Mai 1, 2021
Von Indymedia
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Die klimaneutrale Landesbank

Auf der Homepage der LBBW heißt es „[d]ie LBBW wird ab 2021 vollstĂ€ndig klimaneutral” [1]. Um dies zu erreichen investiert die Landesbank in den, von der Freiburger Forstberatungsgesellschaft UNIQUE und der Frankfurter Finance in Motion geleiteten, in Luxemburg sesshaften Arbaro Sustainable Forestry Fund. Die Mittel fließen “in langfristige Aufforstungsprojekte in Lateinamerika und Afrika”. Weiter heißt es, “[d]ie mit Hilfe des LBBW-Investments wĂ€hrend der 15-jĂ€hrigen Laufzeit des Fonds gepflanzten BĂ€ume entlasten die AtmosphĂ€re in Summe um rund 350.000 Tonnen CO2. Zudem schafft das Projekt alleine in Westafrika 2.000 ArbeitsplĂ€tze mit fairer Bezahlung” [1].

Langfristige Wiederaufforstung?

Es bedarf keinerlei forstlicher Fachkenntnis um zu durchschauen, dass der Begriff „langfristig“ fĂŒr „15 Jahre“ im Zusammenhang mit Wald ein Witz ist. Niemand garantiert nach der Monetarisierung, am Ende der Laufzeit des Arbaro Funds, fĂŒr diesen Kohlenstoffspeicher. Auch die kurzen Umtriebszeiten der angelegten Plantagen machen stutzig. Nach 7-12 Jahren wird Eukalyptus beim (ebenfalls durch UNIQUE geleiteten) Unternehmen PAYCO abgeholzt [2]. Wo genau hier die CO2 Emissionen der Landesbank langfristig gebunden werden ist rĂ€tselhaft. Bei Arbaro’s grĂ¶ĂŸtem Investment, der in Afrika tĂ€tigen Miro Forestry ist der Exit (Verkauf der GeschĂ€fte und Auszahlung der Investoren) bereits im Verlauf der nĂ€chsten Jahre geplant [3]. Eine Investition in ein Unternehmen, das in wenigen Jahren seine eigene Monetarisierung abgeschlossen haben will, erinnert eher an ein kurzfristiges SpekulationsgeschĂ€ft, denn eine langfristige, nachhaltige, weltverbessernde Investition.

Der CO2 Speicher einer Plantage ist nebenbei erwĂ€hnt, deutlich geringer als der eines naturnah bewirtschafteten Waldes. Junge „WĂ€lder“ wie sie von Arbaro angelegt werden stehen dagegen im Verdacht unter dem Strich Kohlenstoffemittenten zu sein [4]. Die Entfernung der ursprĂŒnglichen Vegetation und die zwecks Neupflanzung durchgefĂŒhrte Bodenbearbeitung reduzieren den Kohlenstoffspeicher deutlich. Die QualitĂ€t schnellwĂŒchsiger Plantagenhölzer ist oftmals eher fĂŒr die Herstellung von Papier und Spanplatten, billige Terrassenmöbel sowie die Energetische Nutzung geeignet. Daher ist es unwahrscheinlich, dass aus einem Großteil des Holzes hochwertige Produkte entstehen, die den Kohlenstoff langfristig binden.

Wieso fördert die Landesbank im Ausland Forstkonzepte, die die GrĂŒne Partei im Inland vehement ablehnt?

TatsĂ€chlich fließt das LBBW-Geld also nicht in „langfristige Wiederaufforstung“, sondern in den Aufbau von Monokultur Forstplantagen mit sehr kurzen Umtriebszeiten – Arbaro bzw. der Berichterstattung seiner Portfoliounternehmen zufolge, in erster Linie in Eukalyptus. In geringerem Umfang Akazie, Pinien und Teak [5]; [3]. Die Probleme die ein großflĂ€chiger Anbau von Eukalypten mit sich bringt, dĂŒrften der breiten Bevölkerung spĂ€testens seit den katastrophalen WaldbrĂ€nden in Portugal 2017 bekannt sein [6]. Das Ziel ist ĂŒber 75.000 Hektar Plantagen aufzubauen. Dies entspricht etwa 5,5 Prozent der WaldflĂ€che Baden-WĂŒrttembergs oder der knapp vierfachen FlĂ€che der Landeshauptstadt Stuttgart.

Gilt das „grĂŒne Klimawaldprogramm“ nur in Deutschland?

