April 1, 2020
Von Radio Chiflada
150 ansichten



Das
Gehen
ist
die
natĂŒrlichste
und
eigentlich
unabhÀngigste
Art
der
Fortbewegung


wir
alle
gehen

irgendwie
irgendwann
mehr
oder
weniger
lÀnger
zu
Fuss



zum
Kiosk
um
die
Ecke,
zur

Strassenbahn
(Problemfeld:
Haltestellen),
von
mir
aus
auch
auf
den
Weg
zum
Auto
oder
auf
der

Demo
gegen
diese
Verkehrsplanung
oder
dem
zubetonieren
öffentlicher
PlÀtze
und
Parks


bis
hin

zum
Flanieren
am
See,
durch
FussgÀngerzonen
etc


Zu
Fuss
gehen
ist
die
klimafreundlichste

Angelegenheit



Zu
Fuss
gehen
heisst
aber
den
Abgasen,
dem
LĂ€rm
und
dem
Platzmangel
ausgesetzt
zu
sein


die

Ausrichtung
der
Gesellschaft,
Politik,
Wirtschaft
und
Industrie
auf
den
individuellen

MobilitÀtsverkehr
verlangt
permanent
mehr
RĂ€ume
fĂŒr
das
Auto,
dieses
nimmt
es
sich
den

Radfahrer*innen,
diese
sich
von
den
FussgÀnger*innen..die
Zersiedlung
der
StÀdte
macht
Fusswege

immer
lÀnger


In
der
Strassenverkehrsordnung
gibt
es
bei
53
Paragrafen
nur
einen
einzigen
fĂŒr

oder
ĂŒber
FussgÀnger
(
„Sie
mĂŒssen
den
Gehweg
benutzen
“)
doch
diese
Gehwege
sind,
wenn

nicht
gerade
von
Autos
zugeparkt,
von
Radfahrer*innen
oder
seit
neustem
von
E-Rollern

durchfahren,
von
WerbeflÀchen,
Parkautomaten,
BriefkÀsten.
StromkÀsten
oder

Laternenmasten
besetzt,
dienen
als
MĂŒllablage


Es
wird
Zeit,
den
Fussverkehr
als
Verkehrsteilnehmer
ernst
zu
nehmen
diese
heben
die

LebensqualitÀt,
fĂŒr
saubere
Luft
und
besseres
Klima-
Aktives
zu
Fuss
gehen
heisst
den
Blick
zu

bekommen
fĂŒr
das
eigene
Umfeld,
die
Gemeinde,
den
Nachbarn,

Engagiertes
zu
Fuss
gehen
heisst

auch:
Barriefreiheit,
(RĂŒck)eroberung
der
öffentlichen
PlÀtze,
VerÀnderung
des
Stadtklima,

Raum
fuer
Kinder,
Alte,
Familien,
soziales
Miteinander
und
Identifikation
mit
dem
Stadtteil



heisst
auch:
(RĂŒck)eroberung
der
öffentlichen
RĂ€ume
auch
speziell
fĂŒr
Frauen/Transgender
u.Ă€.
die
noch

zu
oft,
die
Strassen
und
PlÀtze
auch
als
Bedrohung
empfinden
und
erleben



Es
wird
Zeit,
sich
aktiv
in
diese
Umgebung
einzubringen,
Handlungen
zu
entwickeln,
Forderungen
aufzustellen,
sich
mit
allen,
die
fĂŒr
eine
andere
Verkehrspolitik
fĂŒr
ein
anderes
Klima
auch
zwischen

den
Menschen
einzusetzen
zusammen
zu
tun
,
heisst:
eine
lebenswerte,
atmungsaktive
Stadt


mit
all
denen,
die
dies
auch
wollen
—

mit
den
Menschen,
die
sich
fĂŒr
die
Ausweitung
und
kostenlose
Nutzung
des

öffentlichen
Nahverkehrs
einsetzen,
auch
mit
den
Radfahrern,
die
ihrerseits
sich
ihre
RĂ€ume
von

einem
auf
Autos
ausgerichteten
Strassenverkehr
zurĂŒckholen
will..

(Originalmanuskript
vom
9.August
2019)




Quelle: Digitalresist.blogspot.com