Juni 20, 2022
Von Indymedia
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AnlĂ€sslich des G7-Gipfels wurde der RĂŒstungskonzern MTU markiert. Vor der Konzernzentrale bei MĂŒnchen wurde, hat der Kriegsprofiteur MTU ein Flugzeugtriebwerk in einem Glaskasten ausgestellt. Dieses haben wir mit dem Schriftzug „Kriegsprofiteure angreifen“ versehen. Auf ihrer Website bezeichnet sich MTU als „TechnologiefĂŒhrer fĂŒr innovative Antriebe.“ Der Glaskasten soll das gut von der Straße sichtbar verbildlichen. Wir haben klar gemacht, wofĂŒr MTU als „Systempartner der Bundeswehr“ eigentlich steht. Die von MTU produzierte Technologie steckt in Kampfjets und bewaffneten Drohnen die in Kriegen auf de ganzen Welt fĂŒr den Tod unzĂ€hliger Menschen verantwortlich sind. Diese Kriege von denen Firmen wie MTU maßgeblich profitieren, werden gefĂŒhrt um ökonomische- oder geostrategische Interessen durchzusetzen und niemals im Interesse der lohnabhĂ€ngigen Bevölkerung.

MTU profitiert also von den imperialistischen Kriegen die die Herrschenden fĂŒhren. Mit den 100 Milliarden die die Bundesregierung fĂŒr AufrĂŒstung verpulvert hat, wird unter anderem der neue Eurojet finanziert den MTU mitentwickelt und produziert. Auch an der Entwicklung unbemannter Drohnen sind sie beteiligt und profitieren damit davon das die GrĂŒnen ein weiteres Wahlversprechen gebrochen haben.

MĂŒnchen ist fĂŒr viele dieser Konzerne ein beliebter Standort. MTU liegt Zaun an Zaun mit MAN, welches auch KriegsgerĂ€t produziert und mit dem man sich schon im zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter geteilt hat.

Mit der Aktion sollte deutlich gemacht werden, dass der Hauptfeind im eigenen Land steht.

Auch wenn jetzt schon ein riesiges Aufgebot von Bullen aus der ganzen BRD versuchen eine Drohkulisse rund um den Gipfel zu errichten, können sie uns nicht einschĂŒchtern und auch nicht daran hindern selbstbestimmte Aktionen durchzufĂŒhren.

FĂŒr uns gilt Fight G7, den Imperialismus treffen wir hier.

Beteiligt euch an den Demonstrationen in MĂŒnchen und Garmisch.

Nieder mit dem Imperialismus!

Hoch die internationale SolidaritÀt!




Quelle: De.indymedia.org