April 4, 2021
Von Indymedia
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WELLE MACHEN FÜR EINE WELT OHNE KRISEN UND KAPITALISMUS!  Wir befinden uns seit ĂŒber einem Jahr in einer weltweiten Pandemie. WĂ€hrend in einigen LĂ€ndern wieder ein einigermaßen „normales“ Leben lĂ€uft, scheint die deutsche Bundesregierung total versagt zu haben. Die Maßnahmen sind fĂŒr viele Menschen rational nicht mehr zu erklĂ€ren: Das ewige Maßnahmen-Hin-und-Her allein zugunsten der Wirtschaft und somit des Standortes Deutschland, hat nun fast hunderttausend Menschenleben gekostet. WĂ€hrend die Profite der Pharmakonzerne explodieren, werden wir in einen sinnlosen Freizeitlockdown geschickt. Es wird ĂŒber Ausgangssperren diskutiert, wobei Busse und Bahnen im Berufsverkehr noch immer ĂŒberfĂŒllt sind. Ein konsequenter Lockdown wĂŒrde die Infektionszahlen spĂŒrbar senken, aber auch die Wirtschaft und damit die Kapitalisten*innen treffen. Daher folgt das Handeln der Bundesregierung vor allem der Logik des kapitalistischen Systems, welches eben nicht uns Menschen dient, sondern grundsĂ€tzlich so aufgebaut ist, dass es lediglich die Reichen sind, die hohe Profite machen, was bei der aktuellen Krise nur noch deutlicher wird.  WĂ€hrend viele Menschen in der Pandemie ihre Jobs verloren haben und von Hartz 4 leben mĂŒssen, geht es den Bonzen im Vergleich super und sie wissen gar nicht wohin mit dem ganzen Geld. Die Bessergestellten schĂŒtzen sich durch Homeoffice, was sich in großzĂŒgigen Lofts auch schön aushalten lĂ€sst. Wir aber sollen arbeiten gehen – ohne jegliche Schutzmaßnahmen jenseits der Mund-Nasen-Bedeckung und ein bisschen Desinfektionsmittel – und nach der Schicht fĂ€llt uns die Decke auf den Kopf. Alleinerziehende und Ă€rmere Familien sind besonders hart betroffen. In der Pandemie hat die hĂ€usliche Gewalt deutlich zugenommen, die FrauenhĂ€user und andere Schutzangebote sind ĂŒberfĂŒllt. Es wird deutlich: Wir sitzen nicht im selben Boot! Die GrĂŒnde gegen dieses System auf die Straße zu gehen, sind deshalb im vergangenen Jahr nicht weniger geworden. WĂ€hrend Nazis strukturell und finanziell geschĂŒtzt und aufgebaut werden, wird Antifaschismus mit allen Mitteln bekĂ€mpft. Es sitzen wieder Antifaschist*innen im Knast und die radikale Linke wird mit Strafverfahren ĂŒbersĂ€ht. Bullen kuscheln öffentlich mit Verschwörungstheoretiker*innen und zeigen offen ihre Zuneigung. Bei den sogenannten „Querdenken“-Aktionen sieht man immer wieder, wie sie auf uns Linke einprĂŒgeln, um Coronaleugner*innen die sich nicht an Hygienekonzepte halten oder Faschist*innen zu schĂŒtzen! Die Meldungen ĂŒber rechte Netzwerke in Sicherheitsorganen sind mittlerweile NormalitĂ€t. Rechte Terrorakte werden medial immer nur von verwirrtem EinzeltĂ€ter*innen dargestellt und die Tat heruntergespielt. Uns muss klar werden, dass dieser Staat im Kampf gegen Faschismus und Rassismus nicht auf unserer Seite steht.  Wenn wir beim Klassenfest oder am 1. Mai auf die Straße gehen, dann bitten wir nicht um Almosen bei den Reichen. Wir fordern den Staat nicht auf zu handeln. Vielmehr mĂŒssen wir darauf aufmerksam machen, dass die meisten unserer Probleme eben gar nicht so individuell sind, sondern viele von uns ein schlechtes Leben haben, weil wir in dieser Gesellschaft die Besitzlosen sind. Wenn wir Geknechteten einmal erkennen, dass wir viele sind, dann werden wir handlungsfĂ€hig und können unser Interesse gegen die der Bonzen durchsetzen. Wir wollen nicht mehr einstecken! Tun wir uns zusammen und machen Welle fĂŒr eine Zukunft ohne Krisen und Kapitalismus! Die reichen Profiteure sollen die Krise bezahlen – Vermögenssteuer jetzt!Mieten runter – Löhne rauf: Wir gegen Sie! 30.4. 16 Uhr ‹S-Sternschanze Klassenfest  1.Mai 18 UhrHauptbahnhof  Info-Aktionen:3.4. – Samstag13 Uhr Hansaplatz Proletarische Jugend Hamburg mit Antifa Norderelbe 10.4. – Samstag13 Uhr Hans-Albers-PlatzProletarische Jugend Hamburg 12.4. – Montag15-18 Uhr U-Horner RennbahnFeministische Antifa Hamburg 15.4. – Donnerstag16-18 Uhr S-VeddelWaterkant Antifa 17.4. – Samstag13 Uhr Billstedter Marktplatz Proletarische Jugend Hamburg 19 Uhr Arrivati ParkAntifa Norderelbe 22.4. – Donnerstag16-18 Uhr S-WilhelmsburgWaterkant Antifa 24.4. – Samstag13 Uhr BHF BergedorfProletarische Jugend Hamburg 16 Uhr BHF AltonaKollektiv Soziale KĂ€mpfe 26.4. – Montag15-18 Uhr S-LandungsbrĂŒckenFeministische Antifa Hamburg 29.4. – Donnerstag16-18 Uhr S-Wandsbeker ChausseeWaterkant Antifa 30.4. Freitag16 Uhr S-SternschanzeKlassenfest 1.Mai Samstag18 Uhr Hauptbahnhof   




Quelle: De.indymedia.org