Mai 14, 2022
Von Emrawi
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Im Schatten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eskaliert die Situation in Kurdistan. Das NATO-Mitglied TĂŒrkei und seine VerbĂŒndeten greifen unsere Freund*innen in Zap, Sengal und Rojava an.

Seit Mitte April versucht der Faschist Erdogan, die Guerilla-KrĂ€fte in den Zap-Bergen zu schwĂ€chen und die Lage zu destabilisieren. Es werden zivile Dörfer und wichtige Infrastrukturpunkte wie Medienzentren oder KrankenhĂ€user bombardiert, illegal wird Chemiegas eingesetzt und mit Drohnen AnschlĂ€ge auf FĂŒhrungspersonen durchgefĂŒhrt.

Zeitgleicht greift die irakische Armee die Ezid*innen in Sengal an und möchte die basisdemokratische Selbstverwaltung zerstören.

Seit dieser Woche wird nun auch Nord- und Ostsyrien (Rojava) von tĂŒrkisch-dschihadistischen Besatzungsgruppen unter Beschuss gesetzt.

Wir wissen, warum der Westen zu diesem Krieg schweigt – die TĂŒrkei ist ein wichtiger VerbĂŒndeter und Waffenabnehmer.

In Österreich werden beispielsweise Waffen von Glock, GlĂ€ser fĂŒr Sniper-Gewehre von Swarovski sowie Teile fĂŒr Kriegsfahrzeuge von MAN hergestellt, welche vom tĂŒrkischen MilitĂ€r gegen den kurdischen Widerstand eingesetzt werden. Die TĂŒrkei wird von der NATO aufgerĂŒstet und von der EU finanziert – auch um geflĂŒchtete Menschen aus z.B. Syrien oder Afghanistan davon abzuhalten, nach Europa zu kommen.

Unsere Freund*innen in Kurdistan haben mitten im Nahen Osten die Glut der Freiheit zu einem Feuer entfacht!

Sie haben erfolgreich den IS bekÀmpft. Die Frauen*befreiung, der Frieden zwischen den verschiedenen Völkern und die basisdemokratische Selbstverwaltung geben Millionen Menschen eine Perspektive und zeigen uns, wie real die Revolution werden kann!

Gehen wir gemeinsam auf die Straße und verteidigen wir Kurdistan!

Vereinen wir uns im Kampf gegen den Faschismus, den Imperialismus und den Krieg!

Hoch die Internationale SolidaritÀt!




Quelle: Emrawi.org