November 16, 2022
Von Emrawi
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“Mama, es riecht nach Apfel”, diese Worte hat nach Überlieferungen ein Kind 1988 in Halabja, Irak zu seiner Mutter gesagt, bevor es – wie weitere 3.000-5.000 Menschen – beim bislang weltweit größten Giftgasangriff gegen zivile Bevölkerung ums Leben kam. Knapp 35 Jahre später liegt wieder der Geruch von Gas in der Luft. Diesmal in den Bergen Südkurdistans. Die türkische Armee setzt kriegs- und völkerrechtswidrig chemische Waffen gegen die kurdische Guerilla ein. Aber nicht nur der Einsatz chemischer Waffen in kurdischen Gebieten hat Kontinuität – auch die Verstrickung westlicher Akteurinnen darin.

Anlässlich der globalen Aktionstage gegen den Einsatz chemischer Waffen vom 30. November – 03. Dezember widmet sich das Kurdistan Café im November der Geschichte und grausamen Aktualität des chemischen Todes in Kurdistan, benennt verantwortliche Akteurinnen und lädt zur Diskussion, wie die Aufmerksamkeit auf das Thema erhöht werden kann.

Aufruf Aktionstage: https://defend-kurdistan.com/deutsch-wir-sehen-eure-verbrechen/

Du willst dich an den Aktionstagen in Wien oder Österreich beteiligen? Melde dich bei uns: r4r_vienna@riseup.net

[Info der W23: Leider ist die W23 das Gegenteil von barrierefrei: Sie ist nur über steile Treppen zu erreichen und auch die WCs sind nicht rolli-tauglich. Wir können dafür keine befriedigende Lösung anbieten.]




Quelle: Emrawi.org