April 21, 2021
Von End Of Road
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Im Juli 2019 wurden nachts in einem Park in Hamburg drei Anarchist*innen festgenommen, denen im weiteren Verlauf von der Hamburger Staatsanwaltschaft die Verabredung zu mehreren BrandanschlÀgen anlÀsslich des Jahrestages der G20-Proteste vorgeworfen wurde.

Zwei der drei Angeklagten saßen bis zum vorlĂ€ufigen Prozessende am 5. November 2020 in Untersuchungshaft in der Haftanstalt Holstenglacis. Der Prozess vor dem Hamburger Landgericht endete mit Verurteilungen zu 19, 20 und 22 Monaten Haft. Nach der UrteilsverkĂŒndung durften die zwei von Untersuchungshaft Betroffenen den Knast vorerst verlassen, die Entscheidung ĂŒber die Revision beim Bundesgerichtshof steht noch aus.

AnlĂ€sslich des 18. MĂ€rz 2021, dem Tag der politischen Gefangenen, fĂŒhrte die Rote Hilfe Ortsgruppe Hamburg ein GesprĂ€ch mit zwei der Angeklagten ĂŒber das Thema Knast, SolidaritĂ€tsarbeit und Gerichtsverfahren in Zeiten von Corona. Die Betroffenen geben Einblicke in den Umgang und Maßnahmen der Anstaltsleitung mit Corona, die SolidaritĂ€t unter den Gefangenen, Fallstricke und Schwierigkeiten der pandemiebedingt eingeschrĂ€nkten Möglichkeiten der UnterstĂŒtzung und SolidaritĂ€t sowie natĂŒrlich auch die eigenen Erfahrungen, von der Festnahme und Einlieferung bis zum Gerichtsverfahren.

Das GesprĂ€ch wurde am 25.03.21 mit UnterstĂŒtzung des Freien Sender Kombinat Hamburg aufgenommen.




Quelle: Endofroad.blackblogs.org