Oktober 20, 2021
Von Paradox-A
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Lesedauer: 2 Minuten

Was schon lange ein Problem war, hat sich in den letzten Jahren bedauerlicherweise massiv verschĂ€rft: Das Problem heißt Polizei. Bekanntermaßen treten Anarchist*innen fĂŒr die Auflösung und Abschaffung der Polizei ein – und dafĂŒr gibt es viele gute GrĂŒnde. Hier noch mal der Link zu einer Folge des Dissens-Podcast, wo dies gut dargestellt wird: https://podcast.dissenspodcast.de/111-defund

Doch es ist das eine, sich verbal gegen die Polizei auszusprechen und ihr Agieren zurecht zu skandalisieren, vielleicht auch erst einmal eine GegenerzĂ€hlung zum verbreiteten Narrativ des vermeintlichen „Freund und Helfers“ zu schaffen. Eine inhaltliche Kritik und Thematisierung von Polizei ist ebenso wichtig und wird beispielsweise seit Jahrzehnten auf sehr fundierte Weise in der Zeitschrift „Polizei und BĂŒrgerrechte“ (CILIP) geleistet.

Der nĂ€chste Schritt, ist sich selbst zu wehren – und Menschen zu unterstĂŒtzen, welche strukturell und oft alltĂ€glich mit polizeilicher Gewalt und Schikane konfrontiert sind. Dazu haben sich erfreulicherweise einige Initiativen gegrĂŒndet, die einer notwendigen und sinnvollen Arbeit nachgehen, um ein Gegengewicht zur Polizeimacht zu schaffen. Gerne können es noch mehr Gruppen in anderen StĂ€dten gegrĂŒndet werden.

Die Adressen habe ich dem Flyer der Dresdener Gruppe KGP entnommen, der HIER zu finden ist. Daraus auch:

„Falls Du von der Polizei kontrolliert wirst oder Maßnahmen beobachtest, kannst du Folgendes tun:

  • Du bist Betroffene:r von diskriminierender Behandlung durch die Polizei. Du bist nicht allein. Wende dich an eine Initiative in deiner NĂ€he (dazu unten mehr). Hole dir dort UnterstĂŒtzung, Beratung, juristische Hilfe und lass uns gemeinsam dagegen angehen.
  • Du mußt Beamt:innen gegenĂŒber nicht dein Privatleben offen legen. Es gilt nach wie vor das Aussageverweigerungsrecht gegenĂŒber der Polizei, auch in Zeiten von Corona!
  • Sei solidarisch gegenĂŒber Menschen, die sich in einer Kontrolle befinden. Biete der betroffenen Person deine UnterstĂŒtzung an. ErklĂ€r, dass du fĂŒr die kontrollierte Person die Kontrolle beobachten und bezeugen kannst!
  • Kontrolliere und dokumentiere Polizeiarbeit! Wende dich gerne an die unten aufgelisteten Initiativen.

Stop Racial Profiling!

SolidaritÀt statt Polizei!

Black Lives matter!„




Quelle: Paradox-a.de