November 25, 2020
Von FAU Marburg
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Am heutigen Donnerstag, den 27.08.2020, fand vor dem Arbeitsgericht Magdeburg die GĂŒteverhandlung zwischen einer 50-jĂ€hrigen alleinerziehenden Mutter und dem Uniklinikum Magdeburg statt. Die FAU Magdeburg hatte zur solidarischen Prozessbegleitung aufgerufen. Die Verhandlung endete ohne Ergebnis.

Die Kollegin arbeitete 29 Jahre in der Verwaltung des Uniklinikums Magdeburg. Im FrĂŒhling diesen Jahres wurde ihr von Arbeitgeberseite fristlos gekĂŒndigt. Die Kollegin hatte zusammen mit einem Anwalt dagegen eine KĂŒndigungsschutzklage eingereicht. Die Arbeitgeberseite, vertreten durch den Personalchef Hr. Hauke, konnte in der GĂŒteverhandlung nur eine fadenscheinige BegrĂŒndung fĂŒr die KĂŒndigung vorbringen, wie auch der anwesende Richter anmerkte. Zugleich machte der Personalchef deutlich, dass er von seiner Vorgesetzten, der Direktorin des Uniklinikums, die Order habe, einen Aufhebungsvertrag ohne die sonst ĂŒbliche Abfindung anzubieten, sonst aber auf keine sonstige Einigung hinzuwirken. Die Kollegin lehnte die Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags selbstredend ab, sodass es in die nĂ€chste Instanz, in den Kammertermin, geht.

Wir, die FAU Magdeburg, werden der Kollegin weiterhin solidarisch zur Seite stehen.




Quelle: Magdeburg.fau.org