¬≠ne Ver¬≠wei¬≠ge¬≠rungs¬≠hal¬≠tung l√§n¬≠ger auf¬≠recht, ant¬≠wor¬≠tet dann aber z√∂ger¬≠lich: ‚Äěledig‚Äú und ‚Äěein Kind‚Äú.

Anschlie¬≠√üend erfolgt die Ver¬≠le¬≠sung der zw√∂lf Ankla¬≠ge¬≠punk¬≠te. Am 19. August 2017 h√§t¬≠ten die Beschul¬≠dig¬≠ten u.a. das Kon¬≠ter¬≠fei von Rudolf Hess sowie die Wor¬≠te ‚ÄěMord an Hess‚Äú an ver¬≠schie¬≠de¬≠ne Orte in Neu¬≠k√∂lln gespr√ľht. Dabei wur¬≠den sie von einer Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠ein¬≠heit der Poli¬≠zei beob¬≠ach¬≠tet. Der Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠be¬≠schluss gegen Sebas¬≠ti¬≠an Th. wur¬≠de eini¬≠ge Mona¬≠te zuvor erteilt, da er auch in einer Serie von Auto¬≠brand¬≠stif¬≠tun¬≠gen ver¬≠d√§ch¬≠tigt wird. Das Ent¬≠de¬≠cken der Spr√ľ¬≠he¬≠rei¬≠en im Zuge der poli¬≠zei¬≠li¬≠chen Obser¬≠va¬≠ti¬≠on war an die¬≠sem Tag nur ein ‚ÄěZufalls¬≠fund‚Äú. Die juris¬≠ti¬≠sche Ver¬≠wer¬≠tung ent¬≠spre¬≠chen¬≠der Beob¬≠ach¬≠tun¬≠gen ist schwie¬≠rig. Erst nach l√§n¬≠ge¬≠rem Hin und Her wur¬≠den die¬≠se F√§l¬≠le √ľber¬≠haupt erst zur Ankla¬≠ge gebracht, da das Gericht ein beson¬≠de¬≠res √∂ffent¬≠li¬≠ches Inter¬≠es¬≠se als gege¬≠ben sah. Schlie√ü¬≠lich ver¬≠let¬≠zen die Schmie¬≠re¬≠rei¬≠en und Auf¬≠kle¬≠ber die Opfer des Natio¬≠nal¬≠so¬≠zia¬≠lis¬≠mus und ver¬≠kl√§¬≠ren den Nazi-Ver¬≠bre¬≠cher Rudolf Hess.

Kurz nach der Ver¬≠le¬≠sung der Ankla¬≠ge¬≠schrift mel¬≠det sich Th.s Ver¬≠tei¬≠di¬≠ger Cars¬≠ten Schrank zu Wort, der sich in der Sze¬≠ne vor allem als Ver¬≠tei¬≠di¬≠ger von Neo¬≠na¬≠zis einen Namen gemacht hat. Die¬≠se Kar¬≠rie¬≠re begann er mit der Ver¬≠tei¬≠di¬≠gung eines der T√§ter im soge¬≠nann¬≠ten Gube¬≠ner Hetz¬≠jagd¬≠ver¬≠fah¬≠ren 1999/2000. ‚ÄěMan fasst sich teil¬≠wei¬≠se nur an den Kopf, was man da lesen muss‚Äú sagt er. Er erkl√§rt, dass Hess 1987 in Haft gestor¬≠ben sei. √úber die Umst√§n¬≠de des Todes sei wenig bekannt. Der ‚ÄěMord an Hess‚Äú sei dem¬≠nach nur eine Mei¬≠nungs¬≠√§u¬≠√üe¬≠rung sei¬≠nes Man¬≠dan¬≠ten, sagt Schrank. Die bei¬≠den Ange¬≠klag¬≠ten m√∂ch¬≠ten sich zu all dem nicht √§u√üern.

Anschlie¬≠√üend wird auf Wunsch von Schrank zun√§chst der Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠be¬≠richt ver¬≠le¬≠sen. Aus Sicht des Ver¬≠tei¬≠di¬≠gers Schrank w√ľr¬≠de der Bericht zei¬≠gen, dass man die Aus¬≠sa¬≠gen der Zeug*innen nicht ver¬≠wen¬≠den k√∂n¬≠ne. Er erkl√§rt, die Zeu¬≠gen¬≠aus¬≠sa¬≠gen sei¬≠en nicht durch den Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠be¬≠schluss abge¬≠deckt ‚ÄĒ schlie√ü¬≠lich gin¬≠ge es bei den Beob¬≠ach¬≠tun¬≠gen urspr√ľng¬≠lich um Brand¬≠stif¬≠tung und nicht um Graf¬≠fi¬≠ti. Der Ver¬≠tei¬≠di¬≠ger von P., Lars Gies¬≠ecke, wider¬≠spricht der Ver¬≠wen¬≠dung der Zeu¬≠gen¬≠aus¬≠sa¬≠gen eben¬≠falls, da sein Man¬≠dant nicht Bestand¬≠teil der Obser¬≠va¬≠ti¬≠on gewe¬≠sen sei. Dass P. die Schmie¬≠re¬≠rei¬≠en ange¬≠fer¬≠tigt hat, spielt in Gies¬≠eckes Ver¬≠tei¬≠di¬≠gungs¬≠stra¬≠te¬≠gie kei¬≠ne Rol¬≠le. Auch Schrank setzt noch ein¬≠mal nach und fragt, ob man denn eine Wand ver¬≠un¬≠stal¬≠ten k√∂n¬≠ne, die schon vol¬≠ler Schmie¬≠re¬≠rei¬≠en gewe¬≠sen sei. Die knap¬≠pe Ant¬≠wort des Staats¬≠an¬≠walts: ‚ÄěDar¬≠√ľber k√∂n¬≠nen wir uns sp√§¬≠ter recht¬≠lich strei¬≠ten.‚Äú