Zentrale Ziele der BundesgrĂŒnen mit Blick auf den Wald sind der „Aufbau von naturnahen und klimastabilen WĂ€ldern“, „Mehr Wildnis im Wald zulassen“ und „Forstplantagen zu WĂ€ldern um[zu]bauen“ [7]. Auch die GrĂŒnen im Lande sprechen von „SelbstverstĂ€ndlichkeit“ eines „flĂ€chendeckenden“, „Naturnahen Waldbaus“, erklĂ€ren dass die „Holzproduktion [
] nicht wichtigster Faktor der Waldbewirtschaftung“ sein dĂŒrfe und fordern „die HolzvorrĂ€te im Wald [zu] erhöhen“ [8]. Die langjĂ€hrige Forderung der GrĂŒnen, den „Wald als ganzheitliches Ökosystem“ zu betrachten, bezieht sich angesichts des LBBW Investments wohl nur auf den heimischen Wald.

Es ist mehr als ein bisschen schizophren, dass in BW mit Nationalparks und FFH Gebieten mehr und mehr FlĂ€chen aus der (intensiven) Bewirtschaftung genommen werden, die heile grĂŒne Welt vorgespielt wird und andernorts zur Stillung des Bedarfs an billigen Rohstoffen und CO2-Zertifikaten, in eben jene Forstkonzepte investiert wird, die bei uns als Fehler der Vergangenheit verteufelt werden. Arbaro’s PlantagenflĂ€chen sollen dem Siebenfachen des Nationalpark Schwarzwald entsprechen und werden die GesamtflĂ€che der sĂŒddeutschen Nationalparks (Schwarzwald, Bayrischer Wald, Berchtesgaden und HunsrĂŒck-Hochwald) um fast 10.000 ha ĂŒbersteigen. Auf Plantagen, wie sie von Arbaro angelegt werden, trifft der Begriff „GrĂŒne WĂŒsten“ wohl deutlich besser zu, als auf die von Fichten dominierten MischwĂ€lder des Schwarzwalds – inmitten von BiodiversitĂ€ts-Hot-Spots.

Pestizideinsatz

In ihrer öffentlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung gehen weder Arbaro noch die Portfoliounternehmen auf den Einsatz von Agrarchemikalien wie Pestiziden und DĂŒngemitteln ein. Da in der Regel Eukalyptus Klone gepflanzt werden, ist davon auszugehen, dass es zu einem nicht unerheblichen Einsatz von Glyphosat zur UnkrautbekĂ€mpfung, Giftködern (z.B. Fibronil) gegen Blattschneideameisen sowie diversen Fungiziden kommt. Die Artenvielfalt wird damit zusĂ€tzlich geringgehalten. Ein Fonds, der wie der Arbaro Fund derart umfangreich durch öffentliche, europĂ€ische Gelder finanziert ist, sollte Informationen zum Einsatz von Agrarchemikalien öffentlich zugĂ€nglich machen. Das schuldet er nicht nur den europĂ€ischen BĂŒrgern, sondern insbesondere den Einwohnern der Staaten, in denen die Mittel versprĂŒht werden und auf Kosten deren LandesflĂ€che die LBBW ihre „KlimaneutralitĂ€t“ erkauft.

Der Arbaro Fund – kein Unbekannter bei Umweltorganisationen

Über den Arbaro Fund wurde bereits so manches geschrieben [9]; [10]; [11]; [12]. Ein vorlĂ€ufiger Höhepunkt stellt dabei ein Anfang des Jahres veröffentlichter, offener Brief an den Green Climate Fund (GCF; Investitionsvehicle der Vereinten Nationen) dar, in dem sich zahlreiche Umweltorganisationen (u.a. Rettet den Regenwald e.V., World Rainforest Movement, Oxfam, Global Forest Coalition, GRAIN, Fern, WECF, 
) wie auch etliche Privatleute gegen ein Investment des GCF in Monokultur-Forstplantagen aussprechen [12].

Landgrabbing?

Zielregionen des Arbaro Funds sind nur Gebiete mit fruchtbaren Böden und mindestens 1,200mm Jahresniederschlag [13]. Genau das sind aber auch die Gebiete, die zum Nahrungsanbau geeignet sind. Bei Ă€hnlichen Projekten kam es wiederholt zu Vertreibungen. Kleinbauern, die oftmals weder lesen noch schreiben können, sind kaum in der Lage Landnutzungsrechte zu sichern. Da durch Vertreibung zu Gunsten der Forstplantagen Lebensgrundlagen genommen werden, mĂŒssen Menschen notgedrungen andernorts roden oder bspw. als Goldsucher ihr GlĂŒck suchen. Beides mit verehrenden Folgen fĂŒr die letzten intakten RegenwĂ€lder. Beim Oakland Institut sind mehrere Berichte mit Titeln wie „Evicted for Carbon Credits” oder “Carbon Colonialism” zu finden [14]. Auch der Spiegel titelte: „BĂ€ume pflanzen, Bauern verdrĂ€ngen“ [15]. Insbesondere ĂŒber die, durch die TĂ€tigkeiten des Norwegischen Unternehmens Green Resources ausgelösten Landkonflikte wurde viel berichtet [16]; [17].

