Juli 4, 2022
Von Fairmuenchen
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Einige Zeit konnten wir in ĂŒnchen optimistischer in die Zukunft schauen, aber die Grundstruktur ist verdorben: Es wird verwirtschaftet, was wir schaffen, die Politik der Parteien hat nur Profit im Sinn:

Die Konkurrenz der Megacities

Die Stadtplanungen „im Auftrag des OberbĂŒrgermeisters“ sind Vorgaben aus dem Referat fĂŒr Arbeit und Wirtschaft, in dem er frĂŒher arbeitete, und in dem die CSU-Wirtschafts-Haie das Sagen haben: „FĂŒr STEP 2040 gehen wir davon aus, dass die Stadt auf 1,8 Mio Bewohner anwĂ€chst„. Bei aller Spekulation: Wo bleiben da die bisherigen MĂŒnchner?

Einen Teil wird man auf den Friedhof getragen haben, da wird viel Wohnraum frei, aber die letzten Baugebiete sind ausgerechnet die bisherigen Kaltluft-Schneisen, und „sie können sich das so vorstellen, dass man auf MĂŒnchen noch Augsburg draufstellt„.

Wir BĂŒrger*innen werden schon in ausgelosten BĂŒrgerrĂ€ten beteiligt, der Rest wird spĂ€ter informiert: Demokratie 2022?

Autobahn fĂŒr BMW durchs Hasenbergl

FrĂŒher war das Hasenbergl gefĂŒrchtet, inzwischen hat man die alten ParkplatzflĂ€chen bebaut und verdichtet, aber statt Baumbestand und KinderspielplĂ€tzen eine Autobahn zu BMW? Im Rot-GrĂŒnen Koalitionsvertrag war der Antrag abgelehnt, nun hat ihn die schwarz-rote Stadtratsmehrheit bei sĂŒss lĂ€chelnder Enthaltung der GrĂŒnen genehmigt, soll noch jemand um mangelnde Sozialwohnungen klagen?

„Mit 20 Prozent mehr Einwohnern und ebenso viel mehr Arbeitnehmern, rechnet die Stadt. Ein Tunnel wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass Zehntausende Autos mit ihrem LĂ€rm und ihren Emissionen unter der Erde fahren, sagte Gradl.“

BĂŒrgerrĂ€te in MĂŒnchen?

Bundesarchiv_B_145_Bild-F088808-0036_Berlin_East_Side_Gallery.jpg

Erich Fried: Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, will nicht, dass sie bleibt!
„East-Side-Gallery“, gelegen zwischen der JannowitzbrĂŒcke und der OberbaumbrĂŒcke.
Reste der Berliner Mauer, die nach der Öffnung von vorwiegend ostdeutschen KĂŒnstlern auf der Ost-Seite bemalt wurden.

Schon was gehört dazu? Bisher hatten wir ja den Stadtrat, viele BeirĂ€te und die BezirksausschĂŒsse, viele örtliche und thematische Initiativen, und nun gibt es einen

heißt das Projekt eines Berliner Vereines: „Der TrĂ€ger des denkzentrum|demokratie, Kommunikative Demokratie e.V., ist auch TrĂ€ger des Projekts „MĂŒnchner BĂŒrgerrat“, das demnĂ€chst erstmals eine geloste BĂŒrgerversammlung durchfĂŒhren wird, um friedliche und konstruktive Formen von Demokratie auf lokaler Ebene zu erproben und voranzubringen.“ http://denkzentrum-demokratie.de/verwirklichen-2/gespraechsformate/buergerraete-in-muenchen

Friedlich und konstruktiv, das klingt nett

wird aber sicher nicht die Korruption und Interessen hinter Tunnelbau-Firmen wie Stuttgart21 (Anstalt), Stammstrecke2 (SZ) und den nun geplanten Hasenbergl-Tunnel (SZ) fĂŒr BMW offen legen.

Du darfst mich gern verfolgen …




Quelle: Fairmuenchen.de