Erst nach √ľber einer Stun¬≠de wird die ers¬≠te von elf Zeug*innen auf¬≠ge¬≠ru¬≠fen. Alle von ihnen sind Polizist*innen. Die meis¬≠ten davon tre¬≠ten im Pro¬≠zess ohne Namen auf. Die ers¬≠te Zeu¬≠gin erz√§hlt, dass sie als Mit¬≠ar¬≠bei¬≠te¬≠rin einer Ermitt¬≠lungs¬≠grup¬≠pe unter PHK Ein¬≠sie¬≠del im ‚ÄěNeu¬≠k√∂lln-Kom¬≠plex‚Äú ledig¬≠lich Berich¬≠te geschrie¬≠ben habe. An Obser¬≠va¬≠tio¬≠nen sei sie selbst nie betei¬≠ligt gewe¬≠sen. Ledig¬≠lich bei der Durch¬≠su¬≠chung von Tilo P.s dama¬≠li¬≠gen Arbeit¬≠ge¬≠ber Remon¬≠dis sei sie dabei gewe¬≠sen.
Als n√§chs¬≠tes wer¬≠den zwei ‚Äěcodier¬≠te‚Äú Poli¬≠zis¬≠ten aus der Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠ein¬≠heit in den Zeu¬≠gen¬≠stand geru¬≠fen. Der ers¬≠te erz√§hlt, dass er P. beim Schmie¬≠re¬≠ste¬≠hen gese¬≠hen habe, w√§h¬≠rend Th. f√ľr kur¬≠ze Zeit in einer Ein¬≠fahrt ver¬≠schwand. Nach¬≠dem die¬≠ser wie¬≠der¬≠ge¬≠kom¬≠men sei, sei er in die Ein¬≠fahrt gegan¬≠gen. Dort habe er dann das Hess-Graf¬≠fi¬≠to ent¬≠deckt und es habe noch nach fri¬≠scher Spr√ľh¬≠far¬≠be gero¬≠chen. An einem wei¬≠te¬≠ren Ort, so der Zeu¬≠ge, habe er beob¬≠ach¬≠tet, wie die Beschul¬≠dig¬≠ten gemein¬≠sam eine Spr√ľh¬≠scha¬≠blo¬≠ne gehal¬≠ten h√§t¬≠ten. P. habe die Spray-Dose gesch√ľt¬≠telt und anschlie¬≠√üend das Kon¬≠ter¬≠fei von Hess auf¬≠ge¬≠spr√ľht. Der zwei¬≠te Poli¬≠zist gibt an, Th. beim Kle¬≠ben von Sti¬≠ckern gese¬≠hen zu haben: zwei Auf¬≠kle¬≠ber zu Rudolf Hess und anschlie¬≠√üend einen der AfD. Tilo P. sei w√§h¬≠rend¬≠des¬≠sen neben ihm gelau¬≠fen. Eini¬≠ge Nach¬≠fra¬≠gen an die zwei Poli¬≠zis¬≠ten blei¬≠ben den¬≠noch unge¬≠kl√§rt. Kei¬≠ner von ihnen hat in die¬≠ser Nacht alle zw√∂lf Taten gese¬≠hen. Die Fra¬≠ge nach dem ‚ÄěWar¬≠um?‚Äú d√ľrf¬≠ten sie auf¬≠grund einer feh¬≠len¬≠den Aus¬≠sa¬≠ge¬≠ge¬≠neh¬≠mi¬≠gung zu den Details des Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠ein¬≠sat¬≠zes nicht beant¬≠wor¬≠ten.

Auf¬≠grund die¬≠ser Leer¬≠stel¬≠le unter¬≠bricht Rich¬≠te¬≠rin Brink¬≠mann die Ver¬≠hand¬≠lung. Ihrer Ansicht nach sei es schwie¬≠rig, wei¬≠te¬≠re Fra¬≠gen an die ins¬≠ge¬≠samt sechs codier¬≠ten Beam¬≠ten zu stel¬≠len, wenn sie nur beschr√§nkt aus¬≠sa¬≠gen k√∂n¬≠nen. Nun m√ľs¬≠se die zust√§n¬≠di¬≠ge Senats¬≠ver¬≠wal¬≠tung ange¬≠fragt wer¬≠den, um die Aus¬≠sa¬≠ge¬≠ge¬≠neh¬≠mi¬≠gung zu erwei¬≠tern. Nur so k√∂n¬≠ne man sich ein Bild machen, was an dem Tag ins¬≠ge¬≠samt pas¬≠siert sei.