Wie Arbaro angesichts der gigantischen Zahl von 75.000 Hektar sicherstellen will, dass niemand ĂŒbergangen wird bleibt offen.

Ob es moralisch richtig ist, europĂ€ische Kohlenstoffemissionen auf Kosten von Menschen zu kompensieren, die selbst nur einen Bruchteil der europĂ€ischer Pro-Kopf-Emissionen verursachen, muss ein jeder fĂŒr sich selbst entscheiden. Eines ist es aber sicherlich: so spotbillig, dass sich der Verzicht auf fossile Rohstoffe noch lange nicht lohnt.

In Deutschland mĂŒssen dem BMEL zufolge 285.000 Hektar klimawandelgeschĂ€digter Wald wieder aufgeforstet werden [18]. Man stelle sich nun vor, die FlĂ€chen wĂŒrden an sĂŒdamerikanische Zellstoffunternehmen verpachtet werden, die die degradierten FlĂ€chen mit nachhaltigen, schnellwĂŒchsigen Kiefer- und Pappelplantagen wiederaufforsten, um klimaneutral Regenwald in Brasilien roden zu können. Finanziert von der LBBW.

Klimaschutzprojekt des Privatsektors?

Es wird – auch in der Pressemitteilung der Landesbank [1]– so dargestellt, als sei der Arbaro Fund ein Beispiel fĂŒr Klimaschutzengagement des Privatsektors. Dem ist aber nicht so. Zu den grĂ¶ĂŸten Investoren (zumindest den öffentlich verfĂŒgbaren Informationen zufolge) zĂ€hlen die EuropĂ€ische Investitionsbank (EIB), der Finnfund (Staatsfond), der Green Climate Fund (Vereinte Nationen), DEG (KFW-Tochter) und FMO (niederlĂ€ndische Entwicklungsbank).

Das Klima retten und gleichzeitig 12 % Rendite erzielen?

Es scheint recht fragwĂŒrdig, ob die LBBW mithilfe dieses Investments tatsĂ€chlich klimaneutral wird. ZunĂ€chst deshalb, weil die Plantagen spĂ€testens alle 12 Jahre komplett abgeholzt werden und weil, wie bereits erwĂ€hnt, nach dem Exit des Arbaro Funds (keine 15 Jahre mehr), niemand den Erhalt der neu angepflanzten Kohlenstoffsenken garantiert. Noch interessanter ist jedoch, dass Arbaro‘s mit Abstand grĂ¶ĂŸtes Investment (es gibt derzeit nur zwei), seit kurzem im Verschmutzungsrechtehandel aktiv ist [3]. Wie kann die LBBW klimaneutral sein, wenn ihre Investments den gespeicherten Kohlenstoff als Verschmutzungsrechte an bspw. Ölkonzerne oder Fluggesellschaften verkaufen?

Die Verzinsung von 12% ist fĂŒr ein Forstinvestment enorm. Auf Projektebene sollen es gar 15% sein [19]. Da Arbaro seinen Kunden fĂŒr jede investierte Millionen USD 100.000 tCO2-Speicherung verspricht, gewinnt die LBBW in finanzieller Hinsicht gleich doppelt, denn die Emission einer Tonne CO2 kostet in Deutschland ab 2021 25€. Bei Arbaro sind es nur 10 USD (ca. 8,60 €) und die gibt es am Ende der Laufzeit zuzĂŒglich jĂ€hrlich 12% Verzinsung zurĂŒck. Durch den Zinseszinseffekt werden am Ende der Laufzeit aus 10 $ somit bei einer Restlaufzeit von 13 Jahren ĂŒber 40 $- aus den insgesamt investierten 3,5Mio $ somit ĂŒber 15Mio $. Wer möchte zu solchen Konditionen nicht „klimaneutral“ sein? Um seine Investoren auszuzahlen, mĂŒsste der Arbaro Fund am Ende seiner Laufzeit (falls im Durchschnitt der nĂ€chsten 13 Jahre tatsĂ€chlich 200Mio USD investiert sind) KĂ€ufer finden, die bereit sind 800-900 Mio USD auf den Tisch zu legen. Ob das wirklich so hinhaut, scheint mit Blick auf finanziell misslungene Forstprojekte zweifelhaft. Das wie Arbaro mit staatlichen Geldern finanzierte Unternehmen „The New Forest Company“ beispielsweise, hatte in der Vergangenheit mit Landkonflikten [20] und in der Gegenwart mit einer â€žĂŒberschuldeten Bilanz“ zu kĂ€mpfen [21].

