Oktober 16, 2021
Von End Of Road
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Vom Gedenken zur VerĂ€nderung – KĂ€mpfe gegen rechte Gewalt und Terrorismus

Kein Schlussstrich veranstaltet gemeinsam mit dem City 46- Kommunalkino Bremen e.V. und der Rosa- Luxemburg-Initiative eine Filmreihe (Oktober-Dezember 2021)!

Extrem rechte Gewalt und rechter Terror in Deutschland haben bis heute KontinuitĂ€t und werden in Politik und der Mehrheitsgesellschaft verharmlost. Struktureller Rassismus und staatliche Verstrickungen werden verleugnet, AufklĂ€rung wird teilweise aktiv blockiert. Wir denken dabei nicht nur an den NSU Komplex (Nationalsozialistischer Untergrund), der einen der verheerendsten rechten Mord- und Anschlagsserien in Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg darstellt, sondern auch an Walter LĂŒbke, Halle, Hanau, Neukölln, Syke und Bremen
 Die Namen der TĂ€ter*innen sind dabei oft Teil des kollektiven GedĂ€chtnisses – nicht aber die Namen, Gesichter, Perspektiven und Geschichten der Opfer und ihrer Angehörigen. Um ihr Andenken zu wĂŒrdigen und ihre Perspektiven in die Öffentlichkeit zu tragen veranstaltet das BĂŒndnis Kein Schlussstrich von Oktober bis Dezember eine dreiteilige Filmreihe in Kooperation mit dem City 46 und der Rosa-Luxemburg-Initiative. Im Anschluss an die Filme sprechen wir ĂŒber derzeitige Entwicklungen rassistischer AnschlĂ€ge bzw. rechten Terrors in Deutschland, den Umgang mit Gedenken und den Angehörigen sowie das VerhĂ€ltnis von staatlichen Sicherheitsbehörden und Rechtsterrorismus/ Rassismus.

Termine
Montag, 18.Oktober 2021: Der Zweite Anschlag (D 2018 Mala Reinhardt, 62 Min., dt./tĂŒrk. OmU)
Gast: Ferat Kocak (Betroffener des rechten Terrors in Neukölln, Initiative Basta)

Montag, 15. November 2021: Der Kuaför aus der Keupstraße (D 2015, Regie: Andreas Maus, 97 Min., dt./tĂŒrk. OmU)
GĂ€ste: Initiative Keupstraße ist ĂŒberall, Kutlu Yurtseven, Ulf Aminde

Montag, 13. Dezember 2021: Spuren- die Opfer des NSU (D 2019, Regie: Aysun Bademsoy, 81 Min., DF)
GĂ€ste: Initiative 19. Februar Hanau

Tickets gibt es im Kino oder auf der online.




Quelle: Endofroad.blackblogs.org