Ob und wann die­se Geneh­mi­gung von der Senats­ver­wal­tung erteilt wird, ist unklar. Des­halb muss­te die Ver­hand­lung auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt wer­den, um dann wahr­schein­lich erneut zu begin­nen. Rich­te­rin Brink­mann zeig­te sich aber zuver­sicht­lich, dass es dem­nächst zwei neue Ver­hand­lungs­ta­ge geben kön­ne.

So uner¬≠war¬≠tet der Aus¬≠gang im ers¬≠ten Moment wirkt, so abseh¬≠bar ist er eigent¬≠lich gewe¬≠sen. Die Jus¬≠tiz¬≠be¬≠h√∂r¬≠den m√ľs¬≠sen sich die Fra¬≠ge gefal¬≠len las¬≠sen, war¬≠um sich nicht vor Beginn der Ver¬≠hand¬≠lung um aus¬≠rei¬≠chen¬≠de Aus¬≠sa¬≠ge¬≠ge¬≠neh¬≠mi¬≠gun¬≠gen f√ľr die Polizei-Zeug*innen gek√ľm¬≠mert wur¬≠de. Es sind sol¬≠che ver¬≠meid¬≠ba¬≠ren Feh¬≠ler, die dazu f√ľh¬≠ren, dass die Betrof¬≠fe¬≠nen im ‚ÄúNeu¬≠k√∂lln-Kom¬≠plex‚Äú das Ver¬≠trau¬≠en in die Sicher¬≠heits¬≠be¬≠h√∂r¬≠den immer wei¬≠ter ver¬≠lie¬≠ren. Der Aus¬≠gang der Ver¬≠hand¬≠lung heu¬≠te f√ľgt sich somit in eine lan¬≠ge Rei¬≠he von Pan¬≠nen und Skan¬≠da¬≠len ein. So wur¬≠de der Links¬≠par¬≠tei-Poli¬≠ti¬≠ker Ferat Kocak nicht durch die Poli¬≠zei dar¬≠√ľber infor¬≠miert, dass ihn die bei¬≠den Ange¬≠klag¬≠ten aus¬≠spio¬≠nier¬≠ten. Kur¬≠ze Zeit sp√§¬≠ter folg¬≠te ein Brand¬≠an¬≠schlag, der ihn und sei¬≠ne Fami¬≠lie bei¬≠na¬≠he das Leben gekos¬≠tet h√§t¬≠te. Au√üer¬≠dem traf sich ein ermit¬≠teln¬≠der LKA-Beam¬≠ter aus der Obser¬≠va¬≠ti¬≠ons¬≠ab¬≠tei¬≠lung mit Sebas¬≠ti¬≠an Th. und drei wei¬≠te¬≠ren Neo¬≠na¬≠zis in einer rechts¬≠of¬≠fe¬≠nen Knei¬≠pe. Die Hin¬≠ter¬≠gr√ľn¬≠de zu die¬≠sem Tref¬≠fen sind bis heu¬≠te nicht auf¬≠ge¬≠kl√§rt. Ein wei¬≠te¬≠rer Poli¬≠zist, der bis 2016 in der ‚ÄěErmitt¬≠lungs¬≠grup¬≠pe Rechts¬≠ex¬≠tre¬≠mis¬≠mus‚Äú (EG Rex) beim Neu¬≠k√∂ll¬≠ner Poli¬≠zei¬≠ab¬≠schnitt 48 ange¬≠stellt war, stand im Janu¬≠ar wegen eines ras¬≠sis¬≠ti¬≠schen Angriffs vor Gericht. Die Sym¬≠pa¬≠thien f√ľr Neo¬≠na¬≠zis und rech¬≠te Ein¬≠stel¬≠lung rei¬≠chen in Neu¬≠k√∂lln bis in die Ber¬≠li¬≠ner Sicher¬≠heits¬≠be¬≠h√∂r¬≠den und das Jus¬≠tiz¬≠sys¬≠tem. Erst k√ľrz¬≠lich wur¬≠den zwei lei¬≠ten¬≠de Staats¬≠an¬≠w√§l¬≠te von den Ermitt¬≠lun¬≠gen zum ‚ÄěNeu¬≠k√∂lln-Kom¬≠plex‚Äú wegen dem Ver¬≠dacht auf Befan¬≠gen¬≠heit abge¬≠zo¬≠gen. Es bleibt abzu¬≠war¬≠ten, wie sich das ver¬≠tag¬≠te Ver¬≠fah¬≠ren nach der Wie¬≠der¬≠auf¬≠nah¬≠me ent¬≠wi¬≠ckeln wird.




Quelle: Antifra.blog.rosalux.de