Steuerparadies Luxemburg

Der Arbaro Fund wird zwar aus Frankfurt „advised“, hat seinen eigentlichen Sitz jedoch in Luxemburg. Bereits 2014 deckten die LuxLeaks die massive Steuervermeidung von Großkonzernen in Luxemburg auf. GeĂ€ndert hat sich daran nichts [22] [23]. Ein mit öffentlichen Geldern finanzierter Investmentfonds vermeidet es also, selbst seinen Beitrag zu dem System zu leisten, dass ihn geschaffen hat.

Nebenbei erwĂ€hnt: Der Unternehmenssitz von Miro Forestry (Arbaro’s grĂ¶ĂŸtes Investment) befand sich bis 2014 auf den Cayman Islands [24].

UNIQUE und PAYCO

PAYCO‘s ambitionierte FlĂ€chenziele in Paraguay wurden dem letzten Report zufolge deutlich (um 4,500 ha) reduziert [2]. Arbaro (wie PAYCO geleitet von UNIQUE) baut in Paraguay hingegen Plantagen FlĂ€chen auf. FĂŒr Klimaschutzprojekte ist allerdings die „ZusĂ€tzlichkeit“ eines Projektes von fundamentaler Wichtigkeit.

Exkurs: Wie seit kurzem bei Arbaro ist die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) seit Jahren bei PAYCO investiert. Eine Kleine Anfrage der Linken zur effektiven Steuerquote PAYCO’s in Luxemburg und Paraguay, konnte die Bundesregierung nicht beantworten [25]. Hat die Bundesregierung die DEG, oder die DEG ihre Investitionen so wenig im Griff? Wieso ist „Entwicklungshilfe“ derart intransparent? Wieso gibt es keine verpflichtende, geprĂŒfte und vor allem öffentliche Berichterstattung? Es geht um Geld, das allen Deutschen, NiederlĂ€ndern, Briten oder EU-EuropĂ€ern gehört. Haben wir kein Recht darauf zu wissen, was mit unserem Geld fĂŒr Wohltaten in der Welt finanziert werden und haben die EmpfĂ€nger unserer Wohltaten kein Recht darauf zu wissen, mit welchem Zinssatz wir uns unsere Wohltaten vergĂŒten lassen? Wieso dĂŒrfen nachhaltige Investmentfonds mit Staatsbeteiligung ihren Sitz in Steueroasen haben? Wieso zahlen diese Fonds ein bisschen Steuern in dem europĂ€ischen Land, in dem ohnehin schon die reichsten Menschen leben (Luxemburg)?

Fun Fact: In Anlage I, der Antwort der Bundesregierung auf oben erwĂ€hnte Anfrage sind DEG Investitionen in Fonds, Zweckgesellschaften und Unternehmen in OFCs (Offshore Financial Centre) nach Sitzland dargestellt. Von 370 Mio € waren 2017 ~ 170 Mio € auf den Kaimaninseln, ~90 Mio € auf Mauritius und ~35 Mio € in Luxemburg angelegt [25].

BezĂŒglich der Renditeerwartung Arbaro’s bleibt zu erwĂ€hnen, dass das PAYCO Investment den DEG Berichten zufolge die letzten drei Jahren Verluste eingefahren hat [26].

SoliditÀt der öffentlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung

Arbaro ist derzeit in zwei Unternehmen investiert, von denen das kleinere von Arbaro selbst aufgebaut wird. Obwohl Arbaro erst seit Ende 2018 und mit einer Minderheitsbeteiligung von geschĂ€tzten 20-25 Prozent (Daten sind schwer zu recherchieren) an Miro Forestry (dem grĂ¶ĂŸeren Investment) beteiligt ist, werden deren Nachhaltigkeitsindikatoren eins zu eins in den Arbaro Sustainability Report [5] ĂŒbernommen. So gibt Arbaro die FlĂ€che ihrer „nachhaltigen Holzplantagen“ mit 16.062 ha an, ohne kenntlich zu machen, dass es sich hier um FlĂ€chen handelt, die grĂ¶ĂŸtenteils vor Arbaro’s Engagement kultiviert wurden und Arbaro auch nur anteilig, gemĂ€ĂŸ Beteiligung zuzurechnen sind (Report Miro: 15.601 ha; Report Arbaro: Forestal Apepu: 461 ha) [3]; [5]. Diese Art der Bilanzierung ist fĂŒr Laien schwer zu durchschauen und macht die Zahlen letztendlich wertlos.

Interessant wird es auch bei den Zahlen zu „unter fairen und sicheren Bedingungen“ beschĂ€ftigten Mitarbeiter. Da sich Arbaro’s Kalkulationsmethodik von der Miro’s zu unterscheiden scheint, hat Miro dem eigenen Report zufolge 1.764 Personen beschĂ€ftigt, dem Report Arbaro’s zufolge bereits 2.009.

Fazit

KlimaneutralitĂ€t darf kein Ablasshandel sein. KlimaneutralitĂ€t darf auch nicht zu Lasten der Ă€rmsten und ohnehin am stĂ€rksten vom Klimawandel betroffenen Menschen erkauft werden. Rendite darf nicht auf Kosten der BiodiversitĂ€t gehen. Diese ist wichtig fĂŒr die StabilitĂ€t von Ökosystemen. Es ist unglaubwĂŒrdig, Monokulturen im Inland abzubauen und selbige im Ausland zu finanzieren. Um klimaneutral zu werden mĂŒssen zuallererst die fossilen Brennstoffe im Boden bleiben und intakte, alte UrwĂ€lder erhalten werden. Staatliche Investitionen in DrittlĂ€nder mĂŒssen Transparent sein. Insbesondere wenn es um sehr viel Land geht. Sowohl das Land Baden-WĂŒrttemberg als auch die Landeshauptstadt Stuttgart, denen zusammen knapp 60 Prozent der LBBW gehören sind grĂŒn regiert. Verantwortung fĂŒr die TĂ€tigkeiten der LBBW trĂ€gt damit insbesondere auch die GrĂŒne Partei.

Quellen:

[1] https://www.lbbw.de/artikelseite/pressemitteilung/klimaschutz-emissionen….
[2] https://www.unique-landuse.de/images/publications/2018-PAYCO-plantation-….
[3] https://www.miroforestry.com/downloads/Annual-Report-2019.pdf.
[4] Lewis, S.L., et al.: Restoring natural forests is the best way to remove atmospheric carbon. Nature, Band 568 (2019) Heft 7750, S. 25–28.
[5] https://www.arbaro-advisors.com/fileadmin/user_upload/Arbaro_Fund_-_2019….
[6] https://www.focus.de/politik/experten/gastbeitrag-von-frank-uekoetter-hi….
[7] https://cms.gruene.de/uploads/documents/20190814_Autorinnenpapier-Waldsc….
[8] https://www.gruene-landtag-bw.de/landtag/reden-aktuelle-debatten/pix-akt….
[9] https://wrm.org.uy/books-and-briefings/arbaro-fund-more-money-more-confl….
[10] https://globalforestcoalition.org/gcf-arbaro-fund/.
[11] https://globalforestcoalition.org/forest-cover-62/.
[12] https://redd-monitor.org/2020/03/10/the-green-climate-fund-must-reject-a….
[13] https://www.agriinvestor.com/12595-2/.
[14] https://www.oaklandinstitute.org/sites/oaklandinstitute.org/files/evicte….
[15] https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/uganda-waldprojekt-raubt-bauer….
[16] https://wrm.org.uy/articles-from-the-wrm-bulletin/section1/green-resourc….
[17] https://wrm.org.uy/articles-from-the-wrm-bulletin/section1/the-agony-of-….
[18] https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-in-deutschland/wald-trockenheit-….
[19] https://www.greenclimate.fund/sites/default/files/document/gcf-b25-02-ad….
[20] https://www.oxfam.org/en/research/new-forests-company-and-its-uganda-pla….
[21] http://newforests.net/wp-content/uploads/2020/09/NFC_Sustainability-repo….
[22] https://www.sueddeutsche.de/thema/Luxemburg-Leaks.
[23] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/luxemburg-leaks-steuern-1.4449226.
[24] https://www.miroforestry.com/downloads/Annual-Report-2014.pdf.
[25] https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/010/1901050.pdf.
[26] https://www.deginvest.de/Internationale-Finanzierung/DEG/Download-Center….




Quelle: De.indymedia.org